skygazer
Aktives Mitglied
Hallo,
viele Spiegelteleskope zeigen bei hellen Objekten zwei, vier oder sogar sechs Lichtausbrüche durch Beugung an den Fangspiegelhalterungen. Diese Abbildungsfehler stören Bildästheten wie z.B. die APO- Refaktorgemeinde sehr.
Deshalb habe ich für das neue Cassegrain 610/ 8500 mm unseres Vereins eine neuartige Fangspiegelhalterung entworfen, die sehr gut funktioniert. Sie besteht im Prinzip aus zwei Ringen, die so konstruiert sind,dass sie sich in der Mitte (optische Achse) berühren würden. Ringaussendurchmesser gleich Tubusinnendurchmesser geteilt durch zwei. Dieses leicht zu errechnende Mass muss streng auch für alle vor der optischen Öffnung liegenden Krümmungen der vielleicht auch unvollendeten Ringe (ev. konstruktiv bedingt) eingehalten werden. Die Ringe sind in unserem Falle aus Messingblech gebogen und sehr verwindungssteif. Die Tiefe der Ringe sollten 10% des Hauptspiegeldurchmessers nicht überschreiten, vor allem wenn sie letztlich mechanisch schräg eingebaut werden. Das Ergebniss ist jedenfalls ein visuell und fotografisch perfektes, punktförmiges Sternbild wie in einem Refraktor, weder bei Sirius, Venus noch Jupiter sind irgedwelche Spikes oder sonstige komisch anmutende Lichtausbrüche sichtbar. Die Konstruktion liefert ein gutes Äqivalent zu einer planparallelen Glasplatte, die den Fangspiegel trägt. Das Prinzip funktioniert bei Newton, RC und klassischen Cassegrains. Mit dieser Methode lässt sich das Bild nahezu jedes Teleskops der genannten Bauarten verbessern. Wichtig bei der Plantenbeoachtung mit höheren Vergrösserungen und bei der Doppelstern- Trennung.
Gruß
skygazer@web.de <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />
viele Spiegelteleskope zeigen bei hellen Objekten zwei, vier oder sogar sechs Lichtausbrüche durch Beugung an den Fangspiegelhalterungen. Diese Abbildungsfehler stören Bildästheten wie z.B. die APO- Refaktorgemeinde sehr.
Deshalb habe ich für das neue Cassegrain 610/ 8500 mm unseres Vereins eine neuartige Fangspiegelhalterung entworfen, die sehr gut funktioniert. Sie besteht im Prinzip aus zwei Ringen, die so konstruiert sind,dass sie sich in der Mitte (optische Achse) berühren würden. Ringaussendurchmesser gleich Tubusinnendurchmesser geteilt durch zwei. Dieses leicht zu errechnende Mass muss streng auch für alle vor der optischen Öffnung liegenden Krümmungen der vielleicht auch unvollendeten Ringe (ev. konstruktiv bedingt) eingehalten werden. Die Ringe sind in unserem Falle aus Messingblech gebogen und sehr verwindungssteif. Die Tiefe der Ringe sollten 10% des Hauptspiegeldurchmessers nicht überschreiten, vor allem wenn sie letztlich mechanisch schräg eingebaut werden. Das Ergebniss ist jedenfalls ein visuell und fotografisch perfektes, punktförmiges Sternbild wie in einem Refraktor, weder bei Sirius, Venus noch Jupiter sind irgedwelche Spikes oder sonstige komisch anmutende Lichtausbrüche sichtbar. Die Konstruktion liefert ein gutes Äqivalent zu einer planparallelen Glasplatte, die den Fangspiegel trägt. Das Prinzip funktioniert bei Newton, RC und klassischen Cassegrains. Mit dieser Methode lässt sich das Bild nahezu jedes Teleskops der genannten Bauarten verbessern. Wichtig bei der Plantenbeoachtung mit höheren Vergrösserungen und bei der Doppelstern- Trennung.
Gruß
skygazer@web.de <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />