Fernsteuerung aus dem Wohnzimmer

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Franky79

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Hi Leute,

ich habe auf Youtube ein cooles Video von einmen Engländer gesehen.
Sein Teleskop steht im Garten, das steuert er per IPad mit Celestron App.
Dann hat er mit einem Adapter eine Can EOS angeschlossen und steuert diese auch per App. Damit beobachtet er alles mögliche ohne im im Winter raus zu müssen.

Nun meine Frage: Wie stellt der den die Objekte "ferngesteuert" scharf?

Ich dachte immer da müsse man am Teleskop schrauben.
 
Hallo Frank?

da ist er nicht allein, zur Fernsteuerung von Teleskop, Kamera, Fokusmotor, gibt es einiges an Software.
Unter Linux z.B. das INDI-Projekt bei dem man mit einem Raspberry Microcomputer am Teleskop Standort diese Funktionen steuern kann.
Unter Windows mit SGPro, APT, MaximDL etc. ebenfalls.
Ich benutze einen Windows Barebone auf dem ich ASCOM, CdC, PHD2 und SGPro laufen habe und aus meinem Arbeitszimmer über Teamviewer zugreife. Nur zum Auf- und Abbauen muss ich noch raus.

Viele Grüße,
Peter
 
Für die meisten Okularauszüge gibt es Fokusmotoren. Damit kannst Du auch präziser scharf stellen als von Hand (außer Du hast ganz viel Übung...)

Wenn alles aufgebaut ist, muss ich nur noch raus um die Bahtinovmaske wieder runterzunehmen. Den Rest mache ich per Remote-Desktop.

VG
Wolfgang
 
An allen meinen Teleskopen habe ich einen Fokusmotor. Einfachste Variante: GSO 150/750 mit einem Rigel nFocus und USB-Anschluss.

Zur Steuerung einen Intel NUC mit Windows 7 pro, eqmod zur Steuerung meiner AZ-EQ5, und APT um die Aufnahmen zu steuern.

Polar-Alignment mache ich über den Polsucher, das Alignment danach simpel per Plate-Solving über APT.

Auf den NUC greife ich mit einer Remote-Desktop-App zu (daher sie Pro-Variante).

Ein paar Eindrücke von der Ausrüstung sind hier.

Beantwortet das die Frage?

VG
Wolfgang
 
Kameras schließt Du immer direkt an, wenn Du ernsthaft fotografierst. Nein, das Bild ist nicht so klein, es wird ja vom Teleskop der ganze Chip ausgeleuchtet.

Mit einer Brennweite von 800-1000 mm kriegst Du die meisten Objekte sehr gut drauf. Ganz im Gegenteil, die ganzen Nebelgebiete in der Milchstraße sind ziemlich groß, da reichen oft 300-500 mm Brennweite, um sie formatfüllend abzulichten.
 
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