File Folder(64GB) unerwartet verschwunden, autsch!

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Pitufo

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Hallo,

Bei mir ist was richtig schief gelaufen am PC beim erstellen des Back-Ups am PC..... Irgendwas hat sich gekreuzt am PC und mir ne Menge Arbeit nicht mehr auffindbar gemacht über so einige Jahre.
Ich habe ein riesiges Archiv(64GB) von Aufnahmedateien unerklärlicherweise(surely corrupt....)verloren beim erstellen des Back-Ups auf dritten Hard Drive vom sekundären Hard Drive. Speicherplatz hatte ich genügend, was anderes hatte da nicht gefunzt!?
Unglücklicherweise beim erstellen des Back-Ups gingen die 700GB rüber, aber mein 20Jahre altes 64GB Archiv sorgfältig angelegt ist nicht aufrufbar und verschollen....

Die Frage an euch ist ganz einfach: Welches Software "funktioniert" zum wiedererstellen meiner Files, zumindest zu +/-85%, und wenn möglich will nicht gerade 100€ abkassieren. PuranFile Recovery funktioniert leider nicht so toll auf W11, welches ich schon durchrattern hatte.
Bei den Webbrowsern krieg ich da nix gescheites raus mit dem Edge auf W11.

Hat da jemand vielleicht einen guten Tip bei diesen gemeinen Sachen?

Clear skies,
- Martin
 
Hallo Martin,

mit welchem Programm erstellst Du Sicherungen Deiner Daten?
Machst Du ein volles Backup Deines Systems oder wählst Du nur Deine (Astro-)Daten aus?

Sind die Originalen verschwunden, oder findest Du nur nicht die gesicherten Daten?

Erste Regel bei "verlorenen" Daten, keine Zugriffe mehr auf die Festplatte(n).
Wenn diese wirklich gelöscht sein sollten, sind die Bereiche der Festplatte auf denen sich die Daten befunden haben wieder freigegeben worden und werden somit auch wieder genutzt.
Somit erschwert sich die Rekonstruktion der Daten, wenn Zugriffe nach dem Desaster erfolgen.

Gute File Recovery Programme kosten unter Windows leider Geld.
Eine Garantie ob und wieviel Daten gerettet werden können gibt es so nicht.
Professionelle "Wiederhersteller" Firmen verlangen horrende Preise pro GB.

Richte Dich auch mal auf eine sehr Zeitaufwendige Aktion ein, wenn Deine Daten tatsächlich verschwunden sind und Du es selbst durchführst.

Melde mich später nochmal. Am Nachmittag (Arbeit jetzt).
 
Hallo Mathias,

Danke für dein Input.

Die Daten sind auf einem externen Hard Drive(1.), mit einer zusätzlichen Kopie auf noch einem anderen externen Hard Drive(2.).
Der Computer hat sein eigene SSD fürs Betriebs System, plus zusätzlich eine SSD(3.) zum Arbeiten grösserer Archive.
Meine Back-Up Hard Drive(1.&2.) werden wenig genutzt, sind nur zum entgültigem speichern da.
Problem ist das vom kopieren von Hard Drive 1 zu Hard Drive 2 auf beiden Drives die 64GB Daten weg sind, und selbstverständlich dummerweise kein Hard Drive Nummer 3 habe zum nochmal extra absichern.
Ich weiss von Pro's das einige zum absichern von Daten bis zu !5! verschiedene Hard Drive benutzt werden, was ich als persöhnlich bei mir bei privaten Sachen nicht als angebracht fande(leider, wird sich aber ändern bald....)

Problem ist das auf Hard Drive 1 der Ordner da ist, aber nicht mehr die Ordnerstruktur, die ist leer. Aber in den Eigenschaften des verlorenen Ordners noch lesen kann die Menge/Grösse des Archivs.
Auf Hard Drive 2 ist der Ordner komplett leer und sehe da nicht einmal bei den Eigenschaften was...

Die Kopien werden erstellt ganz einfach: von einem Hard Drive auf den anderen via Copie und Paste, und ohne andere Sachen im Hintergrund laufen zu lassen, das kontrolliere ich vorher über dem Task-Manager bei Performance.


Hallo Herbert,

Auch Danke für dein Input, werde ich mal heute Abend angucken nach dem schaffen.


Im Moment für den Falle eines Falles werden meine beiden Back Up Drives mal schlafen gelegt bis ich was habe um die Dateien zurück zu gewinnen.


Clear skies,
- Martin
 
Kleiner Tipp. Kopiere die Daten selbst, ohne diesen BU Zeugs. Da siehst du auch ob die Daten angekommen sind. Man muß die BUs ja auch nicht jeden Tag machen und dran haben. Von Zeit zu Zeit mache ich auch Daten Si. Aber ich hatte auch schon erlebt das Externe gestorben sind. Nix hält ewig.
In diesem Sinne, viel Glück.
 
Hallo Mathias,

Danke für dein Input.

Die Daten sind auf einem externen Hard Drive(1.), mit einer zusätzlichen Kopie auf noch einem anderen externen Hard Drive(2.).
Der Computer hat sein eigene SSD fürs Betriebs System, plus zusätzlich eine SSD(3.) zum Arbeiten grösserer Archive.
Meine Back-Up Hard Drive(1.&2.) werden wenig genutzt, sind nur zum entgültigem speichern da.
Problem ist das vom kopieren von Hard Drive 1 zu Hard Drive 2 auf beiden Drives die 64GB Daten weg sind, und selbstverständlich dummerweise kein Hard Drive Nummer 3 habe zum nochmal extra absichern.
Ich weiss von Pro's das einige zum absichern von Daten bis zu !5! verschiedene Hard Drive benutzt werden, was ich als persöhnlich bei mir bei privaten Sachen nicht als angebracht fande(leider, wird sich aber ändern bald....)

Problem ist das auf Hard Drive 1 der Ordner da ist, aber nicht mehr die Ordnerstruktur, die ist leer. Aber in den Eigenschaften des verlorenen Ordners noch lesen kann die Menge/Grösse des Archivs.
Auf Hard Drive 2 ist der Ordner komplett leer und sehe da nicht einmal bei den Eigenschaften was...

Die Kopien werden erstellt ganz einfach: von einem Hard Drive auf den anderen via Copie und Paste, und ohne andere Sachen im Hintergrund laufen zu lassen, das kontrolliere ich vorher über dem Task-Manager bei Performance.


Hallo Herbert,

Auch Danke für dein Input, werde ich mal heute Abend angucken nach dem schaffen.


Im Moment für den Falle eines Falles werden meine beiden Back Up Drives mal schlafen gelegt bis ich was habe um die Dateien zurück zu gewinnen.


Clear skies,
- Martin
Hi,

auf meinem Schreibtisch stehen 2 Raid-Fünf-Plattenstapel in je einem Sharkoon-Gehäuse, die selbst wieder ein Raid2 bilden, d.h. sich ständig spiegeln, in jedem Plattenstack à 2TB sind 5 Platten, von denen 2 versagen dürfen, bis Datenverlust eintritt. Zudem liegt alles auf Google-Drive. Das reicht bei mir und ich muß NICHTS selbst machen, da das immer ein erhebliches Risiko von Fehlhandlungen bietet, was Du, q.e.d., gerade bewiesen hast. Hat mir einmal ein IT-Fachmann eingerichtet, seitdem läuft es UND ist nur mit 1 x USB 3.0 mit meinem Arbeitsplatz-Rechner verbunden, so dass ich den immer noch wegnehmen kann ohne einen Riesen-Aufwand zu treiben. Wenn ich ihn wieder anstöpsle kopiert sich alles wieder zusammen und gut. Die Festplatten sind quasi die physikalische Verkörperungen des Google-Drives und alles läuft automatisch.

-> 5-Bay RAID Station - sharkoon.com

Von den Teilen bzw. den Vorgängern habe ich 2 Stück. Ich habe in gute SERVERPLATTEN investiert, das hielt ich für wichtig, da ich die Teile leer bekommen habe.

CS
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Martin

Schau dir mal recuva an. Damit habe ich mal Daten von 2 Festplatten zurückgeholt, wo der PC vorher beim gleichzeitigen Schreiben auf beide durcheinandergekommen war. Seitdem lasse ich nie wieder 2 Platten gleichzeitig beschreiben.
Das Recovery lief über mehrere Tage. Das Programm geht wohl sequentiell die Blöcke durch und schaut, ob das was Brauchbares ist. Alles habe ich auch nicht retten können.

