Dobson oder Newton ?

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inisch

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Hallo Leute,

da ich mit meinen Tschibotorpedo nicht mehr zufrieden bin, möchte ich mir demnächst ein neues Teleskop kaufen.
Mein erster Gedanke war ein 8" Dobson von GSO (TS), wegen der großen Öffnung um mehr am Himmel zu sehen (Planeten und Deepsky). Doch nun hörte ich, dass der Dobs nicht zum Fotografieren geeignet ist (wegen der Nachführung etc.)
Ich möchte aber beides, mehr Öffnung und Fotografieren (also mit Nachführung). Als oberstes Limit hatte ich 500 Euro angerechnet. Was soll ich machen ?

Gruß

Inish
 
Moin,
bei diesem Betrag käme ein 150/750 auf SkyView oder EQ3 in Frage. Müßte so um 350,- Euro kosten. Den Rest dann in fototaugliches Equipment stecken (z.B. Nachführmotor,...).

Ein Dobs soll angeblich auch für fotgrafische Zwecke bei hellen Objekten (z.B. Planeten, Mond) taugen, da hier logischerweise die Belichtungszeit deutlich kürzer wird.

Gruß
Knut
 
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tag inish!

was schwebt dir denn an fotografie vor? planeten und mond oder eher langzeitbelichtung von deepsky und wenn ja wieviele sekunden oder minuten sollen es denn sein?
falls es eher letzteres sein soll gibt es meiner meinung nach nur 2 möglichkeiten:
1. wenn alles fertig sein soll und du keinen riesigen bastelbedarf hast: sparen!!! für 8 zoll auf einer montierung würde ich die eq6 wählen. das zusammen liegt auf jeden fall über deinem budget.
2. soviel wie möglich selber bauen. ich kanns mal an mir selber vorrechnen: gebrauchte astro 5, 140 euro, littlefoot steppersteuerung (bastel ich in den nächsten tagen zusammen) 160 euro, 2 gebrauchte eq6 motoren 20 euro, konrad getriebemotoren, ca. 30 euro. der rest und eventualitäten weiß ich noch nicht. runde ich einfach mal auf 400 auf. das wäre die motierung. dann käme ja noch die optik dazu. nicht ganz einfach aber machbar!

eine weitere alternative wäre dich erstmal mit dem dobson anzufreunden und später mal parallaktisch montieren. das hätte den vorteil sich erstmal mit der optik zu beschäftigen um dann später die sachen zu fotografieren die man schon gesehen hat.

ich denke ein paar weitere details deiner vorstellungen könnten schon etwas hilfreich sein um dich zu beraten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

grüße und cs
tobias
 
Danke für Euere Antworten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

also, ich dachte da an Planeten und Deepsky, wobei die Idee mit dem Dobson nicht schlecht ist (also erst mit dem Dobs vertraut machen und später auf eine Para-Montierung packen. Meine Bedenken bei den 150/750 auf SkyView ist, das er zuwenig von der Optik her bringt und ich mir dann wieder ein anderes Teleskop kaufen muß. Kann man den schon mit den Dobs fotografieren, oder geht das nur mit Nachführung?
 
Hi Inisch,

ich glaube irgendwie, daß ich das bald jede Woche schreibe: Deepsky-Fotos für 500 Euro kann man getrost vergessen!
Eine gute Montierung für solche Fotos frisst das Geld schon auf. Was dann kommt sind reine "Mit Gewalt musses aber doch gehen"-Lösungen.
Zum Beispiel eine GP-Nachbau-Montierung, gibt's motorisiert sogar für 250 Euro. Hat blos keine Schrittmotoren, dürfte also beim von Hand nachführen eh schon problematisch sein. Da könnte man dann fotografisch eine kleine Russentonne 90/500 mit einem leichten Leitrohr (Lidl-Scope 70/700) aufsetzen und Fotos machen. Einfacher geht's natürlich, wenn man "nur Sternbilder" fotografieren will, dann kann man eine Kamera mit 135er Tele auch auf einer EQ-3 oder Skyview zum laufen bringen.

