Erfahrungen mit dem Samyang 135, Canon Bajonett Anschluss

Reinhard65

Aktives Mitglied
Liebe Astrofotografen und solche die es werden wollen,
Ich habe früher recht erfolgreich ein Canon 200 mm L 2.8 und Mamiya 200 APO 2.8 beides Festbrennweiten für die Astrofotografie eingesetzt. Für das Mamiya gab es damals eine mechanische Fokushilfe aber nix automatisches. Trotzdem was das Objektiv ein Traum nur für mich zu umständlich. Es gibt glaube ich noch ein zwei Bilder auf meiner Astrobin Seite.
Das Canon war schon mit der Astromechanics EAF Fokushilfe ausgestattet. Eigentlich daher eine sehr gute und schnelle Lösung für weite Aufnahmen.
Leider habe ich beide Objektive verkauft . Leider auch den Astromechanics EAF. Wird von einer russischen Firma hergestellt (kein direkter Kauf möglich) und über AliExpress sündhaft teuer verkauft.
Daher habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und das Samyang 135 erworben. Dazu den kompletten 3D Ring Satz von Astrodynium , Canada, passend für meinen Gemini Focuser bestellt. Ach ja und den M48 Aluminium Adapter von First Light Optics. Ziel war mein Touptek Filterrad , Touptek Filtersatz und Touptek 2600m mit dem Objektiv optimal zu verschrauben.
Hat soweit alles gut geklappt.
Nun zu meiner Frage. Wer hat Erfahrung mit dem Samyang , mit welcher Blende arbeitet Ihr. Was sind sinnvolle Belichtungszeiten. Meine Filter sind nicht für F 2.0 bzw. F2.8 geeignet.
Habe auch früher nur mit F4 gearbeitet. Welche Erfahrung gibt es da. Denke dass ich bei dem Samyang mit F 2.8 und F4 ausprobieren werde.
Mein RC und Newton werden für den Rest des Jahres erstmal in den Schrank wandern.
Würde mich über Eure Erfahrungsberichte sehr freuen.
Danke CS Reinhard
 
Hallo Frank, verstehe ich Deinen Tip richtig?
Du würdest die Blende offen lassen und mit einem Ring vor dem Objektiv abblenden?
CS Reinhard
 
Hallo Reinhard,

das Samyang 135 hat leider eine große Serienstreuung und von daher kann man garnicht genau mit dem Finger auf die Beste Einstellung zeigen.
Mein Exemplar hat eine durchaus brauchbare Sternabbildung bis in die Ecken bei Offenblende/APS-C, aber die Säume (CA) um die Sterne sind dann zu extrem.
F2.8 funktioniert ganz gut mit einer ASI183 Mono und "normalen" Antlia Filtern. Für OSC nehm ich dann lieber F4.
 
Danke für eure Tips. Kann ich gut nachvollziehen. Leider konnte ich mein Objektiv noch nicht am Stern testen , da ich noch auf zwei Teile für den finalen Aufbau warte.
Ablendringe habe ich noch , ähnlich der Serie dir Frank verlinkt hat.
Werde ersteinmal testen wie die Sterne ohne Ringe bei 2.0 , 2.8 4.0 aussehen. In Zeiten von BXT lässt sich ja viel ausbügeln, insbesondere die Sternen Abbildung.
CS Reinhard
 
Um das Spike Bukett der Blende zu umgehen ist vor der Öffnung abblenden leichter,
Man könnte aber auch statt ganzem Satz erst mal bestimmen was Sinn macht.

Echtes Problem sind die blöden Plasterohrschellen, die sind so Schwammig das man leicht mal die Optik verspannt, ist zumindest mein Bauchgefühl.

Gruß Frank
 
Hallo Reinhard,
zum Vergleich mein Experiment zur Sternabbildung. Das waren 2,4 µm Pixel.

In Zeiten von BXT lässt sich ja viel ausbügeln, insbesondere die Sternen Abbildung.
Bitte denke nicht so. Das wäre so, als seist du ein Angler, hast keinen Fisch gefangen und fährst danach in den Supermarkt und kaufst dir einen. Das ist einfach nicht das Gleiche.

VG ralf
 
Stimme Dir zu. Da ich aber eh alle Aufnahmen dithern und drizzlen werde ist BXT als Optimierungs Schritt sinnvoll. Klar versuche ich erstmal gute Rohdaten zu erzeugen.
Aus Mist kannste ja in der Regel wieder nur Mist machen.
Danke für Deinen Kommentar Ralf.
CS Reinhard
 
Hi Frank, kann den Eindruck bei den Astrodynium Schellen nicht teilen.
Was ich eher bedenklich finde ist der 3D M48 Adapter . Da würde ich nie Filterrad und Kamera dranhängen. Der Alu Adapter von FLO ist sehr gut.
CS Reinhard
 
Hier ein paar Bilder des Setup. Filterrad mit Kamera lässt sich einfach anschrauben. Backfocus passt .
CS Reinhard

IMG_0807.jpegIMG_0809.jpegIMG_0808.jpeg
 
Es gibt wohl verschiedene Rohrschellen, bei mir ist kein Punkt spürbar ab wo geklemmt ist, da alle auf die Rohrschellen angewiesen sind und es wohl vers hiedene gibt kann die Qualitätsstreuung auch daher kommen.

Gruß Frank
 
@Frank66 . Hi Frank, komme mit meinem Samyang nur bis knapp vor den Fokus.
Abstand zum 571 chip ist 44 plus 0,5 für die Filter.
Leider ist der Fokus stop bereits kurz hinter dem Haken Symbol.
Es gibt wohl zwei Möglichkeiten:
1. den Fokusstop zu verändern, so dass weitergedreht werden kann.
2. den Abstand zu Chip vergrößern? oder verkleinern?
Beim aktuellen Anschlag sind die Sterne in den Ecken auf einer Kreisbahn um die Mitte.
Da ich mit einem EAF arbeite wäre die Verländerung des Fokusstop Richtung Unendlich sinnvoll? Tutorial habe ich.

Was räts Du mir?

Vielen Dank
Reinhard
 
Habe wohl den Abstand falsch eingestellt. Anstelle für die Filter 0.6mm zu berücksichtigen habe ich die 0.6 zum notwendigen Abstand hinzugerechnet.
Also 1,2 mm zuviel. Daher die Kreisförmige Verzerrung.
Werde das korregieren und zusätzlich den Stop verlängern Oder ?
 
Ne du hast schon recht mit 0.6mm plus, aber das sollte es nicht brauchen, näher dran wäre ja weiter Richtung Unendlich und in die andere Richtung kannst du ja den Focus bewegen, den 0.6Ring braucht es nicht.

Gruß Frank
 
Habe den Abstand verringert. EAF klappt mit NINA und die Sterne in den Ecken sind gut.
Jetzt mal ein paar klare Nächte.
CS Reinhard
 
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