Helmut
 
Tach auch zusammen,

Kopiere die Daten selbst, ohne diesen BU Zeugs.
nun ja, hat er ja gemacht:
Die Kopien werden erstellt ganz einfach: von einem Hard Drive auf den anderen via Copie und Paste,

Schreibtisch stehen 2 Raid-Fünf-Plattenstapel in je einem Sharkoon-Gehäuse
RAID ersetzt keine Datensicherung!!
Dafür war es noch nie gedacht.
RAID dient dem schnelleren Zugreifen auf Daten, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe schon RAIDs in Server-Systemen verrecken sehen und es war keine Datensicherung vorhanden. :eek: o_O _affeaugen: _jungeschlagen:.
RAID-Systeme, wie bei Jörg/ @Optikus , die sich gegenseitig regelmäßig spiegeln, am Betsen täglich Nachts) ist eine höhere Sicherheit gewährleistet.
Das gleichzeitig Platten in beiden Systemen verrecken ist eher selten, aber nicht unmöglich, alles schon gesehen ;).

In meiner Zeit in einem Rechenzentrum war ich für die Interne Datensicherung verantwortlich, neben der Virtualisierungs-Umgebung.
Dort hatte ich zwei RAID-Systeme aufgebaut die sich regelmäßig über Nacht gespiegelt haben. Dorthin wurden unter anderem Sicherungen und Backups abgeliefert. Von Arbeitsplatz-PCs, Servern und (sehr wichtig) Sicherungen aus der Virtualisierungsumgebung.
Ebenso, eben wegen der Geschwindigkeit, waren dort Netzlaufwerke eingerichtet.
Diese Sicherungen und Backups wurden dann noch mals auf ein System nur für die Backups regelmäßig gesichert.
Jeden Morgen war meine erste (selbst auferlegte) Aufgabe Logs und Bestätigungsmails zu kontrollieren.
Wenn Fehler gemeldet wurden, nun dann war recherche angesagt ;).

OK, solch ein Aufbau ist im Heimbereich etwas übertrieben.

Noch Eins, das Gedönse mit USB-Platten direkt am PC, Notebook würde ich nicht mehr machen. Bringt auf Dauer nur Ärger.

Ein NAS-System mit zwei oder drei Platten ist ausreichend, wird sonst auch recht teuer. Je nach Hersteller und Model kann man da verschiedene RAIDs einrichten.
Ich selbst nutze ein Synology mit zwei 3TB Platten die miteinander verbandelt sind. Also 3TB Volumen für Daten.
Dort sind Netzlaufwerke eingerichtet und es laufen Sicherungen drauf.
Die Sicherungen werden auf eine angehängte USB-Platte jede Nacht weg gesichert. Ansonsten macht diese USB-Platte nichts. Ist also nur in der Nacht zwei bis vier Stunden beschäftigt und danach im Ruhemodus, also wird herunter gefahren.

Aber zum eigentlichen Problem:
Die Daten sind auf einem externen Hard Drive(1.), mit einer zusätzlichen Kopie auf noch einem anderen externen Hard Drive(2.).
Du kopierst also manuell von USB-1 nach USB-2.
Und da ist was schief gelaufen.
Sowohl auf USB-1 und USB-2 sind keine Daten vorhanden.
Wie schon angeschnitten, Platten können schadhaft werden mit der Zeit.
Sowohl mechanische Platten (HDs) wie auch SSDs haben nur eine begrenzte Lebenszeit.
Sprich nur eine bestimmte Menge an Schreib- und Lesezugriffe sind gewährleistet. Ist den Spezifikation des Modells nachzulesen.
So als Pi mal Daumen Regel, HDs halten ca. 5 bis 7 Jahre.

Es kann auch sein das bei der Befehlsübergabe mit copy/paste was falsch gelaufen ist. Man sich verklickt hat etc. usw..

Kann auch sein das USBs nicht sauber angestöpselt waren.
Und, und, und, ... ... ...

Als erstes würde ich versuchen zu retten was zu retten ist, mit einem guten Programm für Windows.
Mit Windows habe ich aber schon seit Jahren nichts mehr tiefer gehendes zu tun und weiß da jetzt kein Programm aus dem Stehgreif.
 
Moin,

und, was mir wichtig ist, die Datenhaltung in der Cloud, mit der ich primär arbeite.

Dadurch fummele ich auf den beiden Raid‘s nicht manuell rum. Zudem ist dadurch eine Kopie ausser Haus, denn durch externe Störeinwirkung könnten ja beide Raids ausfallen (z.B. Blitzschlag, Brand etc.)