Der 150/750 auf Skyview ist eine Sache, die ich lassen tät. Man muß die Skyview da schon selbst nachbessern, das Stativ austauschen und alle Lager nachpassen, damit sie dann zu dem 150/750 noch das Leitrohr ordentlich trägt. Die Steuerung ist zum Nachführen da nun auch nicht das bequemste. Das Ergebnis sag ich Dir so: Enttäuschung fotografisch, Enttäuschung visuell, und der ganze Kram dann mit 50% Wertverlust (weil dran rumgebastelt) gebraucht verkauft.

Dann wirklich lieber eine solide Lösung anstreben: 8" f/6 Dobson anschaffen, die Preisdifferenz zu den 500 Euro in einen vernünftigen Satz Okulare investieren, und Spaß haben. Die Zukunft kann ja immer noch eine EQ-6 bringen, die man sich umbaut mit neuen Getrieben und Steuerungs-Update, so daß man damit schließlich Fotos machen kann. Ob durch den 8" f/6 Dobs oder eine andere Optik, das sei mal dahingestellt. Achso, um's zu erwähnen: Planetenaufnahmen mit der Webcam z.B. sind viel einfacher möglich. Die kriegt man mit etwas gepfriemele sogar mit dem Dobs hin, am besten zu zweit. Haben zwei Vereinskameraden vor zwei Jahren mal gemacht - ist aber bezeichnend, daß da nun eine Montierung angeschafft wurde...

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

ersteinmal Danke für Deine Hartneckigkeit gegenüber Einsteiger (RESPEKT). Dann sehe ich das richtig, also doch lieber den Dobs anschaffen und evt. später auf EQ6?
 
hi!

habe mir vor kurzem den 10" dobson von gso (448euro)gekauft. vor allem habe ich mir den 10"er gekauft, wegen deep sky beobachtung. öffnung ist halt wichtig.
da ich später natürlich auch mal fotos machen möchte, werde ich mir dann zu dem zeitpunkt wohl ein 6" newton mit montierung zulegen. welches dann nur für die fotografie genutzt wird. kostet zwar mehr im ganzen, aber ich habe ja auch erstmal "ein" teleskop gekauft. sobald der geldsack wieder voll ist und die zeit für fotografie gekommen ist, kaufe ich mir dann dieses teleskop. das ist mein vorschlag.
erst das dobson und später ein newton für fotografie.
 
Wäre es da nicht besser gewesen deinen Dobs auf eine gute Montierung zu schnallen? Oder was kannst Du aus Deiner Erfahrung sagen, besser gleich zum 6" Newton ohne den Dobs zu kaufen?
 
Hallo Markus, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

als Alternative gibt es noch folgende Möglichkeit:
- Vixen GP-E Teleskope.
Mit der GP-E Montierung hast Du eine grundsolide Ausstattung für die nächsten Jahre. Die Montierung läßt sich einfach ausbauen (Motoren, Polsucher). Die Genauigkeit für die Astrofotografie ist um einiges präziser, als bei günstigeren Angeboten.
Sicherlich sind die Vixen Spiegelteleskope etwas teuer, aber dafür überzeugt die Qualität - spätestens beim Beobachten oder fotografieren.
Falls möglich, lieber etwas länger sparen und von Anfang an auf Qualität setzen.

Falls Du aber erst einmal nur Öffnung haben möchtest, dann mußt Du auf einen Dobson zurückgreifen. Mit einer Digitalkamera gelingen einem auch hier schon recht gute Schnappschüsse bei Sonne (Sonnenfilter nicht vergessen!), Mond und Planeten. Mehr ist aber nicht drin.

