FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechteln ?

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chaot78

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Hallo Leute!

Also los gehts mit dem üblichen Szenario: Das Tagwerk ist vollbracht, es ist schon später, so daß es bereits dunkel ist und man hat nun endlich Zeit für sich selbst und geht dann auf die Terasse / den Balkon um frische Luft (oder etwas Nikotin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />) zu schnappen und auf einmal fällt auf, dass ein wunderschöner dukler Sternenhimmel da oben ist.

So, für den eq-montierten Newton ist keine Zeit mehr, den ausm Keller zu holen und aufzubauen, wiel es ist ja doch schon etwas später, und morgen muss man wieder aufstehen *gähn* und zur Arbeit, und wer weiß vielleicht ärgert einem ja der 3 Monate alte Sohn auch in der Nacht wieder *grummel*.

So war das in letzter Zeit einige Male bei mir, ich hab dann immer mein 8x50-Optus-Zoom-Fernglas (mit vermutlich roter Vergütung) herausgeholt und ein wenig damit gespechtelt.

Jetzt möchte ich gerne aber mehr sehen als mit diesem Teil und wollte Euch fragen, was da wohl das beste wäre? Also es geht mir hier eigentlich primär um Übersicht.....

Ich hab im Moment mal für mich die zwei folgenden Varianten aufgegriffen:

- Fernglas 20x80 zB. diese Art LINK
- RichField Achromaten zB. diese Art LINK
- 2xRichField und daraus ein Bino selber bauen, aber ob das dann noch handlich ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />??

Was meint ihr?? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Ach ja: Miyauchi is leider zu teuer dafür <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />
 
Re: FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechte

Hi,

also ich meine, daß in einem Teleskop generell mehr Potenzial steckt. Man kann damit je nach Öffnung/Brennweite ähnliche Gesichtsfelder wie mit einem Feldstecher erzielen, aber andererseits eben auch schnell in andere Vergrößerungsbereiche wechseln.
Allerdings würde ich hier mal den 114/500 Parabol-Newton aufgreifen (also nicht die Variante mit Kugelspiegel).
Das Gerät ist noch klein und handlich und kann selbst auf einer EQ-1 oder einem stabilen Fotostativ benutzt werden. Es bietet in 1,25" noch 3° wahres Gesichtsfeld, erlaubt aber problemlos 120x bis 150x um sich auf die Schnelle Jupiter anzusehen, oder was sich halt so bietet. Vielleicht sind ja schon passende Okulare vorhanden?

Was natürlich das beidäugige Sehen angeht, da muß man eben auf die Flexibilität eines Teleskopes verzichten. Baut man sich selbst ein Bino-Fernrohr, so wird sicher auch eine gewisse Kostengrenze gesprengt, denn auch die Okulare müssen ja doppelt angeschafft werden. Da geht man dann auf den Preis eines kleinen China-APOs zu, der schon wieder etwas andere Perspektiven einbringt.

Vielleicht ist aber der eigentlich wichtige Punkt für Dich, dieses Schnellspechtel-Gerät griffbereit halten zu können. Zum Beispiel fertig aufgestellt und abgedeckt auf dem Balkon.

Clear Skies
Sven
 
Re: FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechte

Als Schnellspechtelgerät empfehle ich das TS 15x70 Glas, ist relativ leicht, hat ein enormes SGF und geht gerade noch so aus der hand bzw. mit anlehnen am Baum oder an der Hausecke!
Wesentlicher Vorteil gegenüber einem Teleskop mit Montierung ist die Aufbauzeit = 0! Und es zeigt auch alle Messier-Objekte, Jupitermonde etc.
 
Hi Jürgen,
das ist schwer zu beantworten. Ich habe beides: 20x90FG und 80mm Ref ( allerdings Apo und fast 3 Kilo schwer )
Schnell einsetzbar sind beide. Das Fernrohr ist variabler. Ich nehme daher das was zum Beobachtungsziel paßt. Will ich Michstraße surfen lieber das FG, will ich variieren können das Scope.
Kommt also drauf an was Du für ein Beobachtertyp bist.
Preiswerter und schneller ist der 80/400 China, weil der auf EQ1 paßt. Ein Großfernglas dagegen braucht ggf nen schwereren, in jedem Fall aber einen größeren Unterbau.
CS
 
Hallo Jürgen,

gute Frage und äußerst vielseitig. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Ich schreibe einfach mal, wie ich "schnellspechtle".

1. 10x50 FG - Freihand

2. tatsächlich meistens mit dem 8" F/6 Dobson, der schon sofort nach der Arbeit schnell in den
Garten getragen wird (20-30 Meter Weg ebenerdig). Das geht mit dem Skywatcher an einem Stück. Dann wird
gegessen und schon geht´s los.