Der Kamerarechner wirft alle Daten auf‘s Cloud-Drive, alle anderen Datenquellen dito. Am anderen Morgen lade ich alles was ich brauche auf den gerade benutzten Arbeitsplatz runter, je nachdem wo ich bin, verwurste alles und schiebe die Ergebnisse wieder hoch. Und schon diffundiert alles durch Geisterhand in die Datenhaltung.

Wie Mathias schreibt, ein RAID allein sichert nur gegen Ausfall einer Platte, bei Raid5 wird der Inhalt nach einem Algorithmus auf 5 Platten verteilt, von denen 2 ausfallen dürfen. Hab ich getestet und 2 Hit gezogen, klappt. Trotzdem nicht nachmachen.

Aber: 5 x 2TB gibt auch nur ca. 2,5TB Kapazität wegen der mehrfachen verteilten Speicherung!

Durch die zwei sich spiegelnden Raids wird die Sache schon sehr sicher.

Und die Synchronisation über die Cloud macht die Sache ziemlich „wasserdicht“.

Es gehört noch das eine oder andere zur Rechteverteilung dazu, löschen darf bei mir im System z.B. nur „Admin“, aber das sind dann schon Feinheiten.

Wichtig ist, dass das automatisch läuft, die meisten Fehler sind PEBKAC‘s, „problem exists between keyboard and chair“. Also Bedienfehler.

Das hilft jetzt im Nachhinein nicht mehr, mir ist durch einen Plattenschaden ein Bildarchiv von fast 1TB verloren gegangen, danach wußte ich es dann...

CS Jörg
 
Hallo Martin,
Es gibt eine schöne Tasse von heise mit der Aufschrift "kein BackUp, kein Mitleid!",
aber das soll keine Häme sein, es passiert leider immer und wohl jedem mal. Ich habe im Fall der Fälle genutzt
- Sandisk RescuePro (hab ich mal mit einer Karte mitbekommen)
- Stellar Data Recovery (gibt's ab 7€)
- Recuva (4free denke ich)
aber - kaputt ist kaputt.

Viel Glück - Frank
 
Tach auch,

Wie Mathias schreibt, ein RAID allein sichert nur gegen Ausfall einer Platte, bei Raid5 wird der Inhalt nach einem Algorithmus auf 5 Platten verteilt, von denen 2 ausfallen dürfen. Hab ich getestet und 2 Hit gezogen, klappt. Trotzdem nicht nachmachen.
;) würde ich auch nicht bewusst provozieren.
RAIDs sind recht komplex. Machen m.E. auch erst ab 3 Platten und mehr richtig Sinn. Die Menge und das gewählte RAID erhöhen halt die Ausfallsicherheit.
Aber nach wie vor, RAIDs ersetzen kein Backup und keine Datensicherung.

Aber: 5 x 2TB gibt auch nur ca. 2,5TB Kapazität wegen der mehrfachen verteilten Speicherung!
kann man ausrechnen oder ausrechnen lassen ;) .
Für die Organisation und Verwaltung des gewählten RAID wird halt Platz benötigt.
Die Verteilung der Daten auf dem RAID ist komplex. Bitte z.B. bei Wiki nachlesen.

Durch die zwei sich spiegelnden Raids wird die Sache schon sehr sicher.
jep!!
Wie schon geschrieben, schon eher selten das auf beiden Systemen was passiert.
Aber... das berühmte Pferd vor der Apotheke ;).

Und die Synchronisation über die Cloud macht die Sache ziemlich „wasserdicht“.
oder auf ein System zum Sammeln der Sicherungen etc. usw..

Es gehört noch das eine oder andere zur Rechteverteilung dazu, löschen darf bei mir im System z.B. nur „Admin“, aber das sind dann schon Feinheiten.
da muss man sich dann wohl oder übel mit auseinandersetzen.

Wichtig ist, dass das automatisch läuft, die meisten Fehler sind PEBKAC‘s, „problem exists between keyboard and chair“. Also Bedienfehler.
jep, da muss man sich halt was einfallen lassen, dass das automatisiert abläuft und auch zeitlich abgestimmt abläuft. Sonst kann es passieren das sich die Sicherungen ins Gehege kommen und sehr langsam laufen. Nicht erstrebenswert bei heutige Datenmengen.
Ist leider mit Arbeit und Zeit verbunden, das einmalig einzurichten, aber sicherlich sinnvoller als jedes mal daran zu denken (was dann gern vergessen wird) das ganze manuell anzuschubsen.
Da wäre ich damals zu nichts anderen gekommen in 8 bis 14 Stunden Arbeitszeit, wenn ich das jedesmal manuell gemacht hätte :eek:.
Mal davon abgesehen, dass ich tagsüber das Netzwerk ausgebremst hätte, wenn da GB um GB verschoben werden.
Allein zwei Mailserver-Sicherungen mit den Accounts, den Mail-Domänen, den Mails... ... ...