Viele Grüße <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />
Nils Kloth
 
den dobson habe ich aus folgendem grund: das was man auf fotos sieht, wird man mit bloßem auge durchs teleskop nie so sehen. fotos sind doch meißtens alle nachbearbeitet. kontrastverstärkt & co. also habe ich einigermaßen "viel" öffnung gewählt, um visuell nicht schlecht da zu stehen. sondern auch ohne fotografie das eine oder andere detail erkennen zu können.

wenn du dich hier mal umsiehst, wirst du feststellen können, daß hier einige eine "kleine" öffnung besitzen, womit absolut super geile fotos entstanden sind. was durch die belichtungszeit und durch nachbearbeitung möglich ist. ein 5" apo wird visuell am himmel mit sicherheit nie das zeigen, was eine 10" optik hergibt. da bei 10" mehr licht einfällt, als bei 5"
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/postlist.php/Cat/0/Board/aktubild

der z.b. http://www.teleskop-service.de/Orion/PhotoNT/OrionPhoto.htm#PN6 für fotografie abolut geeignet. aber visuell wirst du wie gesagt damit nicht das sehen, was andere mit mehr öffnung sehen.

eine gute montierung für 10", die fotografisch was taugt, kostet so einiges. unter 1000euro läuft da nichts, würd ich mal so sagen.
 
Hi Inisch,

naja, beim 10" Dobs muß man schon einen heiligen Trümmer von Montierung druntersetzen! Der 10" GSO wiegt etwa 17 Kilo - ein Dobs wird mit (guter) Absicht schwer gebaut. Von daher scheidet diese Lösung für die meisten Sternfreunde aus. Eine Alternative wäre ein zum Dobson umgebauter Leichtbau-Newton. Aber der schreckt die meisten Sternfreunde mit deutlich höherem Preis ab. Und für diese Anfrage ist die Kohle begrenzt, sonst wäre ich schon selbst damit angekommen.

Clear Skies
Sven
 
Irgendwie bin ich mir doch unschlüssig, einerseits möchte ich ja auch schon mal einwenig fotografieren (da mich die ersten Ergebinisse vom Mond schon fasziniert haben)andererseits möchte ich auch mal ein wenig in Deepsky eintauchen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" />
 
Also eine alte Weisheit ist, daß man erstmal visuelles Beobachten lernen sollte. Das schafft so eine Art "Basis" für die Fotografie. Wo soll ich da anfangen?
- sich am Himmel auskennen lernen
- Das Teleskop beherrschen und verstehen lernen
- Die Himmelsmechanik erkennen

Der Einstieg in die Astrofotografie ist hart. Alles andere wäre schöngejubelt. Sicher, einfacher ist es geworden, seit man Autoguider kennt und das Teleskop dann mit Laptop und Webcam mit der Aufnahme allein lassen kann. Aber bis die Technik erstmal läuft, oder bis die Technik erstmal gekauft ist... Um Dinge wie Einnordung kommt man auch so nicht herum.
Der alte Rat: Deepsky-Fotos beginnt man mit 50mm bis 135mm Brennweite (oder äquivalent bei Digiknipse). Dabei lernt man hauptsächlich korrektes einnorden, sonst gibt es Bildfelddrehung. Nachführen ist da noch leicht bzw. oft unnötig. Und dann steigert man die Brennweite halt so auf 300 und dann 500mm. Und wenn es mit 500mm klappt, dann wagt man den Sprung, um sein "großes" Teleskop mit Leitfernrohr zu nutzen.

Also das ist ein langer Weg und es wäre schon naiv zu denken, daß man das mit einer Anschaffung von 500 Euro erschlagen könnte. Daher solltest Du Dir lieber eine "Roadmap" überlegen, wie Du vorgehen willst. Ein visuelles Gerät, wie ein 8" Dobs, bietet Dir schonmal tolle visuelle Möglichkeiten. Wenn es dann auf dem weiteren Weg zur Fotografie Rückschläge gibt, hast Du wenigstens Spaß am visuellen!

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

da muß ich Dir recht geben, es ist am besten, wenn man sich am Sternenhimmel ersteinmal grob orientieren kann, bevor man anfängt mit Teleskopen zu arbeiten. Das nächste Problem ist halt der Preis, für die Ausrüstung. Ich denke mal es bleibt dann doch ersteinmal beim 8" oder 10" Dobson von TS mit dem Okularkoffer. Ist zwischen 8" und 10" ein großer visueller Unterschied ?
 
