Fangspiegelspinne

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martl

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Hallo Leute!

Bei meiner selbstgebauten Fangspiegelspinne meines 18"-Newtons habe ich das Problem, dass schon bei leichtem Wind relativ starke Vibrationen auftreten (das Material ist dünner Federstahl). Jetzt möchte ich das Teil so umbauen, dass die einzelnen Arme versetzt an der Fangspiegelzelle befestigt sind, damit das ganze stabiler wird. Nachdem die einzelnen Spinnenarme dann aber nicht in einer Linie liegen, weiss ich nicht, wie das mit den diffraction-spikes aussieht. Eigentlich müssten es dann 8 sein (bei 3 Armen gibt es wegen der um 180 Grad gedrehten Reflexion auch 6 Spikes). Hat wer mit einer solchen Spinne schon Erfahrung??

Vielen dank

Martin
 
Hallo MArtl,

yo, es werden 8. Schaut für meine Begriffe im Photo ziemlich [zensiert] aus, da man ja irgendwie drauf trainiert ist, an den Spikes auch die Qualität des Fokuses abzulesen.

Wenn du Vibrationen hast, dann liegt irgendeine Frequenz im Tubus ziemlich genau in der Frequenz, in der dein Federstahl schwingt. Tja, Federstahl! Nicht umsonst ein Klangkörper! Schwingt halt gern.

Ich würde versuchen, daß eher mechanisch zu bedämpfen, bzw. einfach die Frequenz zu ändern. Wie man aus der Musike ja weiß, ändern schon sehr kleine Änderungen an der Vorspannung des Federstahl die Eigenfrequenz ganz erheblich. Versuch doch einfach mal etwas mehr zu spannen. Oder auch etwas weniger...

 
Hallo,
wenn du dafuer sorgst, dass die gegenueberliegenden Streben jeweils parallel zueinander verlaufen bekommst Du auch nur 4 peeks, wie bei dem herkoemmlichen Kreuz auch.
Gruesse Martin
 
Re: Genau falsch


Eben nicht, es sind nach wie vor 4, wenn die 4 Arme jeweils paarweise paralel zueinander stehen. Siehe meine Ausführungen zur Spinne auf meiner Webseite unter 24" Mechanik. Man kann auch vorhandene Spinnen entsprechend frisieren. Siehe bei Mel Bartels

Die Stabilität gegen Drehschwingungen des Fangspiegels ist damit um ein vielfaches höher!
 
Re: Genau falsch

Eben nicht, es sind nach wie vor 4, wenn die 4 Arme jeweils paarweise paralel zueinander stehen.

Das mag ja rein visuell so erscheinen. Wenn du eine Langzeoitbelichtung durchführst, dann wirst du sehen, daß es 8 sind. Jeweils 2 sind sehr nah beieinander, mit einem leichten Helligkeitstal zwischen ihnen.
 
Re: Genau falsch

Eben nicht, es sind nach wie vor 4, wenn die 4 Arme jeweils paarweise paralel zueinander stehen

Hi,

hab das Beugungsmuster nun nochmal schnell simuliert. Es schaut eigentlich tatsächlich eher wie 4 aus und nicht wie 8.

Bei hoher Vergrösserung sieht man, daß jeder der 4 eigentlich aus 2 besteht, die wie ineinander verschlungen ausschauen. Mit regelmässigen Stellen wo sie aufeinanderliegen und dann wellenförmig wieder auseinander gehen.

Bei jeder praxisrelevanten Betrachtung darf man wohl getrost sagen, daß es wie 4 ausschaut!

Sorry.

 
Re: Genau falsch

Hallo Leute!

Vielen Dank für die Infos. Wenn ich das zusammenfasse: Fotografisch gibt es 8 Spikes, visuell ist kein Unterschied zu einer normalen Spinne??

Grüße
Martin
 
Re: Genau falsch

Hi,

auch fotografisch wirst du in praktisch allen Fällen nur 4 Spikes haben. Die beiden ansich 8 Spikes überlagern sich selbst bei ultrahoher Vergrösserung so stark, daß es eher wie 4 als wie 8 ausschaut.
 
Re: Genau falsch

Hallo tomlicha,

kann man dein Programm irgendwo herunterladen?
Würde mich echt mal interessieren wie Du das simulierst.
Eventuell auch mit Quellcode <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
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