3. 114/450 Newton auf Sebstbau-Rockerbox oder ungern auf kleiner Goto Monti (das war meine "Anfängersünde").
Die Selbstbau-Rockerbox dient auch einem 114/900er als Montierung, hat ein integriertes Okularfach
und die Newtons kommen damit auf auf bequeme Einblickhöhe bei sitzender Beobachtung.
Der 114/450 kommt mit einem 25er WW Okular auf fast 5° Feld bei 18facher Vergrößerung und 5 AP, lohnt Nebelfilter und
ist auch für Vergrößerungen bis 150fach gut.
Der 114/900er kommt mit einem 32er Plössl auf knapp 2° Feld bei 4 AP und 30facher Vergrößerung und
geht auch bis 150fach.
Beide lassen sich mit der Box auch weitere Strecken tragen. Mit dem 114/450 ist das Ganze sehr kompakt,
schnell aufgebaut und beobachtungsfertig. Wenn man sich nicht extra Okulare anschaffen muss, die
mit dem kritischen Öffnungsverhältnis (F/4) halbwegs klar kommen und die Justierung im Griff hat,
ist das ein ganz heißer Tip.

4. 70/350 (A)chromat, also ein zu kurzes Linsenteleskop um als "Fraunhofer" durch zu gehen.
Das Ding passt auf die kleine GoTo oder auf jedes Fotostativ, sitzt bei mir aber ausschließlich
huckepack auf dem Dobson. Diese Kombi aus großer Öffnung und großem Feld macht richtig Spass.
Derzeit knapp über 4,5° mit einem 32er Plössl bei 11facher Vergrößerung und 6,4 AP. Die kleine Linse
macht auch bei 30-40fach noch Spass, wenn man den bunter werdenden Mond ignoriert. Da schlägt der
Farblängsfehler schon zu.

Solch einen kleinen FH würde ich als Solospieler zum Schnelleinsatz mit 80mm oder gar 90 mm
Objektivdurchmesser und F/6 wählen und nur für geringe Vergrößerungen einsetzen.
Kleine transportable Linse mit dem Ziel auch mittlere und hohe Vergrößerungen zu nutzen würde für mich
ED oder APO bedeuten.

Der kleine 70/350er in Chinaqualität zeigt mir bei 11fach nicht mehr als mein 10x50 Fernglas.
Da macht sich das beidäugige Sehen und sicher auch die Qualität zugunsten des Fernglases bemerkbar.


CS
*entfernt*
 
Herr Günther,
ein 130/650mm Newton ist auch gut zum schnell spechteln oder?
Was meinen Sie?
Gruß
Cihan
 
Re: FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechte

Hi,

wenn das Gerät einen Parabolspiegel hat, dann ja, aber da es schon deutlich größer als der 114er ist, dürfte es dann mit einer EQ-1 nicht mehr gehen, es müsste schon eine etwas stabilere Montierung benutzt werden.
Bei diesen günstigen Geräten wäre ich sehr vorsichtig, weil man sich nicht darauf verlassen kann, daß ein Gerät korrekt mit Parabolspiegel aufgebaut ist. Mich würde es nicht wundern, wenn man einen 130/650 Newton je nach Herkunft auch mit Kugelspiegel findet. Schließlich hat man solche Kugelspiegel nicht nur in 114/500 Geräte verbaut, sondern auch ein 150/750 und 200/800. Die Hersteller in China schrecken einfach nicht davor zurück, Optikschrott in Serie zu produzieren.

Clear Skies
Sven
 
Hi Cihan,

*entfernt* reicht völlig! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Alles, was Du leicht transportieren und schnell aufbauen kannst, "reicht" zum "schnellspechteln"!
Wenn Du einen 130/650 Parabolspiegel so ähnlich wie ich die 114/450 und 114/900er auf eine selbstgebaute
Rockerbox stellen und damit klarkommen kannst, sind das ganz schnelle und ganz feine Sachen.

Stell Dir eine Holzkiste mit Tragegriff von ca. 20x20x65 cm vor. An drei Seiten geschlossen und am Deckel
(ist oberes Drehlager) ziehst Du den Newton, bereits im Höhenlager (Gabel nach den Prinzip der
Skywactherdobsons)hängend raus.
Leere Kiste umdrehen, auf den Boden stellen, mit in den Ecken eingelassenen, herausdrehbaren Dornen (Stahlstifte) im Boden verankern (leicht eindrücken), der Kistenboden ist nun das untere Drehlager.
Oberes Drehlager aufsetzen und über Mittenbohrungen mit Zentrierhülse verschrauben.
Du bist mit drei Handgriffen beobachtungsfertig und hast bequeme Einblickhöhe im Sitzen.
Zubehör passt in die Ecken der Kiste, neben dem runden Tubus. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Prallaktisch wird´s damit schon wieder etwas aufwändiger.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
also gut Günther <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> und Sven danke für ihre antwort. Was ich noch fragen möchte zu Sven's aussage.
Ich habe alle Skywatcher und Celestron Angebote von 130/650mm Newton geschaut von diversen Händler. Und alle schreiben im Homepage dass es ein Parabolspiegel hat.
Also ich kann mich doch auf diese beschreibungen verlassen oder, oder nicht?
Mit freundlichen Grüßen
Cihan
 
