Docter 8x42 B/CF versus Nikon SE 8x32

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RanZiehGlas

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Ich bin auf der Suche nach einem guten kleinen Fernglas im Bereich 8x30 bis 8x42. Es sollte allerdings nicht unbedingt über 700 Euro kosten. Und es sollte für Brillenträger geeignet sein.

Mir ist nur das Docter 8x42 B/CF bekannt für 600 Euro und das Nikon SE CF 8x32. Konnte jemand diese Gläser miteinander vergleichen?

Einige mögen hier einwenden, dass es wenig Sinn macht, ein 42er Glas mit einem 32er Glas zu vergleichen. Für mich ist diese Frage aber durchaus relevant, denn mir geht es darum, ein »kleines« transportables Glas zu finden, mit dem man soviel wie möglich am Himmel noch sehen kann.
Und ich frage mich, ob das Nikon SE aufgrund sehr guter optischer Eigenschaften vielleicht sogar mehr bringt als ein Docter B/CF.

Gruß

RanZiehGlas
 
Ich habe beide Fernglaeser gehabt, und beide sind sehr gut. Es haengt jetzt davon ab, wie Du die Unterschiede fuer Deinen Anwendungsbereich bewertest:

Das Nikon ist leichter und kompakter, und hat, als Porro, eine bessere 'Plastik' (3D-Effekt auf mittlere Entfernung).

Das Docter ist robuster, mit Gummierung, und wasserdicht, und hat eine kuerzere Naheinstellung. In der Nacht ist es natuerlich auch ueberlegen. Die Bildqualitaet liegt bei beiden auf aehnlichem Niveau, wobei das Nikon etwas weniger Streulicht hat, aber der Unterschied ist nicht dramatisch.

Bei Astro hat das Docter dann Vorteile, wenn der Himmel hinreichend dunkel ist, klar!

Also: Welches ist besser? Ich bevorzuge das Nikon (in Wirklichkeit das Nikon 8x30 E2, das aber aehnliche Eigenschaften hat wie das SE) zum Reisen, weil es leicht ist, aber wenn es mal ruppig oder nass wird, dann ist das Docter im Prinzip die bessere Wahl.

Viele Gruesse,
Holger
 
Ok, danke. Ich werde wohl sicherlich das Docter kaufen.
Es ist dann auch mein einziges optisches Instrument. Später möchte ich mir noch ergänzend ein Miyauchi mit Schrägeinblick kaufen (ich habe Hoffnung, dass die Miyauchi-Gläser irgendwann wieder produziert werden).
(Die E2 Gläser kommen ja leider nicht für mich in betracht, da die nicht für Brillenträger geeignet sind.)

Nebenbei habe ich noch eine Frage: ich habe manchmal gelesen, dass die Docter-Gläser so umgebaut werden können, dass sie auch für Leute die hohe Dioptrienwerte haben (>6) noch durch den Überhub korrigiert werden können. (Ich rede nicht von den verschiedenen Dioptrienwerten der Augen, die es auszugleichen gilt, sondern um die generelle Dioptrienzahl, die bei den meisten Gläsern nur bis ca 5 Dioptrien ausgeglichen werden können.) Hat da jemand Erfahrungen?
 
Hallo,

Simone Hauptmann hat mir ein Docter 10x42 B entsprechend umgebaut (bei mir sind es 11 Dioptrien!)

ich bin sehr zufrieden mit dem Glas.
 
Hallo thommy,

wow 11 Dioptrien! Na dann dürfte es ja mit meinen 6 keine Probleme geben.

Weisst du, was da genau gemacht wird an dem Überhub, damit das funktioniert? Da wird doch nicht etwa das Gewinde erweitert? Und kommt es eventuell zu Einbußen im Gesichtsfeldbereich oder funktioniert alles wie gewohnt?

Und noch eine wichtige Frage: Falls man das Glas so umbaut, dass es auch bei 6 Dioptrien scharf ist - kann es dann noch jemand nutzen, der keine Sehschwäche hat?
 
Hallo,

was da genau gemacht wird, kann ich nicht sagen. Frag doch mal bei Simone nach. 2 Threads weiter oben hat Günther den entsprechenden Link gepostet.

Ich kann das Glas sowohl MIT als auch OHNE Brille scharfstellen, mit unterschiedlicher Okulareinstellung selbstverständlich. Also geht's auch für für Leute ohne Sehschwäche :-)
 
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