Dafür habe ich ja unter anderem auch einen Computer, das er mir "lästige" Arbeit sicher abnimmt.
Die Sicherungen, damals beruflich, wie heute privat, laufen Nachts. Wesentlich weniger Treffic im Netz, keiner da der arbeitet (oder zumindest weniger), ... ... ...
Man unterschätze auch nicht das heimische netzwerk.
Notebook, PC, SmartPhone, Tablet... ... ... da geistert heutzutage schon einiges rum und alle fressen Bandbreite.

Das hilft jetzt im Nachhinein nicht mehr, mir ist durch einen Plattenschaden ein Bildarchiv von fast 1TB verloren gegangen, danach wußte ich es dann...
aus Schaden werden die meisten Klug ;).
Habe ich aber leider auch schon anders rum erlebt :eek:.
 
Hallo Martin,

zu weg ist weg wieder herstellen wurde ja viel geschrieben und sicher hast Du das auch schon gemacht /falls nicht: Schau mal ob Du die Daten aus der Sicherung nicht zufällig in einen anderen Unterordner verschoben hast. Da Du ja kein Backupprogramm nutzt, könnte das die letzte einfache Chance sein...

CS
Silvio
 
Hi,

Danke für eure zahlreichen Tips und Anstöße erstmal hier.

Problem gelöst!

Mit meinem ganzen Zeitmangel habe ich es doch letztendlich geschafft die Daten zurückzugewinnen mit wenig Schlaf bei der herbstlichen Wolkendecke.

Alles wurde erstmal auf einem anderem PC(2) gemacht für den Falle eines Falles...
Auf dem Hard Drive 2 war nichts zu finden, auch nicht mit sehr langem durchsuchen von Puran File Recovery. Nur ein leerer Ordner den ich erstmal nicht löschte. Recuva hat mir da auch nichts gebracht.
Hard Drive 1 hatte zwei Ordner, den orginalen der geleert wurde vom OS(?), und einen zusätzlichen gleichen Nahmens, auch leer.
Gut Puran File Recovery hat mir alles rausgesiebt, und in drei Ordner Ordner je nach Datei angelegt, und das war zuviel des guten um zu sortieren. Na gut mit viel Zeit und Geduld...., alles verschoben auf eine 4. SSD.
Recuva war für mich ein Alptraum und kam damit nicht klar, musste ich gleich abrechen. Konnte auch kein einziges DNG mit dem Programm finden.

Da ich wieder die Daten hatte in einem grausamen Zustand ohne jegliche Strukturierung, wollte ich erstmal Hard Drive1 Formatieren.
Aber erstmal nicht so schnell mit dem Gefederviech, wollte ich ein Ordner nach dem anderem durch checken manual, und sah nach Wechsel zu PC1 dann einige Merkwürdige Dateien mit "History" die ich niemals dort gespeichert hatte?!
Was ist das und von woher kommt das jetzt???
Ein Unterordner war mit Recovery benannt, ahhh was ist den das denn da!, nix drin. Leer...
Waren auch noch ein par HTML Dateien im selben Ordnerpar, die ein Register waren von was ich nicht suchte. Nicht aufschlussreich.
Hatte zwei Fehler gefunden im Windows mit Warning im Strucktursystem. Kam da aber auch nicht weiter, auch nicht mit Report send.....
Gut kam da nirgend weiter wo auch immer im PC mit File History, Event Viewer und Registry Editor, gut was solls jetzt wird gelöscht und Neu gemacht.
Aber langsam und nicht auf die schnelle....
Erstmal die "komischen"History Ordner die ich niemals angelegt habe löschen, und zuvor die fehlerhaften Doppelordner. Ohne den Orginal Ordner zu löschen.
Und Hups!!! da waren die Dateien auf Hard Drive 1 wieder sichtbar, Yupiiee!!!!
Wollte den Ordner kopieren auf die SSD, nix geht, au-mei o mei.....
Hard Drive 1 wieder an den anderen PC, alles da auch, hufff alles in Ordnung!
Gut ging ich in die Unterordner, und da ist ne gute Menge und rauskopiert auf die SSD, läuft erstmals, lass den Rechner tun und alles mögliche im Taskmanager desaktiviert bevor es wieder funtzt.
Dauerte seine Weile auch trotz USB3.
Orginal Folder auf Hard Drive 1 gelöscht, Restart und auf Hard Drive 2 abgespeichert von SSD aus. Danach auf Hard Drive 1 von der SSD auch abgespeichert, alles sieht gut aus :)

