Sagittarius
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Hier mein Beobachtungsbericht vom 26.08.2005.
Gestern Abend fuhr ich nach Krebben raus, dass liegt ca. 30 Km südwestlich von Nürnberg. An dieser Stelle treffen sich häufiger die Mitglieder der NAA zum gemeinsamen Beobachten.
Dort kam ich gegen 21.00 Uhr an und stellte fest… keiner da.
Na gut dachte ich mir vielleicht kommt der eine oder andere später noch dazu.
Also ich erstmal den Feldstecher ausgepackt und die Lage sondiert.
Die Sonne wahr zwar schon lange unter gegangen, aber sie erhellte den Westhorizont noch immer ein wenig mit ihren Strahlen, so das erstmal die Hellsten und größten Sterne am Firmament zu erkennen wahren.
Also fing ich an mich erstmal anhand dieser Riesen zu Orientieren.
Ich fing an bei Ursus Major dessen Hauptsterne bereits sehr schön tief am Nordwesthorizont standen. Von dessen Deichselspitze rüber zum Arktur im Sternbild Bootes von da weiter zur Wega im Sternbild Leier und rüber zu Deneb im Schwan.
Sehr schön konnte ich dabei das Sommerdreieck sehen das sich aus Deneb, Wega und Altair im Adler zusammensetzt.
Nach und nach bildeten sich die Sternbilder immer besser heraus je Dunkler es wurde. Es bot sich ein fantastischer Himmel mit 5-6 Mag.
Das Band der Milchstraße zog sich Majestätisch über den Zenit bis runter zum Sternbild Schützen am Südhorizont.
In der zwischen Zeit hatte ich meinen 10 Zöller aufgebaut und diesen nach Norden ausgerichtet. Als erstes stand M13 im Herkules auf dem Programm. Diesen wunderschönen Kugelsternhaufen endlich mal wieder ins Okular zu kriegen war mir am wichtigsten da es warum auch immer in den zwei vergangenen Beobachtungsnächten einfach nicht geklappt hat. No budy is Perfekt und aller Anfang schwer. Wie auch immer diesmal hallte ein erfreutes „Juhu ich hab’s gefunden“ durch die Stille Nacht. Wow, was für ein Anblick im 2“ Oku bei 32 facher Vergrößerung. Nun wurden erste Vergrößerungs- Versuche mit dem Zoomokular und einer Barlow gestartet. Mit 24mm beginnend und 133 facher Vergrößerung löste sich das ganze noch weiter auf bis hinauf zu 250 facher Vergrößerung wobei sich dann auch erste Einzelsterne im Zentrum auflösten. Eine weitere Vergrößerung brachte dann keine Verbesserung. Also wieder ein wenig zurück geschraubt und diesen Anblick genossen.
Zu diesem Zeitpunkt ich glaube es war so gegen 22.10 Uhr, traf tatsächlich noch ein Sternenfreund ein.
Matthias hieß er und war Mitglied der NAA. Er hatte einen 8 Zöller Dobson dabei und zusammen machten wir uns ans beobachten.
Er als „alter Hase“ zeigte mir so manchen Trick und gab Hilfestellung beim Aufsuchen der verschiedenen Planetarennebel, wie den Trifidnebel im Schützen, dem Ringnebel in der Leier oder dem Handelnebel M27 sowie das Aufsuchen zweier Doppelsterne um einen Sternentest am Teleskop durch zu führen.
Für jemanden wie mich der in den vergangenen sechs Monaten viel Theorie über dieses Hobby gewälzt hat und dem nur wenige Beobachtungsnächte mit klarem Himmel zwecks praktischer Erfahrung sammeln vergönnt wahren, ist dies ein kleiner Erfolg auch wenn es sich um leicht auffindbare Objekte gehandelt hat.
Aber es hat sich auch gezeigt dass ein „alter Hase“ wie Matthias seine Probleme mit dem auffinden eines Objekts mit einer parallaktischen Montierung hatte da er eben die azimutale Montierung von seinem Dobson gewohnt ist und mir von daher klar wurde wie schwer es eigentlich ist mit einer parallaktischen Montierung um zu gehen.
Dies braucht Zeit und viel Übung.
An diesen Abend schauten wir uns noch den im Nordosten aufgehenden Mond und ein Stück weiter Östlich den im folgenden Mars an wobei dieser erst nach Mitternacht einigermaßen gut zu beobachten war, denn als er noch tiefer am Horizont stand, war das Seeing bedingt durch die dicken Luftschichten besch….den.
Unsere Beobachtungsnacht ließen wir mit einem Blick auf die Andromeda und deren Satelittengalaxien ausklingen.
Fazit
Ein alles im allem toller Abend der mich im meinem neuen Hobby Dank eines netten und Hilfsbereiten Sternenfreund ein gutes Stück weitergebracht und mich darin bestärkt hat damit weiter zu machen auch wenn einem wie so oft in diesen Jahr der Wolkengott nicht so wohl gesonnen ist.