Hi Cihan,
wenn das so wörtlich zugesichert wird, dann bist Du auf der sicheren Seite. Vorsicht ist bei Umschreibungen
und langen Texten über gute Abbildung geboten, die nicht auf den Punkt (PARABOLSPIEGEL) kommen.
Skywatcher und Celestron kommen aus einem Hause und sind i.d.R. itentisch.
CS
*entfernt*
 
Hallo Jürgen,
ich stehe vor der gleichen Situation, und meine Tendenz geht zum Skywatcher Refraktor 150/750 oder ähnliches aus dem TS-Sortiment. Bin mir aber noch ziemlich unsicher wegen dem Farbfehler der bei diesen Geräten doch etwas stärker ausfällt.
Zum Fernglas möchte ich bemerken, ich hatte vor längerer Zeit ein 20x100, das ich aber bald wieder hergegeben habe weil es einen geraden Einblick hatte und keinen abgewinkelten. Das war doch sehr unbequem und machte auf Dauer keinen Spaß damit nach oben zu blicken.
Vielleicht können wir uns ja auch mal persönlich darüber unterhalten.
Viele Grüsse und CS
Franz
 
Re: FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechte

Zuim Thema Fernglas: Geradsichtige (also normale) Ferngläser erzeugen Genickstarre. Oder man braucht einen Liegestuhl, was wieder gegen das Schnellspechteln spricht. Das Aufsuchen von schwächeren Objekten ohne Stativ ist schwierig wegen der Kartenbenutzung.

Ein 6-Zoll-Dob? Das ist ordenlich Öffnung, recht großes GF und muß nur einfach hingestellt werden. Bekommt man auch mit einem Gang zum Auto.
 
Warum sich auf Fernglas oder Richfielder festlegen. Mach es wie ich und schnalle auf eine gute azimutale Montierung links das Fernglas und rechts den kleinen Richfielder <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.

Siehe hier:


http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/egallery/display/4903586

Mußt Dir nur statt des Maknewton einen 80er Orion ED vorstellen.

Du kannst dann die Monti mit beiden scopes drauf (ca. 10 kg) am Henkel raustragen und mit einem Griff auf das Stativ schnallen und bist für die große plastische Richfield-Übersicht wie auch für Mond, Planeten und DS bestens gerüstet.

carpe noctem
Matthias
 
Das ist ein Miyauchi 20x77

Matthias
 
Hallo,
Matthias,
eine sehr sehr schöne kombination. Sowas hätte ich wirklich gern gehabt. Nur billig sind diese kombination natürlich nicht. Aber beneidenswert.
Mit freundlichen Grüßen
Cihan
 
Hallo Jürgen,

von Ferngläser zum Schnellbeobachten halte ich nicht viel. Ungünstiger Einblick, verwackeln -(ohne Stativ), zu wenig Vergrößerung usw.

Zum schnell mal Beobachten verwende ich zwei Refraktoren: Einen 80/400 mm und ein 102/500 mm. Sie bieten ausreichend Öffnung und Vergrößerung, so dass man auch was erkennen kann.

Erst kürzlich, habe ich mir eine Skylux-Montierung besorgt (wie Astro-3), auf die ich die beiden montieren kann. Mit einer Hand kann man das ganze transportieren und in wenigen Sekunden hinstellen und ausrichten.

Die Montierung bekommt man ja spottbillig, und kann dann noch mit einer Nachführung ausgerüstet werden. Zum schnell mal rausgehen, halte ich diese Kombination für ideal.

Und so sieht das ganze aus:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Dieterschubert/102-500Skylux.jpg Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Dieterschubert/80-400Skylux.jpg

Dieter
 
Danke Matthias, danke Dieter!

Bzgl. eines 80 bzw. 102mm RichField hab ich auch schon überlegt, jedoch muss ich mich da mal versuchen wem zu finden um bisschen zu testen, hab noch nicht durch so ein Teil geschaut/live gesehen, ich glaube (befürchte) das mir das Bino-Sehen einfach angenehmer ist, aber sicher sagen kann ich es (noch) nicht.

wobei ein 102mm auf "der Lidl" sicher eine tolle und spontane Kombi ist, zumindest lt. Bilder/Theorie ;-)

Danke und LG
Juergen
 
Hi Matthias,

schöne Kombi haste da. Bin mal gespannt was die so leistet. Wie schaut es aus Heute Abend, könnte ja klar werden. Machst du was? Wolfgang und Sabrina rühren sich nicht.

