Feinjustierung der Teleskope im Doppelsetup

Bei dem von dir genannten Teleskopen wird das meiner Meinung nach nichtmehr möglich sein und dann denke ich musst du mit Aufbau, balancing, ausrichten usw. schon mit ca. 1 bis 1.5 h rechnen

Da stimme ich zu. Bei nem 130er und nem 100er musst du alles from scratch aufbauen. Speziell das Balancing dauert Zeit. Der JTD ist aus meiner Sicht ein Muss. Ein Rotator (egal ob manuell oder elektronisch) auch.

Auch brauchts da ne ordentliche Monti. Irgendwas in der HAE69 Klasse oder Größeres.

Ich für meinen Teil würde sowas nicht mobil verwenden.

Selbst mein Setup aus 90er und 70er App halte ich als nicht mobil-tauglich.

Just my 2 Cents
Christian
 
Beim Einsatz von meinem Equipment für das Doppel set up muss ich alles einzeln aufbauen. Das Equipment nutze ich schon heute...ohne Doppel set up und mit den diversen vorhanden Reducern( Flattenern kann ich die Brennweiten der Teleskope gut untereinander abstimmen. Insgesamt wird das schon richtig schwer....eine gute Montierung ist hier Pflicht. Ich könnte meine Skywatcher CQ350 verwenden, die das sicherlich gut schafft, aber diese würde ich zusammen mit einem Doppel set up nur auf einer stationären Säule betreiben. Das Aufbauen mit einer herkömmlichen Montierung und einem Doppelsetup kann man meines Erachtens fast vergessen und macht mir dann zuviel Stress....wegen dem Ausbalancieren. Im Gegensatz dazu ist das bei einer harmonic drive Montierung nicht ganz so wichtig, die kann auch ein nicht ganz ausbalanciertes System gut tragen.....zumindest so in der Theorie. Wegen dem leichten Gewicht der Montierung und diesem Vorteil beim Doppel Set up komme ich überhaupt auf die harmonic drive Montierung,..ja sicherlich in der Klasse einer HAE69, NY101 oder WD-20....
Ich denke/ hoffe, dass dies damit ganz gut machbar sein müsste, auch wenn nicht 100% ausbalanciert wurde. Meine Idee ist das System zu Hause aufzubauen und den Punkt in etwa zu finden, wo das System in Balance ist, diesen zu markieren und dann diesen Punkt genau in der MItte des Montierungskopfs zu positionieren.
Der Sattel des Montierungskopfs muss man querstellen können, dann sollte das relativ einfach funktionieren. Ich will keine T-Konstruktion, wir hier in dem Thread auf den Bilder schon gezeigt. Das passt sicherlich gut für einen stationären Betrieb, aber nicht für den mobilen Ensatz, wenn man alles einzeln aufbauen muss.
Soweit die Theorie und meine Idee diese so umzusetzen...:)

Die genannten 1-1,5h kann ich mir gut vorstellen und sind ok für mich.....damit scheint ein Doppel-set-up, auch wenn es etwas schwerer vom Gewicht her ist, doch noch mobil machbar zu sein...natürlich mit etwas mehr Aufwand. Wir werden sehen...:)
Danke an Alle für die Rückmeldungen.

Viele Grüße
Christian
 
Hallo,
ich betreibe -wie oben genannt- 2 Doppelsetups auf CEM60 und CEM70. Dec steht quer, die Austarierung ist eine Sache von ca. 2min für 3 Achsen. Bezüglich des Gewichtes gibt es bei 2 RC8 keine Probleme, größere Durchmesser sind durch die Länge der auf Dec montierten Losmandy-Schiene begrenzt. Der Aufbau dauert ca. 30 min, pro Setup (eher etwas weniger) wobei alle Komponenten einzeln in den Garten transportiert werden müssen. Das beinhaltet die Verkabelung, den Aufbau von 2 Rechnern und den Funktionstest.
CS
Dieter
 
Dec steht quer, die Austarierung ist eine Sache von ca. 2min für 3 Achsen.
Bei mir auch, aber ich hab mir echt einen abbrechen müssen. Lag vor allem an den völlig unterschiedlichen Teleskopen. Klar, zwei gleiche OTAs mit identischem Imagetrain wäre die bessere Wahl. Hab auch über 2 identische 90er nachgedacht, bin dann aber weit über der photographischen Traglast meiner CEM40.
 
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