Erfahrungsbericht: Sonnensucher und -blende für die perfekte Beobachtung des Merkurtransits vor der Sonne

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Astronomie.de

Mitarbeiter
Bei der Beobachtung der Sonne sind besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Ohne entsprechenden Sonnenfilter oder anderen Maßnahmen darf unser naher Stern keinesfalls beobachtet werden! Die Konsequenzen wären fatal.

doppeltransits1.jpg

Sind alle Vorsichtsmaßnahmen am Teleskop getroffen, geht die Sucherei der Sonne im Okular los. Wer von uns kennt das nicht.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Sonne möglichst nahe in das Gesichtsfeld des Okulars zu bringen.

Die einen „rühren“ minutenlang mit Ihrem Teleskop im Himmel herum und sind nach 10 Minuten total genervt.

Bei Refraktoren hat man es oft einfacher. Der kürzeste Schatten des Tubus am Boden verrät, wenn das Sonnenlicht in das Beobachtungsgerät einfällt.

Aber warum sich das Leben schwer machen, wenn es einfacher geht! Ein Sonnensucher ist an dieser Stelle eine gute Lösung.
Gerade zum kommenden Merkurtransit bietet sich eine solche Möglichkeit an, um schnell und sicher die Sonne im Bedarfsfall wieder in das Gesichtsfeld des Okulars zu bringen.

Es gibt viele solcher Helfer und Konstruktionen auf dem astronomischen Markt. Manche Amateurastronomen bauen sich solche Sonnensucher sogar selber.

20190816_122554.jpg


Beim Besuch der Messe in Essen, dem ATT, bin ich auf die Lösung von Euro-EMC aufmerksam geworden.
Der dort präsentierte Sonnensucher mit unterschiedlichen Basisteilen zur Montage gefiel mir besonders gut und macht einen soliden und sehr guten Eindruck.

Mich persönlich stört bei der Sonnenbeobachtung die fehlende Abschattung beim Blick durch das Okular.
Meist behelfe ich mir mit Tüchern oder halte die Hand zur Abstattung oberhalb des Okulars.

Auch hierfür EMC eine Lösung. Eine groß dimensionierte Sonnenblende die am Tubus des Teleskopes befestigt wird und das Okular abschatten soll.

Kurzerhand bestelle ich nach dem netten Gespräch mit dem Geschäftsinhaber Herr Dipl. Ing. Rainer Schäfer den Sonnensucher mit den drei verfügbaren Basen zur Montage und die Sonnenblende, die für Tubendurchmesser von 80 bis 300mm geeignet ist.

Ein paar Tage später trifft dann die Ware bei mir zu Hause ein.
Neugierig öffne ich das Paket und finde alles gut verpackt im Karton vor. Eigentlich überflüssig, sagst du ja schon im nächsten Satz.
Alle Teile sind separat verpackt und entsprechend beschriftet.

Den gesamten Erfahrungsbericht findet Ihr auf Astronomie.de unter https://www.astronomie.de/teleskop-...richte/sonnenbeobachtung/sonnensucher-blende/
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben