Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebe Astrofäns,
meine ADM hat nun eine Verlängerungssäule und gestern Nacht kam mein 6" FH erstmals so wie es sein muss zum Einsatz. Ich führte dieses Refraktormonster ja immer auf viel zu niedriger Montierung, ständig mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass mir da mal ein Wirbel rausflutscht. Doch nun steht da eine Ausrüstung im Garten, die auf den ersten Blick unweigerlich echtes Sternwartenfeeling aufkommen lässt.
Gestern konnte ich gegen 01h leicht die Milchstrasse erahnen, was bei meinem 4,5 mag Himmel fast nie der Fall ist. Mit Telrad ausgerüstet machte ich mich sogleich an Cirrus mit dem 2" und O-III Filter heran: mein erster Cirrus dieses Jahr, genauso der Sturmvogel, beide sofort gefunden aber leider nicht sehr deutlich, wie im letzten Jahr.
M57 machte sich auch nicht wirklich kontrastreich und der Appelgriebsch im Adler war nur als Wuschel sichtbar, ein Objekt, bei dem man es lieber sein lässt, die Nachbarin mal durchschauen zu lassen. M 13 und M97 waren ebenfalls recht matt.......ich war am verzweifeln....und dass, obwohl ich doch die Milchstrasse erahnen kann?
Dann wurde mir klar, dass mein Rohr zur Hälfte jä über die schwarze Abdeckung schaute, welche mich vor der Strassenlaterne schützt. Das Licht konnte so schräg in den Tubus gelangen. Dann machte die Nachbarin noch ihre Badlampe an und mir war, als tät mir einer den Vollmond in die Röhre schmeissen..........ich habe mich sooooooo gefreut, dass der Refraktor nun so optimal aufgerüstet ist, der Himmel so wundervoll klar, ein super Seeing......und dann musste ich als Vorstadtopfer wieder erfahren, wo meine Grenzen sind.
Im dunkleren Eck des Gartes versperrt das Baumlaub die Sicht.....oh Winter.......da habe ich bessere Chancen.
Traurige Grüssle von Anette
meine ADM hat nun eine Verlängerungssäule und gestern Nacht kam mein 6" FH erstmals so wie es sein muss zum Einsatz. Ich führte dieses Refraktormonster ja immer auf viel zu niedriger Montierung, ständig mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass mir da mal ein Wirbel rausflutscht. Doch nun steht da eine Ausrüstung im Garten, die auf den ersten Blick unweigerlich echtes Sternwartenfeeling aufkommen lässt.
Gestern konnte ich gegen 01h leicht die Milchstrasse erahnen, was bei meinem 4,5 mag Himmel fast nie der Fall ist. Mit Telrad ausgerüstet machte ich mich sogleich an Cirrus mit dem 2" und O-III Filter heran: mein erster Cirrus dieses Jahr, genauso der Sturmvogel, beide sofort gefunden aber leider nicht sehr deutlich, wie im letzten Jahr.
M57 machte sich auch nicht wirklich kontrastreich und der Appelgriebsch im Adler war nur als Wuschel sichtbar, ein Objekt, bei dem man es lieber sein lässt, die Nachbarin mal durchschauen zu lassen. M 13 und M97 waren ebenfalls recht matt.......ich war am verzweifeln....und dass, obwohl ich doch die Milchstrasse erahnen kann?
Dann wurde mir klar, dass mein Rohr zur Hälfte jä über die schwarze Abdeckung schaute, welche mich vor der Strassenlaterne schützt. Das Licht konnte so schräg in den Tubus gelangen. Dann machte die Nachbarin noch ihre Badlampe an und mir war, als tät mir einer den Vollmond in die Röhre schmeissen..........ich habe mich sooooooo gefreut, dass der Refraktor nun so optimal aufgerüstet ist, der Himmel so wundervoll klar, ein super Seeing......und dann musste ich als Vorstadtopfer wieder erfahren, wo meine Grenzen sind.
Im dunkleren Eck des Gartes versperrt das Baumlaub die Sicht.....oh Winter.......da habe ich bessere Chancen.
Traurige Grüssle von Anette