Ab nächster Woche werde ich mich mal umsehen Zwecks einer gesonderten Kopie auf der Cloud(oben angesprochener Brand!?!?!?»Diebstahl, Probleme mit dem Strom hier kann es geben das es knallt beim Zentralkasten,und dann raucht es gut!!...), zwecks Preisen bei dem Volumen das ich zukünftig brauche, noch ein Hard Drive denke ich mal Momentan besser nicht...

Clear skies,
- Martin
 
Hallo Martin,

das Deine USB-Platten an dem einen Rechner funktionieren, mehr oder weniger, und an einem anderen nicht, kenne ich, ist für mich aber nach wie vor unter Windows nicht nachvollziehbar.
Kenne es auch so, letztens erst gehabt mit einem USB-Stick, an einem Windows Surface ging irgendwie gar nichts :(.
An mein Arbeitstier (Linux) gesteckt, alles da und auch unter Zugriff.
Was unter Windows, so kenne ich es, vorkommen kann ist, dass das einfach den USB abziehen in die Hose gehen kann. Da scheint Windows empfindlich zu sein und noch auf dem USB-Gerät zu arbeiten. Was da hilft, das sichere Entfernen oder so ähnlich und warten bis die Meldung kommt 'sicheres Entfernen' kann jetzt durchgeführt werden. Das klappt in aller Regel.

Was ich Dir nach wie vor empfehle ist ein NAS.
Ob nun mit RAID oder ohne ist erst mal nicht von Belang.
Auf das NAS würde ich dann alle Daten die bei einer Fotosession, ob nun klassisch oder mit EAA, auf dem Arbeitsrechner entstehen hin kopieren.
Am nächsten Tag in aller Ruhe.
Ob Du dann diese Daten auf dem NAS auf eine USB-Platte nochmals sicherst oder in die Cloud schiebst oder auf einen Stick oder, oder, oder... ist Deiner Phantasie überlassen.
Die "original" Daten liegen ja noch auf Deinem Arbeitstier (Fotosesseion). Dort kannst Du sie weiter bearbeiten, mit was auch immer.
Du hast ja dann Kopien auf dem NAS und eine weitere Sicherung auf USB-Platte oder Stick... ... ...

Die Sicherung der "original" Daten vom Arbeitstier auf das NAS und von da aus auf das weitere Sichrungsmedium musst Du automatiesieren, damit Du sicherstellst das es auch passiert.

So mache ich es auch.
Remotesteuerung meines "Teleskop-PCs" auf dem meine EAA Daten landen.
Am nächsten Tag läuft die Sicherung auf mein NASS und dann in der folgenden Nacht Sicherung auf USB-Platte.
Wenn dann zeit und Muße ist nehme ich mir den Teleskop-PC vor und schau mir die Daten an. Wenn ich dann das Verlangen habe diese Daten weiter zu verarbeiten kopiere ich sie mir (nicht alle, nur die mich interessieren) auf mein Arbeitstier und (versuche) nachzubearbeiten.

Letztendlich habe ich alles drei mal (auf Teleskop-PC, NAS und USB-Platte) und in Teilen vier mal (auf dem Arbeitstier).

Wenn ich was bei der Weiterverarbeitung vermassele, habe ich immer noch was in der Hinterhand.

OK, das ist erstmal ein Kostenaufwand und Einarbeitung. Mein NAS läuft seit fast 10 Jahren. Einmal ist eine Platte verreckt. Kaputte Platte raus, neue rein, ein paar Stunden warten bis sich alles wieder synchronisiert hat und alles war wieder gut.
Aber wie Du selbst festgestellt hast ist Sicherung bei Computern das A&O. Wie beim Teleskop die Montierung das A&O ist. Die Basis muss stimmen.
Es ist einfach ärgerlich wenn Stundenlanges fotografieren und die daraus resultierenden Ergebnisse im Daten-Nirvana verschwinden.
Lieber vorsorgen und das so professionell wie nur möglich im privaten Bereich.

Keine Bevormundung, nur ein gut und ernst gemeinter Rat.
Erspart Ärger und Frust.
 
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