Schöne Grüße
und
Hier mein Beobachtungsbericht vom 26.08.2005.
Gestern Abend fuhr ich nach Krebben raus, dass liegt ca. 30 Km südwestlich von Nürnberg. An dieser Stelle treffen sich häufiger die Mitglieder der NAA zum gemeinsamen Beobachten.
Dort kam ich gegen 21.00 Uhr an und stellte fest… keiner da.
Na gut dachte ich mir vielleicht kommt der eine oder andere später noch dazu.
Also ich erstmal den Feldstecher ausgepackt und die Lage sondiert.
Die Sonne wahr zwar schon lange unter gegangen, aber sie erhellte den Westhorizont noch immer ein wenig mit ihren Strahlen, so das erstmal die Hellsten und größten Sterne am Firmament zu erkennen wahren.
Also fing ich an mich erstmal anhand dieser Riesen zu Orientieren.
Ich fing an bei Ursus Major dessen Hauptsterne bereits sehr schön tief am Nordwesthorizont standen. Von dessen Deichselspitze rüber zum Arktur im Sternbild Bootes von da weiter zur Wega im Sternbild Leier und rüber zu Deneb im Schwan.
Sehr schön konnte ich dabei das Sommerdreieck sehen das sich aus Deneb, Wega und Altair im Adler zusammensetzt.
Nach und nach bildeten sich die Sternbilder immer besser heraus je Dunkler es wurde. Es bot sich ein fantastischer Himmel mit 5-6 Mag.
Das Band der Milchstraße zog sich Majestätisch über den Zenit bis runter zum Sternbild Schützen am Südhorizont.
In der zwischen Zeit hatte ich meinen 10 Zöller aufgebaut und diesen nach Norden ausgerichtet. Als erstes stand M13 im Herkules auf dem Programm. Diesen wunderschönen Kugelsternhaufen endlich mal wieder ins Okular zu kriegen war mir am wichtigsten da es warum auch immer in den zwei vergangenen Beobachtungsnächten einfach nicht geklappt hat. No budy is Perfekt und aller Anfang schwer. Wie auch immer diesmal hallte ein erfreutes „Juhu ich hab’s gefunden“ durch die Stille Nacht. Wow, was für ein Anblick im 2“ Oku bei 32 facher Vergrößerung. Nun wurden erste Vergrößerungs- Versuche mit dem Zoomokular und einer Barlow gestartet. Mit 24mm beginnend und 133 facher Vergrößerung löste sich das ganze noch weiter auf bis hinauf zu 250 facher Vergrößerung wobei sich dann auch erste Einzelsterne im Zentrum auflösten. Eine weitere Vergrößerung brachte dann keine Verbesserung. Also wieder ein wenig zurück geschraubt und diesen Anblick genossen.
Zu diesem Zeitpunkt ich glaube es war so gegen 22.10 Uhr, traf tatsächlich noch ein Sternenfreund ein.
Matthias hieß er und war Mitglied der NAA. Er hatte einen 8 Zöller Dobson dabei und zusammen machten wir uns ans beobachten.
Er als „alter Hase“ zeigte mir so manchen Trick und gab Hilfestellung beim Aufsuchen der verschiedenen Planetarennebel, wie den Trifidnebel im Schützen, dem Ringnebel in der Leier oder dem Handelnebel M27 sowie das Aufsuchen zweier Doppelsterne um einen Sternentest am Teleskop durch zu führen.
Für jemanden wie mich der in den vergangenen sechs Monaten viel Theorie über dieses Hobby gewälzt hat und dem nur wenige Beobachtungsnächte mit klarem Himmel zwecks praktischer Erfahrung sammeln vergönnt wahren, ist dies ein kleiner Erfolg auch wenn es sich um leicht auffindbare Objekte gehandelt hat.
Aber es hat sich auch gezeigt dass ein „alter Hase“ wie Matthias seine Probleme mit dem auffinden eines Objekts mit einer parallaktischen Montierung hatte da er eben die azimutale Montierung von seinem Dobson gewohnt ist und mir von daher klar wurde wie schwer es eigentlich ist mit einer parallaktischen Montierung um zu gehen.
Dies braucht Zeit und viel Übung.
An diesen Abend schauten wir uns noch den im Nordosten aufgehenden Mond und ein Stück weiter Östlich den im folgenden Mars an wobei dieser erst nach Mitternacht einigermaßen gut zu beobachten war, denn als er noch tiefer am Horizont stand, war das Seeing bedingt durch die dicken Luftschichten besch….den.
Unsere Beobachtungsnacht ließen wir mit einem Blick auf die Andromeda und deren Satelittengalaxien ausklingen.
Fazit
Ein alles im allem toller Abend der mich im meinem neuen Hobby Dank eines netten und Hilfsbereiten Sternenfreund ein gutes Stück weitergebracht und mich darin bestärkt hat damit weiter zu machen auch wenn einem wie so oft in diesen Jahr der Wolkengott nicht so wohl gesonnen ist.
Schöne Grüße
und