Fernglas-Brillen von Beecher Mirage - sinnvoll ?

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Astrograph

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Hallo
Es gibt da solche "Fernglas-Brillen". Wären die nicht top für astronomische Beobachtungen geeignet? Es gäbe ja kein Gezitter mehr durch die Hände, weil die Optik am Kopf befestigt ist.
Nur so als Überlegung .... und ich frag mich das gerade ziemlich intensiv ;)

Diesbezüglich werden immer die Fernglas-Brillen von Beecher Mirage genannt:
http://www.lssproducts.com/category/beecher-binoculars
http://www.magnificationresources.com/beecher_mirage.html

Kennt hier jemand sowas und kann aus Erfahrung berichten?

Viele Grüsse
Thomas

 
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Hallo Thomas,

ich glaube, so einen ähnlichen thread hatten wir hier schon mal mit 3x20 Operngucker.

Fg, Marius
 
Das ist ja alles unsinnig teuer. DIese Dinger gibt es unter dem Namen "Fernsehbrille" ziemlich billig, wahrscheinlich deutliche billiger als 70 Euro .

Ich hatte so etwas mal auf, ist schon eine nette Spielerei: M35 z.B. erkennbar als grauer Fleck, einfach so, durch Hinschauen.
 
Hallo Uwe
Die von mir verlinkten Fernglas-Brillen haben wahrscheinlich eine deutlich höherwertige Optik als diese simplen "Fernsehbrillen".
Von Eschenbach hab ich auch noch etwas gefunden, "Tele-Med Distance Vision" oder so ähnlich: http://www.eschenbach-optik.com/en/Television.787.0.html?&L=2&cHash=378d9f0dca&tt_products=1634
Die sieht mir auch recht hochwertig aus, kein Vergleich zu den Fernseh-Spielzeugbrillen.
Frage ist doch einfach: Gibt es unter diesen Fernglas-Brillen welche, die ein schönes Sehfeld bieten, mit relativ geringer Vergrösserung, zumindest mittig wirklich scharf, um so ein interessantes Beobachtungserlebnis zu bieten. Über Preise können wir dann ja noch diskutieren, wenn wir etwas Brauchbares identifiziert haben ;)
Ich stell mir das einfach nett vor: Brille auf und einfach am Himmel surfen gehen, ohne Gezitter und schwer werdende Arme ;)

Gruss
Thomas

 
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Hallo Thomas

Die Brillen die Du anfragst sind für mich insofern ebenso "Spielzeug" als sie vielleicht ruhig zu führen sein könnten. Aber was leisten sie ? Und zu einem solchen Preis ?
Bis die Dinger hier auf dem Tisch liegen kosten sie € 500,- ! Für solche Beträge würde ich schon gerne etwas mehr sehen - und entsprechend etwas anderes einkaufen.

"ohne Gezitter und schwer werdende Arme"
Bei einem Budget dieser Höhe (es scheint ja vorhanden) würde ich mein vorhandenes Fernglas auf eine Binomount, gebaut vom Benutzer "Astroengel" in diesem Link montieren.

Herr Engel baut die mit Abstand durchdachtesten und hochwertigsten Montierungen für Ferngläser - da kommt kein anderer Anbieter mit :super:
Diese Montierungen haben ebenfalls ihren Preis und auch eine gewisse Lieferzeit, kosten aber trotzdem weniger als die Brillenlösungen und ermöglichen deutlich detailliertere Beobachtungen völlig ohne verwackeln.
Sitzend, stehend, liegend - ganz wie Du es dir wünschst.
Zusätzlicher Vorteil: Man ist nicht auf ein Glas festgelegt! Einmal angeschafft kannst Du verschiedene Ferngläser daran montieren - allein Dein Inventar bestimmt wieviel Du siehst.
Die Montierung ist variabel genug (im gewissen Rahmen) verschieden schwere Gläser ins Gleichgewicht zu bringen.


Sicher eine Überlegung (oder zwei ? ) wert!

Grüße
Abell :cool:
 
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hay,

wenn du momentan auf kopfmontage stehst, würde ich lieber den
binoadapter an einen jet-helm schrauben/kleben.. so kannst
zumind.mal eine geeignetere optik -beispiel 10x50 verwenden..
25mm öffnungen würde ich grad noch am tag nutzen.. du kannst das
teil ja mal kaufen u uns berichten.. ;)
aber es wird vermutl.ein gag bleiben..^^
eschenbach auch..

beste grüße..





 
Ok, ok, ok ;) War ja nur eine meiner vielen Gedanken-Baustellen. Wenn's nix is, isses eben nix.
 
Hallo,
hier: http://www.stern-freund.de/index.php?id=27 habe ich mal 3 Fernglasbrillen kurz beschrieben. Die Ukrainischen Brillen, die ich bisher gesehen habe, hatten meiner Meinang nach den Nachteil, dass die Fusion schlecht zu halten war. Der Brillenbügel scheint nicht steif genug zu sein, um eine Fusion beider Teilbilder ausreichend zu gewährleisten. Das ewige "Rumgebiege", um die Teilbilder zur Deckung zu bringen, hat mich jedenfalls ziemlich genervt, ich halte diese Brlillen deshalb für ungeeignet für Astrobeobachtungen.
Die optisch beste Brille ist meiner Meinung nach die Unistar von den Rathenower optischen Werken. Allerdings hat diese Galileifernrohre. Durch die gedrungene Bauweise ist der Tunnelblick nicht ganz so ausgeprägt.
Die Brillen von Beecher Mirage scheinen aber in einer anderen Klasse angesiedelt zu sein. Auf den Bildern sieht die Konstruktion ziemlich steif aus. Auch das angegebene Gewicht von 2 Unzen ist relativ gering. Es wäre sicher interessant, mal einen Erfahrungsbericht zu bekommen.
Allerdings kann ich keinen Vorteil einer Fernglasbrille gegenüber kleineren Feldstechern erkennen. Es gibt Feldstecher mit kleineren Vergrößerungen und großem Gesichtsfeld, die sich gut freihändig benutzen lassen.

CS.Frank
 
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