Gruß

Lots
 
Hi,

auch noch mein Senf zum Thema: wenn es nicht unbedingt ein Binokular sein muss, macht ein ED80 Refraktor auf einer kleinen azimutalen Montierung eine Menge Spaß! Vor etwa einem Monat habe ich mir aus bekannten Gründen (Newton auf Parallaktik im Garten aufbauen oder mit dem noch größeren Dobson rausfahren ist nix für zwischendurch) einen Skywatcher ED80pro und eine ICS Skydob 3 Montierung zugelegt. Auf einem stabilen (das ist wichtig!) Fotostativ kann man damit auch bei 150-fach noch ordentlich und stressfrei Planeten nachführen. Andererseits ein geniales Richfield-Gerät mit 2" Zenitspiegel und einem 35er Pano drin. Der komplette Cirrusnebel aus dem heimischen Garten heraus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Als Sucher habe ich einen Rigel Quik Finder obendrauf.

Eine kleine äquatoriale Montierung ist schwerer, manche Kombinationen brauchen noch ein Gegengewicht. Bei der einarmigen azimutalen Montierung dagegen nicht.

Fazit: als SoMoPlan-Schnellspechtelgerät gedacht, überzeugt mich diese Kombination auch als Richfield-Gerät. Ein richtig vielseitiges, wirklich mobiles Gerät mit prima Abbildungsleistung. Das kann kein Großfeldstecher. Leider nur monokular, aber man kann halt nicht alles haben.

Netter Nebeneffekt: Wegen der geringen Öffnung bin ich nun auch viel motivierter, die große Öffnung aufzubauen - der Kleine hat ein prima Bild aber man sieht sofort, dass wenigstens 15cm Öffnung fehlen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Gruß,
Tom
 
Re: FG gegen RichFielder oder womit Schnellspechte

Hallo,

ich will auch mal meinen Senf dazugeben. Ein Fernglas ist meiner
Meinung nach nur ein Hilfsmittel beim Spechteln oder nur dann
geeignet, wenn man wirklich nur 5 min mal eben was gucken will.
Ansonsten findet man mit dem Fernglas das Objekt, bemüht sich es
ein paar Sekunden möglichst wackelfrei zu betrachten ( max. 30sec
und das FG vorne anfassen ), dann geht einem die Puste aus, und
spätestens dann möchte man meist mehr vom Objekt sehen, was mit
FG aber nicht geht. Und wenn man sich für ein geradsichtiges Fernglas
ein Spezialstativ kauft oder baut, dann hat man trotzdem Genickstarre,
Aufbauaufwand und ist trotzdem bei 10x - 15x mit der Vergrößerung am
Ende.
Meiner Meinung nach muß also ein fertig aufgebautes Kleinteleskop her,
das man mit einer Hand raustragen kann, damit die andere Hand für den
Okularkoffer freibleibt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> . Hier möchte ich dann ein Gerät, das möglichst
leicht, kompakt und preiswert ist, dabei aber ordentlich Öffnung bietet.
Da komme ich dann ganz schnell zum 114/450 mit Parabolspiegel auf der EQ1.
In der Luxusausführung gibt es sogar noch einen RA Motor dafür. Ich habe
so einen selber, leider mit Kugelspiegel, der macht richtig Spaß, weil er
so klein und handlich ist, ein tolles Gerät in der Handhabung. Die Optik
ist natürlich Mist, wenn man mehr als 30x vergrößert, aber ich habe auch
schon 2x durch einen 114/450 mit Parabolspiegel geschaut, und damit gingen
dann sogar Planeten ganz nett, die Optik ist also wirklich brauchbar und
liefert selbst bei normalen Plössl Okularen ein großes Feld für Deepsky
und man sollte für Deepsky die 4,5" nie unterschätzen, da geht eine ganze
Menge. Der einzige Nachteil diese Gerätes ist, daß man es justieren können
muß. Es ist zwar sehr justierstabil, weil es eben so klein ist und dadurch
sehr stabil, aber die richtige Justage muß eben sein, damit die Optik ihr
Leistungsvermögen auch ausspielen kann. Das ist aber ein geringer Preis
für die vielen Vorteile dieses Gerätes. Und das mit der Randabbildung bei
f/4,5 ist meiner Meinung nach nicht gar so kritisch, wie es immer beschrieben
wird. Wenn man wie gesagt normale Plössl dafür nimmt und nicht gleich 80°
Weitwinkelokulare haben will, dann ist das in meine Augen kaum auffällig
mit dem Koma am Rand. Da gibt es Ferngläser, die da auch nicht viel besser
sind mit der Randschärfe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> .
 
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