talesien
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Halli Hallo,
der Mensch denkt -> und wird gelenkt.
Oder so ähnlich.
Also gestern schaute die Sonne hervor und bescherte einen schönen Wintertag.
Wenn es denn mal klar wird, hat man natürlich anderweitige, gesellschaftliche Verpflichtungen....
Aber dann gegen 22:00 Uhr war ich wieder zu Hause.
Irgendwie bin ich dann gruß- und kommentarlos an der besten Frau der Welt vorbei geeilt und habe mich direkt meines Dobsons bemächtigt und selbigen dann in die Kälte gestellt!
Zum vorglühen ääh zur Temperaturanpassung.
Gegen 23:00 Uhr erschien meine Wenigkeit, dann wieder im Zentrum des Geschehens. Will meinen, neben dem Dobson.
So auf den ersten Blick sah der Himmel ungewohnt gut aus. Das liegt allerdings wohl eher an der langen Entzugszeit.
Das SQM vermeldete 20,55 mag/sas.
Also eigentlich nicht so ganz dolle.
Mit der Adaption sah ich es dann auch. Es war leichter Hochnebel und dieser wurde durch den hinter dem Wald befindlichen Bohrturm der RWE wattstark illuminiert. (Die arbeiten Tag und Nacht und das Licht brennt auch oft Tag und Nacht. Naja wer an der Quelle sitzt und den Strom wahrscheinlich nicht bezahlen muß...).
Also dann los auf den Roten! "Mars macht mobil"
Bei 125 facher Vergrößerung mit dem Speers Waler 10 mm, waren zwar Spikes zu sehen, aber trotz des Hochnebels waren Einzelheiten hart und kontrastreich zu sehen.. Besonders markant war außer der Polkappe eine langgezogenes Paralellogramm von fleckiger, dunkler Farbe.
Die Luft war nicht ruhig. Aber immer wieder kam zwischendurch einige superscharfe Momente.
Und wo war dennn eigentlich mein Zeichenkram?
Im SW Zoom bei 8 mm (156x) war die Abbildung immer noch detailreich aber nicht so kontraststark. Bei 7 mm (179x) war dann Schluß, alles was danach kam, lies sich schon nicht mehr exakt scharf stellen.
Dennoch Mars war einfach toll.
Seit dem Weihnachtsfest befand sich ein H-Betafilter von Baader in meinem Okukoffer. Da ich vom hellen Mars nicht direkt auf lichtschwache Gasnebel umsteigen wollte, schwenkte ich in Richtung NGC 2419 (Intergalaktic Wanderer), natürlich ohne H-Beta Filter.
Eine echte Quälerei. Und das war schon immer so.
Ich weiß nicht woran das liegt, aber das Teil bereitet mir bei der Suche immer Probleme.....
Das liegt sicher an sternarmen Gegend, wo einen der Telrad dann gerne mangels vielleicht gerade noch (un)sichtbarer Sterne hängenlässt.
Leute, Leute.
Fast 20 Minuten dauerte es bis ich den Kugelhaufen im Okular hatte.
Auf Grund des Hochnebels wenig spektakulär.......
Was wird nun mit dem H-Bata Filter?
Egal, aber nun Californianebel. Also 2 Zoll H-Beta rein ins 31 Nagler.
Aufsuchen? Kein Thema, der liegt ja wirklich optimal und mit >2 Grad Gesichtsfeld ist der nicht zu verfehlen.
Indes wie auch immer, da war definitiv nichts.
Das 20 er Nagler noch mal zu Tetzwecken gen California gerichtet.
Nee wirklich nicht......
Na denn.
Also keine Chance den H-Betafilter in dieser Nacht sinnvoll einzusetzen!
Das echte First Light muß warten.
Also dann was helles:
NGC 2392/Eskimonebel
Den kann ich mit geschlossenen Augen einstellen.
Aus dem ersten Blick zu sehen. Der Zentralstern sticht deutlich hervor(ohne NF).
So deutlich kommt der meistens nicht heraus, weil er leicht vom inneren, helleren Nebelteil überstrahlt wird.
Ich habe auch bis 156fach vergrößert, es war die zweischalige Struktur erkennbar, das war es dann aber auch.
Nicht wirklich die perfekte Nacht.
Es wurde übrgens nicht wirklich sehr kalt. Das Thermometer blieb bei minus 4 Grad.
Inzwischen näherte sich der Uhrzeiger der 1 Uhrmarke.
Noch 4 Stunden bis zum wecken.......
Also zum Abschluß (auch blind einzustellen) M51.
War im 31er nicht leicht wahrnehmbar (zu hohe AP bei diesen Verhältnissen).
Im 20er dann deutlich besser ansprechbar, aber Kilometerweit davon entfernt irgendwelche Details zu enthüller......
Der Mond stieg dann schon ein wenig höher, als ich dann gegen 1:30 Uhr zusammenpackte. Der Tubus wies eine Eisschicht auf und Fangspiegel war inzwischen leicht beschlagen.
Trotz der Plackerei mit dem Intergalakic Wanderer, war es wirklich wieder einmal schön und befriedigend, den Newton dem Sternenlicht auszusetzen.
Die restliche Nacht war dann ein wenig kurz.
Aber wer weiß, wie lange es dauert, bis wir de Sterne wieder sehen können....
