Zitat von stefan_r:
Mir war natürlich klar dass auf meinen Beitrag hin jemand versucht diese billige Bräsche aufzuschlagen...
Ahhhh ja....!
Zitat von stefan_r:
Über Vixen Ascot und co. brauche ich nicht zu debattieren, ich hatte diese Gläser auch alle ebenso Foresta und Apex Pro.... und und und...
Warum nicht debattieren?
Ich hatte das Ascot 10x50, und es war für mich besser als das Jenoptem in Summe der Eigenschaften, hab ja geschrieben optisch besser, mechanisch schlechter. Diese schlechtere Mechanik hat aber die Beobachtung in keinster Weise beeinträchtigt. Die Mechanik des Ascots hat ihre Aufgabe erledigt und hat zu keinster Weise zu einem "Mehrtun" beim Beobachten gegenüber des Jenoptems geführt!
Für Dich ist die Meachanik von extremster Wichtigkeit, ist absolut ok, für mich muß die Mechanik so sein, daß eine Beobachtung daurch nicht beeinträchtigt wird und ohne irgendwelcher Probleme durchzuführen ist!
Und ich habe noch bei keinem Fernglas, welches ich getestet habe, so eine miese Mechanik gehabt, wo das Beobachten beeinträchtigt wird.
Zitat von stefan_r:
1. Ascot, Olympus, Kowa YF und SV... alles China
Ja, hab ja auch nicht das Gegenteil behauptet!
Aber Du hast geschrieben, daß alles aus derselben Werkstatt in China kommt und mit Kowa, Olympus, Kite, Vixen, Minox, Bresser, Opticron etc. gelabelt ist..., und das stimmt nunmal nicht, teilweise ja, teilweise nein, wie ich auch geschrieben habe.
Zitat von stefan_r:
2. China oder Japan, heute keinerlei unterschied
So gesehen könntest Du da jedes Land aufführen....
Für mich gibt es einen Unterschied zwischen Japan und China!
Und hier rede ich jetzt von chinesischen Herstellern und nicht von z.B. deutschen, japanischen, amerikanischen Herstellern, die einfach Fernglasserien in China produzieren, die aber der gleichen Qualität entsprechen als wenn sie im Mutterland des Herstellers produziert würden. Die Produktion ist eben nur in ein anderes Land verlegt weil es eben dort billiger zu produzieren ist. Zeiss produziert ja auch teilweise in Ungarn, mal als Beispiel.
Ein chinesischer Hersteller wird wohl kaum in Japan oder Deutschland produzieren....!
Und darauf will ich hinaus.
Es gibt viele Weltklasse-Ferngläser Made in Japan, aber nicht ein einziges Weltklasse-Fernglas Made in China (eines chinesischen Herstellers).
Und so gesehen gibt es schon einen Unterschied zwischen Japan und China!
Daß nicht jedes Made in Japan Fernglas gut ist, ist wohl klar, das ist keine Garantie, genauso wie Made in Germany oder Made in England oder sonstwo...!
3.
Zitat von stefan_r:
Mechanisch alle samt spielzeuge, eher unbrauchbar.
Wie geschrieben, ich hatte noch keines in der Hand was unbrauchbar ist....
Zitat von stefan_r:
Ich schaue hauptsächlich nach Porros.
Ich übrigens auch....such aber immer noch nach einem Dachkant für unterwegs (weil kompakter) mit 10facher Vergrößerung und einer AP von mindestens 3,2mm (besser 3,6mm), 4mm wäre noch besser, aber 40er oder mehr Dachkants wären wieder zu groß!
Ein Nikon Monarch 10x36 ist bei mir demnächst mal angesagt, ein Glas welches von einem japanischen Herstellers in China produziert wird.....!
Zitat von stefan_r:
Gerade schaue ich durch ein Barska 12x60 Porro Preis immerhin 300 Euro. Es ist beeindruckend gut vergütet, voll, bildet sehr scharf ab und könnte echt was leisten, wäre da nicht die Mechanik! Die gesamte mechanik der Bücke, die Konstruktion, es ist ein Witz, billiger-einfacher und wackliger geht es nicht. Wozu dann das ganze Fernglas? Es ist reine Verschwendung an Ressourcen. Soetwas ist einfach sinnlos.
Dieses Fernglas wollte ich auch mal ausprobieren, hab es aber sein lassen.
Was meinst Du jetzt mit sinnlos?
Kann man jetzt damit nicht beobachten, ist also wörtlich nicht zu gebrauchen?
Hat man Nachteile beim Beobachten dadurch wie z.B. ständiges nachfokussieren weil sich die Okulare immer wieder verstellen oder findet man den Fokusspunkt nicht oder irgendwas in dieser Richtung?
Oder genügt es einfach Deinen persönlichen Anforderungen nicht wie eine Mechanik zu sein hat?
Wacklige Mechanik mag ich übrigens auch nicht!
Ich beobachte astronomisch ja mit dem TS 15x70, die Mechanik ist bombenfest, da wackelt gar nichts, auch bei Druck auf die Okulare bewegt sich nichts.
Ich hatte aber auch mal das Celestron Skymaster 15x70, welches baugleich ist mit schlechterer Vergütung (keine volle Mehrschichtvergütung) und äußerlichen optischen Unterschieden in der Gummiarmierung hatte, innerleich waren die Prismen anders fixiert (sah irgendwie billiger aus als beim TS), sonst absolut baugleich.
Die Mechanik da war ein Wackelkandidat, aber noch brauchbar....!
Vielleicht Serienstreuung des Herstellers, hab eben ein gutes TS erhalten....!
Zitat von stefan_r:
Was die "Individualität" der einzelnen Fernglashersteller angeht, nun da musst du eventuell noch etwas genauer hinschauen.
(Vixen-Opticron, Bresser Montana- Eschenbach Farlux P, Kite Optics Fitis- Olympus DPS1... )
Du glaubst vermutlich auch dass Laptops von Asus, Siemens, Acer, Dell, HP, Toshiba ... alle indiviuell irgendwo zusammengeschraubt werden? ;-) Dann bist du globalisierungstechnisch nicht auf dem Laufenden.
Das weiß ich auch!
Nur Dein Beitrag mit den angegebenen Herstellern verallgemeinerte alles, so kam es rüber, und das stimmt teilweise, teilweise aber auch eben nicht....
Es gibt viele Ferngläser, die baugleich sind und aus derselben "Werkstatt" kommen, nur nicht eben alle aus derselben "Werkstatt" in China, es gibt da viele andere "Werkstätten", die woanders sind (z.B. Vixen Ultima und Kite Ultima (Kite Ultima wird glaub ich nicht mehr angeboten), teilweise dieselben Teile, die "Werkstatt" steht in Japan)!
Wie findest Du eigentlich die Augenmuschel-Konstruktionen früherer Ferngläser (30 Jahre und älter) wie sie auch das Dekarem/Jenoptem besitzen? (die allerletzten Zeiss Jena Modelle hatten glaube ich dann auch Gummi-Augenmuscheln)
Für mich persönlich ist das ein Argument ein Fernglas nicht zu kaufen!
Die Okulare verschmieren immer wieder durch die Wimpern, und das Gefühl am Auge ist meiner Meinung nach wesentlich "unangenehmer" als eine gute Gummiaugenmuschel.
Auch mit dem Einblickverhalten hatte ich beim Jenoptem aufgrund dieser Konstruktion leichte "Probleme", ich hab immer mal stärker ans Auge angepresst, mal weniger stark, eine optimale anegnehme Beobachtung habe ich nie so richtig gefunden....!
Gruß, Matthias