Feldblendendurchmesser beim Refraktoreigenbau?

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klingonio

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Hallo Sterngugger <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />,

bei der Blendenberechnung für den Eigenbau eines Refraktors 90/1000 bin ich über einen Punkt gestolpert den ich nicht ganz verstehe.

Die Bestimmung des Feldblendendurchmessers. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Ok ich habe Brennweite, Öffnung, Tubusdurchmesser, aber woher weiß ich den Feldblendedurchmesser?

Zur Berechnung nutze ich übrigends die Exceltabelle von Thomas Meier

Richtet der sich nach der dahinterliegenden Optik, also den Okularen? Wäre doch ziehmlich einseitig. Es muß doch einen allg. gültigen sinnvollen Wertebereich für die Größe des 90/1000mm Refraktors geben?

Danke schon jetzt für Euren Einsatz an der Tastatur...

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" />
 
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Hallo Ingo,

ich habe mal den Link korrigiert: www.iq-tm.de/Downloads/Blendenberechnung_Refraktor.xls
Deine Frage stelle ich mir auch gerade für einen 56/300 Sucher.
Ich denke mal, daß man hier den größten Feldblendendurchmesser seiner Oku's einsetzt (ist wohl das langbrennweitigste). Den kannst Du messen am Oku mit einer Schiebelehre. Alternativ könnte man wohl auch mit dem max. ausgeleuchteten Feld rechnen, daß man in der Fokalebene haben will.
Die Excel-Tabelle ist klasse - ich kannte bisher nur die Variante mit dem zeichnen des Strahlengangs...

Wenn ich totalen Schmarrn geschrieben habe, zerreisst mich...

Gruß und cs Ralf
 
Hi Ralf,

danke für Korrektur des Links, ich habe auch nochmal nachgebessert. Sorry. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

Ja so ähnlich dachte ich es mir auch schon, war nur nicht sicher. Man nehme beispielsweise ein Oku mit einer Brennweite vom 32mm (31x Vergrößerung) oder 40mm (25x Vergrößerung) nimmt deren Feldblende und setze diese in die Rechnung ein.
Ob man dann Okus mit kleinere Feldblende nimmt ist dann egal.

Was passiert eigentlich umgedreht. Der Feldblendendurchmesser wird zu klein gewählt und somit der Einsatz eines 40mm Okus unsinnig. Wie sieht die Abildung aus? gibt es am Rand eine Art Abschattung? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
 
Hi Ralf,

hab' erstmal Dank,

Abschließend noch eine Frage. Das Refraktorobjektiv hat 1000mm Brennweite. Bezieht sich dieser Wert auf Abstand Linse-Feldblendendurchmesser, also Tubus inkl. OAZ. ?
Wieviel mm liegt die Feldblendeneben hinter dem (eingefahrenen) OAZ oder liegt diese im OAZ, also dort wo die Okus gesteckt werden?

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/krank.gif" alt="" />
 
Hi Ingo,
so wie ich es verstanden habe, ist die Brennweite der Abstand zwischen der innersten Linsenfläche des Objektivs und der Feldblendenebene. Du mußt also den Weg des OAZ mit einplanen und den Tubus so ablängen, daß Du Dich mit den verschiedenen Oku's um die Brennebene bewegen kannst (versch. Fokuslagen der Oku's). Vergiss auch nicht den Lichtweg eines eventuellen Zenitspiegels...

Schau mal hier rein: http://www.berfield.com/baffles.html und schau Dir mal sein "Okapi" an unter Astronomy.

Es gibt ja viele hier, die schon Refraktoren gebaut haben (z.B. Wolf), vielleicht meldet sich ja noch jemand.

Gruß und cs Ralf
 
hi klingone,
der feldblendendurchmesser ist der durchmesser der tubusseitigen blende im okular.
was du meinst ist sicher das vollausgeleuchtete gesichtsfeld, welches man für den refraktor haben will.
man muß bei einem 2"-oku mit 45 mm feldblende nicht zwangsläufig ein vollausgeleuchtetes gesichtsfeld von 45mm haben.
da reichen auch kleinere durchmesser, ohne sichtbare vignettierung zu bekommen.
und du wirst ein derartig großes vollausgeleuchtetes gf meist überhaupt infolge der durchmesser der anderen refraktorteile nie bekommen können.
soviel erstmal generell.
vergiß die excel-tabelle!
denn die anzahl und die lage der blenden ist abhängig von:
-tubusdurchmesser
-gewähltes, voll ausgeleuchtetes gesichtsfeld im brennpunkt
-gewählte variante der blendenausstattung ( minimale ausstattung bzw. blendenauslegung so, daß du überhaupt keine tubuswand mehr sehen kannst)

hast du das alles bei einer excel-rechnung beachtet?

du solltest folgendermaßen vorgehen:

1. experimentelle ermittlung der lage deines brennpunktes z.b. bezogen auf die fassungskante o.ä.

2. festlegung des voll ausgeleuchteten gesichtsfeldes

3. zeichnerische darstellung des strahlenganges samt tubus und oaz usw. ( damit kannst du störkanten viel besser erkennen und berücksichtigen )

4. zeichnerische ermittlung der lage und der abmessung der blenden

5. und nun frisch ans basteln gehen

du wirst vielleicht feststellen, daß, wenn du vom objektiv die beiden strahlen zur feldblende ( je nach gewähltem durchmesser ) zeichnest, die strahlen garnicht ankommen, weil sie an einer innenkante des okularauszuges o.ä " hängenbleiben.
dann ziehst du mal den strahl von der objektivausßenkante und legst ihn an der störkante an. wirst dich wundern, wie groß dein vollausgeleuchtetes bildfeld noch ist.
ich hatte mal ein gerät in der hand und überprüft, da waren es gerademal 2 mm!
also glaube mir, zeichnerische blendenermittlung macht dir alles viel verständlicher und du kannst die optimale lage und den optimalen durchmesser der blenden viel sicherer bestimmen.

hier noch 2 links:

http://www.berfield.com/baffles.html
lies hier den letzten satz und handle danach !

http://www.binoviewer.at/teleskoptuning/objektivwechsel.htm
guck hier das letzte bild. da siehst du mal, wie ich es immer mache.

viel erfolg und schöne grüße!

wolf
 
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