stefanzimmer785
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Hallo Gemeinde,
ich habe einen älteren Lichtenknecker Refraktor. Geschätzt 20 Jahre alt. Der hat noch die einfache, damals übliche Vergütung, die man als bläulichen Schimmer auf dem Objektiv sieht. Das visuelle Bild ist am Planeten sehr scharf. Das ist so weit ok.
Jedoch habe ich an einem Beobachtungsabend diesen Refraktor direkt mit einem Schmidt Cassegrain verglichen, also bei denselben atmosphärischen Bedingunen, und festgestellt, dass das Refraktorbild einen Blaustich hatte. Ich meine damit nicht den blauen Rand, der beim Fraunhofer als Farbfehler auftritt, sondern ein über das gesamte Bild des Objekts (Jupiter) durchgängiger Blaustich der Jupiteroberfläche.
Was sagen die Experten: Handelt es sich um eine Verfärbung als Folge der Vergütungsschicht, die das originale Licht ja mit unterschiedlicher Transmission durchlässt oder ist das doch eine Folgeerscheinung des Farbfehlers ?
Worauf ich letztlich hinaus will ist die Frage, ob ich diesen Refraktor bezüglich visueller Beobachtung optimieren kann, indem ich die Vergütung beseitige. Denn die Planeten sind ja hell genug, ein paar Prozent weniger Transmission tun nichts zur Sache.
Falls das so wäre, wer weiß , wie man professionell eine Vergütung beseitigen kann ?
Ich würde mich über ein paar Tipps freuen.
viele Grüße
ich habe einen älteren Lichtenknecker Refraktor. Geschätzt 20 Jahre alt. Der hat noch die einfache, damals übliche Vergütung, die man als bläulichen Schimmer auf dem Objektiv sieht. Das visuelle Bild ist am Planeten sehr scharf. Das ist so weit ok.
Jedoch habe ich an einem Beobachtungsabend diesen Refraktor direkt mit einem Schmidt Cassegrain verglichen, also bei denselben atmosphärischen Bedingunen, und festgestellt, dass das Refraktorbild einen Blaustich hatte. Ich meine damit nicht den blauen Rand, der beim Fraunhofer als Farbfehler auftritt, sondern ein über das gesamte Bild des Objekts (Jupiter) durchgängiger Blaustich der Jupiteroberfläche.
Was sagen die Experten: Handelt es sich um eine Verfärbung als Folge der Vergütungsschicht, die das originale Licht ja mit unterschiedlicher Transmission durchlässt oder ist das doch eine Folgeerscheinung des Farbfehlers ?
Worauf ich letztlich hinaus will ist die Frage, ob ich diesen Refraktor bezüglich visueller Beobachtung optimieren kann, indem ich die Vergütung beseitige. Denn die Planeten sind ja hell genug, ein paar Prozent weniger Transmission tun nichts zur Sache.
Falls das so wäre, wer weiß , wie man professionell eine Vergütung beseitigen kann ?
Ich würde mich über ein paar Tipps freuen.
viele Grüße