Anette_Aslan
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Liebes Sterndelvolk,
Heute verzog sich der schon wochenlang festgefressene, bleiern-graue Hochnebel, der sich bei Hochdruck im Winter über Täler und Senken, über Niederungen und Städte legt, so als solle niemals mehr wieder die Sonne scheinen. Wie habe ich die Sterne vermisst!
Da man auf meiner Gartenwiese gerade versumpft, Dank der fleissigen Bodenorganismen, die mir den Kuhdünger fleissig einarbeiten, konnte ich den Sternenhimmel nur vom Nordbalkon aus geniessen, der leider über einer Durchfahrtsstrasse mit Beleuchtung hängt. Ich muss auf harten Frost warten, damit der Boden hinten wieder begehbar wird. Auf diese Weise aber kann ich mich trösten und heute schnallte ich den kleinen 5" Richfielder auf, die Nächte beginnen noch früh, man hat die Zeit und gerade noch Kraft als Extremfrühaufsteher, das ist wunderbar.
Betelgeuze wanderte auf die Danchkante zu, schnell rauf zum alten Schmaucher und eingefangen, bevor er ganz verschwand. Dann alles was an Offenen Sternhaufen zu finden war in dieser Blickrichtung: M35, M36, 37 und 38 und ein bissel an Sirius herumgespielt, diesen Funkelstern extra-und intrafokal durchs Okular spielen lassen ist doch ein Spass.
Dann kam doch was nasses vom Dachfirst runter, ganau auf meinen Handrücken, der den Okularauszug umspannte, ein Blick nach oben zeigte mir endlich, wo all der Taubendreck herkommt, der mir Morgens immer auf dem Balkon liegt und mühsam zu entfernen ist: sie schlafen da des Nachts unterm First auf einem Balken, da sieht sie niemand und sie sind geschützt, die beiden Wildtauben. Eine Bogensekunde weiter und das Zeugs wäre genau in die Taukappe rein, denn ich hielt auf Capella hoch im Zenit ..... das wäre ein richtiger Supergau gewesen ... lasst mal das Gedöns um Betelgeuze.
Hab wie immer was mitgebracht
den mittlerweile berühmtesten aller Sterne
den Sirius
M35, 36, 37 und 38
ganz Sternenbehäuft grüsst Anette
Heute verzog sich der schon wochenlang festgefressene, bleiern-graue Hochnebel, der sich bei Hochdruck im Winter über Täler und Senken, über Niederungen und Städte legt, so als solle niemals mehr wieder die Sonne scheinen. Wie habe ich die Sterne vermisst!
Da man auf meiner Gartenwiese gerade versumpft, Dank der fleissigen Bodenorganismen, die mir den Kuhdünger fleissig einarbeiten, konnte ich den Sternenhimmel nur vom Nordbalkon aus geniessen, der leider über einer Durchfahrtsstrasse mit Beleuchtung hängt. Ich muss auf harten Frost warten, damit der Boden hinten wieder begehbar wird. Auf diese Weise aber kann ich mich trösten und heute schnallte ich den kleinen 5" Richfielder auf, die Nächte beginnen noch früh, man hat die Zeit und gerade noch Kraft als Extremfrühaufsteher, das ist wunderbar.
Betelgeuze wanderte auf die Danchkante zu, schnell rauf zum alten Schmaucher und eingefangen, bevor er ganz verschwand. Dann alles was an Offenen Sternhaufen zu finden war in dieser Blickrichtung: M35, M36, 37 und 38 und ein bissel an Sirius herumgespielt, diesen Funkelstern extra-und intrafokal durchs Okular spielen lassen ist doch ein Spass.
Dann kam doch was nasses vom Dachfirst runter, ganau auf meinen Handrücken, der den Okularauszug umspannte, ein Blick nach oben zeigte mir endlich, wo all der Taubendreck herkommt, der mir Morgens immer auf dem Balkon liegt und mühsam zu entfernen ist: sie schlafen da des Nachts unterm First auf einem Balken, da sieht sie niemand und sie sind geschützt, die beiden Wildtauben. Eine Bogensekunde weiter und das Zeugs wäre genau in die Taukappe rein, denn ich hielt auf Capella hoch im Zenit ..... das wäre ein richtiger Supergau gewesen ... lasst mal das Gedöns um Betelgeuze.
Hab wie immer was mitgebracht
den mittlerweile berühmtesten aller Sterne
den Sirius
M35, 36, 37 und 38
ganz Sternenbehäuft grüsst Anette
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