Hi,

also der Unterschied ist schon spürbar, und das nicht nur beim Schleppen im Rücken. Wenn man Deepsky-Freund ist, wird man warscheinlich eher zum 10" greifen, weil der da mehr bringt. Der 8" ist der bessere Allrounder, auch wegen der Okulare - komme ich gleich zu. Allgemein ist der Unterschied aber auch wieder nicht zu groß, so daß sich ein 8" Besitzer wenn gleich 12" kaufen wird, damit der Sprung lohnt. Hat man aber ein deutlich kleineres Gerät, dann könnte es natürlich wieder interessant sein, gleich auf 10" zu setzen.
Das ist aber auch eine Frage des Budgets, denn Du sprichst gerade den Okularkoffer an.
Während der Standard 8" Dobson mit f/6 durch den Okularkoffer ganz gut mit Okularen versorgt wird, ist der 10" mit üblichen f/5 schon wählerischer, was die Okulare angeht. Da ist einmal für die Planetenbeobachtung das Problem, daß man schon recht kurzbrennweitige Okulare braucht, um die Leistung des Gerätes optimal auszuschöpfen (4mm und weniger), und da gibt es einfach nicht zu viele Okulartypen und die große Frage des gewünschten Augenabstandes. Und damit kommt auch der Preis ins Spiel.
Weitwinkelokulare für die Deepsky-Beobachtung wiederum sollen ja ihr großes Gesichtsfeld scharf abbilden (wenn von einem 65° Okular nur 50° brauchbar scharf abgebildet werden, kann man auch gleich für weniger Geld ein 50° Okular kaufen). Auch das ist bei f/5 nicht mehr selbstverständlich (und bei f/6 schon problematisch genug).

Von daher würde ich eher dazu raten, den 8-Zöller anzustreben, damit genug Geld für eine sorgfältig zusammengestellte Okularpalette bleibt. Gerade beim Dobson sind Weitwinkelokulare gefragt, damit die Objekte auch bei hoher Vergrößerung lange im Gesichtsfeld bleiben. Ein 2" Weitwinkel mit guter Randabbildung erleichtert auch die Objektsuche wesentlich.

Clear Skies
Sven
 
Also das 8" mit Okularkoffer und Weitwinkelokular? Was kostet so ein Okular? Gibt es das auch bei TS?

P.S. Sind die Okulare im Koffer 2" ?
 
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Hallo Inisch,

neee, 8 Zoll mit ohne Koffer und einer ordentlich abgestimmten Okularpalette, die ein Weitwinkelokular enthalten darf.

Beispiel: Weitwinkel zwischen 30 und 40mm, Weitwinkel um 15mm, Weitwinkel um 10mm und Planetenokular um 5mm.
Oder mit mehr Betonung auf Deepsky: 32mm TSWA, 21mm Hyperion, 13mm Hyperion, Speers-Waler Zoom 5-8mm. (Klar, kann man auch Planeten mit schauen.)
Ist halt die Frage, wieviel man anlegen will. Geht auch ganz billig, zum über die Runden kommen, bis man coolere Okus zusammengespart hat: 2" Weitwinkel aus dem 30-40mm Bereich, dazu das Seben Zoom 24-8mm und eine 2x Barlow zum Zoom.

Übrigens, denk an die Justage. In letzter Zeit kaufen sich viele Leute ein Teleskop und einen Laser und wundern sich, wenn keine Mittenmarkierung da ist. Die Markierung sollte man unbedingt mitbestellen! (Auch wenn man erstmal ohne Laser auskommen will.)

Clear Skies
Sven
 
Hi inisch,
es gibt nicht nur TS.

Ich bin auch auf der Suche nach einem 8" Dob und habe hier um Hilfe gebeten

Guckst Du hier
(Insbesondere die letzten Beiträge)

Ich tendiere glaube ich mehr zum Skywatcher.

Und was den Okularkoffer betrifft (den hab ich selber), so kann man auch nicht alles gebrauchen (das soll nicht heissen, das die Qualität nicht stimmt, sondern das er so zusammengestellt wurde, das der Inhalt auf viele Öffnungen und Brennweiten passen muß (=Kompromiss)).

