curefan
Aktives Mitglied
Hallo,
gestern herrschten bei uns wirklich klasse Beobachtungs-
bedingungen, die mich dazu brachten etwa gegen 22:00
den Telementor zu schnappen und diesen mal richtig
auzutesten.
Leider habe ich noch kein ordentliches Zenitprisma, so
war ich erst gezwungen, alte 24,5mm Okulare meines
114mm Bresser Newtons zu verwenden, die bekannterweise
nicht gerade der Renner sind. Mit dabei ein 20mm, 12,5mm
und 6mm Huygens.
Man muss wirklich sagen, die Abbildungsleistung des
Telementors ist wirklich hervorragend. Der Mond zeigte
sich im 20mm Huygens knackscharf. Lediglich anfänglich
gab es leichtes Wabern, das aber schnell verflog.
Auch mit dem 6mm Okular war das Bild am Mond sehr
angenehm. Kein Wabern und scharfe Kraterabbildungen, kein
zu dunkles Bild. Und das bei 63mm Öffnung. Klasse! So
macht das Spechteln echt Spass! Auch an Jupiter konnte
ich die Huygens austesten. Mit dem 12,5mm und 20mm Okular
zwar scharf, aber etwas klein. Die Schärfe war im 6mm
Okular zwar etwas verschwunden und das Bild etwas dunkel,
aber immer noch sehr akzeptabel. Auf Jupiter konnte man
so manche Details leicht und deutlich erkennen.
Dann wurde ich kreativ. Ich hatte noch einen 1,25" Zenit-
spiegel rumliegen, der so ziemlich genau auf den Okular-
stutzen des Telementors passt. Das ganze wackelt ein wenig,
aber zu Testen meiner 1,25mm Okulare war dies ausreichend.
20mm Super Plössl rein und den Mond betrachtet.
Wow! Ein wirklich toller Anblick! Unbeschreiblich schön!
Nicht zu vergleichen mit den 24,5mm Huygens. Ebenfalls
extrem scharf der Mond im 7mm Siebert. Jetzt wollte ich es
wissen. Das Pentax XL 5,2mm reingeschraubt und siehe da.
Ein etwas dunkleres Bild, aber so scharf habe ich den Mond
bei dieser Vergrösserung noch nicht gesehen! Keine
Verschlechterung der Bildqualität und das bei etwa 160facher
Vergrösserung. Wunderbar. Es wird Zeit, dass ich mir ein
anständiges Zenitprisma zulege.
Allerdings gibt es auch etwas Negatives zu berichten.
Beim Beobachten von Saturn, der ja gestern sehr nahe am
Mond stand, störte in extremer Weise Steulichteinfälle
die Beobachtung. Das Bild war nahezu "zweigeteilt". Eine
Seite dunkel wie üblich, die andere Seite im Okular wie
mit einem hellen Vorhang überzogen. Erst dachte ich, es
läge an den billigen Huygens. Aber auch bei den hoch-
qualitativen Okularen war dies der Fall, wenn auch nicht
in dieses Ausmaß. Ich vermute, dies liegt am Innenblenden-
system des Telementors. Streulicht kann eindingen und somit
die Reflexe verursachen.
Habt ihr ähnlich Erfahrungen mit dem Telementor gemacht und
was kann man dagegen tun?
Marco
gestern herrschten bei uns wirklich klasse Beobachtungs-
bedingungen, die mich dazu brachten etwa gegen 22:00
den Telementor zu schnappen und diesen mal richtig
auzutesten.
Leider habe ich noch kein ordentliches Zenitprisma, so
war ich erst gezwungen, alte 24,5mm Okulare meines
114mm Bresser Newtons zu verwenden, die bekannterweise
nicht gerade der Renner sind. Mit dabei ein 20mm, 12,5mm
und 6mm Huygens.
Man muss wirklich sagen, die Abbildungsleistung des
Telementors ist wirklich hervorragend. Der Mond zeigte
sich im 20mm Huygens knackscharf. Lediglich anfänglich
gab es leichtes Wabern, das aber schnell verflog.
Auch mit dem 6mm Okular war das Bild am Mond sehr
angenehm. Kein Wabern und scharfe Kraterabbildungen, kein
zu dunkles Bild. Und das bei 63mm Öffnung. Klasse! So
macht das Spechteln echt Spass! Auch an Jupiter konnte
ich die Huygens austesten. Mit dem 12,5mm und 20mm Okular
zwar scharf, aber etwas klein. Die Schärfe war im 6mm
Okular zwar etwas verschwunden und das Bild etwas dunkel,
aber immer noch sehr akzeptabel. Auf Jupiter konnte man
so manche Details leicht und deutlich erkennen.
Dann wurde ich kreativ. Ich hatte noch einen 1,25" Zenit-
spiegel rumliegen, der so ziemlich genau auf den Okular-
stutzen des Telementors passt. Das ganze wackelt ein wenig,
aber zu Testen meiner 1,25mm Okulare war dies ausreichend.
20mm Super Plössl rein und den Mond betrachtet.
Wow! Ein wirklich toller Anblick! Unbeschreiblich schön!
Nicht zu vergleichen mit den 24,5mm Huygens. Ebenfalls
extrem scharf der Mond im 7mm Siebert. Jetzt wollte ich es
wissen. Das Pentax XL 5,2mm reingeschraubt und siehe da.
Ein etwas dunkleres Bild, aber so scharf habe ich den Mond
bei dieser Vergrösserung noch nicht gesehen! Keine
Verschlechterung der Bildqualität und das bei etwa 160facher
Vergrösserung. Wunderbar. Es wird Zeit, dass ich mir ein
anständiges Zenitprisma zulege.
Allerdings gibt es auch etwas Negatives zu berichten.
Beim Beobachten von Saturn, der ja gestern sehr nahe am
Mond stand, störte in extremer Weise Steulichteinfälle
die Beobachtung. Das Bild war nahezu "zweigeteilt". Eine
Seite dunkel wie üblich, die andere Seite im Okular wie
mit einem hellen Vorhang überzogen. Erst dachte ich, es
läge an den billigen Huygens. Aber auch bei den hoch-
qualitativen Okularen war dies der Fall, wenn auch nicht
in dieses Ausmaß. Ich vermute, dies liegt am Innenblenden-
system des Telementors. Streulicht kann eindingen und somit
die Reflexe verursachen.
Habt ihr ähnlich Erfahrungen mit dem Telementor gemacht und
was kann man dagegen tun?
Marco