In diesem Sinne
CS und bis denne denn
Reiner
der Mensch denkt -> und wird gelenkt.
Oder so ähnlich.
Also gestern schaute die Sonne hervor und bescherte einen schönen Wintertag.
Wenn es denn mal klar wird, hat man natürlich anderweitige, gesellschaftliche Verpflichtungen....
Aber dann gegen 22:00 Uhr war ich wieder zu Hause.
Irgendwie bin ich dann gruß- und kommentarlos an der besten Frau der Welt vorbei geeilt und habe mich direkt meines Dobsons bemächtigt und selbigen dann in die Kälte gestellt!
Zum vorglühen ääh zur Temperaturanpassung.
Gegen 23:00 Uhr erschien meine Wenigkeit, dann wieder im Zentrum des Geschehens. Will meinen, neben dem Dobson.
So auf den ersten Blick sah der Himmel ungewohnt gut aus. Das liegt allerdings wohl eher an der langen Entzugszeit.
Das SQM vermeldete 20,55 mag/sas.
Also eigentlich nicht so ganz dolle.
Mit der Adaption sah ich es dann auch. Es war leichter Hochnebel und dieser wurde durch den hinter dem Wald befindlichen Bohrturm der RWE wattstark illuminiert. (Die arbeiten Tag und Nacht und das Licht brennt auch oft Tag und Nacht. Naja wer an der Quelle sitzt und den Strom wahrscheinlich nicht bezahlen muß...).
Also dann los auf den Roten! "Mars macht mobil"
Bei 125 facher Vergrößerung mit dem Speers Waler 10 mm, waren zwar Spikes zu sehen, aber trotz des Hochnebels waren Einzelheiten hart und kontrastreich zu sehen.. Besonders markant war außer der Polkappe eine langgezogenes Paralellogramm von fleckiger, dunkler Farbe.
Die Luft war nicht ruhig. Aber immer wieder kam zwischendurch einige superscharfe Momente.
Und wo war dennn eigentlich mein Zeichenkram?
Im SW Zoom bei 8 mm (156x) war die Abbildung immer noch detailreich aber nicht so kontraststark. Bei 7 mm (179x) war dann Schluß, alles was danach kam, lies sich schon nicht mehr exakt scharf stellen.
Dennoch Mars war einfach toll.
Seit dem Weihnachtsfest befand sich ein H-Betafilter von Baader in meinem Okukoffer. Da ich vom hellen Mars nicht direkt auf lichtschwache Gasnebel umsteigen wollte, schwenkte ich in Richtung NGC 2419 (Intergalaktic Wanderer), natürlich ohne H-Beta Filter.
Eine echte Quälerei. Und das war schon immer so.
Ich weiß nicht woran das liegt, aber das Teil bereitet mir bei der Suche immer Probleme.....
Das liegt sicher an sternarmen Gegend, wo einen der Telrad dann gerne mangels vielleicht gerade noch (un)sichtbarer Sterne hängenlässt.
Leute, Leute.
Fast 20 Minuten dauerte es bis ich den Kugelhaufen im Okular hatte.
Auf Grund des Hochnebels wenig spektakulär.......
Was wird nun mit dem H-Bata Filter?
Egal, aber nun Californianebel. Also 2 Zoll H-Beta rein ins 31 Nagler.
Aufsuchen? Kein Thema, der liegt ja wirklich optimal und mit >2 Grad Gesichtsfeld ist der nicht zu verfehlen.
Indes wie auch immer, da war definitiv nichts.
Das 20 er Nagler noch mal zu Tetzwecken gen California gerichtet.
Nee wirklich nicht......
Na denn.
Also keine Chance den H-Betafilter in dieser Nacht sinnvoll einzusetzen!
Das echte First Light muß warten.
Also dann was helles:
NGC 2392/Eskimonebel
Den kann ich mit geschlossenen Augen einstellen.
Aus dem ersten Blick zu sehen. Der Zentralstern sticht deutlich hervor(ohne NF).
So deutlich kommt der meistens nicht heraus, weil er leicht vom inneren, helleren Nebelteil überstrahlt wird.
Ich habe auch bis 156fach vergrößert, es war die zweischalige Struktur erkennbar, das war es dann aber auch.
Nicht wirklich die perfekte Nacht.
Es wurde übrgens nicht wirklich sehr kalt. Das Thermometer blieb bei minus 4 Grad.
Inzwischen näherte sich der Uhrzeiger der 1 Uhrmarke.
Noch 4 Stunden bis zum wecken.......
Also zum Abschluß (auch blind einzustellen) M51.
War im 31er nicht leicht wahrnehmbar (zu hohe AP bei diesen Verhältnissen).
Im 20er dann deutlich besser ansprechbar, aber Kilometerweit davon entfernt irgendwelche Details zu enthüller......
Der Mond stieg dann schon ein wenig höher, als ich dann gegen 1:30 Uhr zusammenpackte. Der Tubus wies eine Eisschicht auf und Fangspiegel war inzwischen leicht beschlagen.
Trotz der Plackerei mit dem Intergalakic Wanderer, war es wirklich wieder einmal schön und befriedigend, den Newton dem Sternenlicht auszusetzen.
Die restliche Nacht war dann ein wenig kurz.
Aber wer weiß, wie lange es dauert, bis wir de Sterne wieder sehen können....
In diesem Sinne
CS und bis denne denn
Reiner