Gruß
Knut
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hast Du grob ne Ahnung was das kosten würde: (2" Weitwinkel aus dem 30-40mm Bereich, dazu das Seben Zoom 24-8mm und eine 2x Barlow zum Zoom)

Der Dobson sollte von TS sein und zwar der GSO Dobson 200e - Öffnung 200mm - Brennweite 1200mm
 
Hi Inisch,

sorry, aber es gibt viele Händler, eine Astronomie.de Händlerliste, Google.de - also wenn ich schon konkrete Produkte angebe, dann finde ich, kannst Du ruhig mal schauen, wo man die kaufen kann, selber Preise vergleichen und den Taschenrechner anwerfen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
die GSO E Serie ist nicht besser als die neue Dobson serie von Skywatcher.Ich habe letzen beide Geräte mal verglichen.Es war kein Unterschied in der Abbildungsleistung zu erkennen.Viele meiner Kollegen haben GSO sowie auch Skywatcher Dobson. Das ist mitlerweile nur noch eine Markenfrage wie bei Autos(Opel oder Ford)Preislich kann ich den 8" GSO unterbieten Sag mir deinen Angebotspreis, und ich besorge dir eine gleichwertigen Skywatcher Dobson zu einem günstigeren Preis oder mit mehr Zubehör.
Jens Naujoks

028389396
01638389396
jensna@t-online.de
 
Hi Sven,

ja, ich werde mal schauen, ob ich die Preise finde, ich dachte ja nur pi*Daumen ob ich da über 500 euronen komme <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Etwa 300 Euro für das Teleskop und ??? für das Zubehör.
 
In dem Zusammenhang mal 'ne dumme Anfängerfrage (ich stehe vor der gleichen Entscheidung wie inisch) - steht so ein Dobson mit seiner Rockerbox direkt auf der Erde oder muss da noch 'ne Bierkiste oder ähnliches unter? Der 10' Dob hat 'ne Höhe von 120cm, da kriegt man es doch tierisch im Kreuz, oder?
Noch was, kennt jemand jemanden im Raum SL-FL, der ein 8 oder 10' Dobson hat, wo man mal durchschauen könnte?
Viele Grüße aus dem Hohen Norden
 
Hi Noebian,
die Rockerbox steht direkt auf der Erde. Und Du sitzt am besten auf nem Hocker! Gerade bei den 8er
und 10er Geräten ist nicht mal ein verstellbarer Astro/Bügelstuhl nötig um auf bequemen
Einblick zu kommen.
CS
*entfernt*
 
ich bin zwar aus Hannover, aber ich hätte einen Dobson <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 
Kein Problem - was sind schon 300 km? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
 
Während der Standard 8" Dobson mit f/6 durch den Okularkoffer ganz gut mit Okularen versorgt wird, ist der 10" mit üblichen f/5 schon wählerischer, was die Okulare angeht. Da ist einmal für die Planetenbeobachtung das Problem, daß man schon recht kurzbrennweitige Okulare braucht, um die Leistung des Gerätes optimal auszuschöpfen (4mm und weniger), und da gibt es einfach nicht zu viele Okulartypen und die große Frage des gewünschten Augenabstandes. Und damit kommt auch der Preis ins Spiel.
Offengestanden: Ich verstehe kein Wort. Ich schwanke zwischen dem GSD 200 BCR oder und dem GSD 250E. Deep Sky interessiert mich schwerpunktmäßig, also dachte ich mir: mehr Öffnung für's gleiche Geld ist ok. Warum aber braucht das Teil andere Objektive? Habe ich recht verstanden, dass für den 10er der Okularkoffer eher ungeeignet ist?
Wo kann ich was über diese Zusammenhänge nachlesen?
 
Danke für den Tipp, ich werde mich dort mal schlau machen.
Kennst Du die beiden Geräte (GSD 200 BCR bzw GSD 250E) und kannst was drüber sagen? Es ist echt schwer, die Katze im Sack zu kaufen...
 
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