DSLR-Aufnahmen: Randpixel

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apintole

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Ich verwende eine Canon EOS 70D. Mit Canon-Software (DPP) bearbeitete Bilder haben 5472x3648 Pixel - so ist die Kamera vom Hersteller auch spezifiziert. Mit Astrosoftware, die dcraw für das preprocessing verwendet, haben die Bilder dagegen 5496x3670 Pixel. Das sind an allen 4 Rändern 10 bis 12 Pixel mehr.

Wüsste jemand warum, Canon die Randpixel nicht offiziell nutzt? Sollte man die Pixel auch in Astro-Aufnahmen verwerfen? Beim Betrachten fertiger Bilder sehe ich keinen Grund dafür. Allerdings zeigt eine genaue Betrachtung bei stark gestrecktem Kontrast, dass in Dunkelbildern Pixel der letzten Pixelspalte (x=5495) und der letzten Pixelzeile (y=3669) deutlich erhöhte Pixelhelligkeiten haben. Der technische Hintergrund wäre interessant zu wissen.

Ich habe mich noch in keinem DSLR-Forum angemeldet, was um diese Fragen zu stellen vielleicht angebracht wäre. Aber da unter Sternfreunden so viele Canon-Kameras einsetzen, dachte ich: Frage erst einmal hier.

Grüße von
Heinrich
 
Hallo Heinreich,

bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es liegt an Folgendem:

- für eine saubere Interpolation am Rand braucht man einige Pixel, die über den Bildrand hinausgehen.
- ganz aussen am Rand gibt es Artefakte/Störungen von der Elektronik.

Ich bin da auch kein Fachmann, glaube aber sowas mal gelesen zu haben.

dcraw -i -v gibt mir für meine 1100D(4272 x 2848) folgendes aus:
Thumb size: 4272 x 2848
Full size: 4352 x 2874
Image size: 4290 x 2856
Output size: 4290 x 2856

Da sind also nochmal einige Pixel mehr, die dcraw da herausholt.

Gruß
Tilo
 
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