R_Andreas
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Hallo!
Endlich war heute das Wetter mal so, dass der gebraucht erworbene Tak FS60-C gen Himmel gerichtet werden konnte. Selbst der Vollmond hat nicht gestört, ich wollte nur die Sternabbildung überprüfen und die "Montierung" testen. Das Gerät wurde auf ein einfaches TS Fotostativ F303 gesetzt, mit dem beiliegenden Prisma konnte die Rohrschelle per Fotogewinde verbunden werden. Diese Kombination ist suboptimal, weil die Verbindung wackelt. Was nicht verwundert, weil schon ein normaler Fotoapparat darauf wackelt, eine völlig inakzeptable Konstruktion. Das Stativ selber ist wirklich gut und stabil.
Einziges Beobachtungsobjekt war Epsilon Lyrae, der Vierfachstern. Das theoretische Auflösungsvermögen des kleinen Tak beträgt 1,9"; die Abstände der Doppelsternpaare 2,4". Die Auflösung gelang sofort bei V=71, beide Komponenten konnten blickweise getrennt werden. Bei V=142 war die Trennung sehr klar mit kleinem aber deutlichem Abstand der Einzelsterne.
Aufgrund dieser Beobachtungen scheint es nicht zu gewagt, von einer Optik zu sprechen, die ihr theoretisches Leistungsvermögen auch praktisch erreichen wird. Die Beugungsringe waren bei dieser Vergrößerung übrigens noch recht klein und unauffällig, das Fokussieren ging problemlos. Man könnte noch ein Stückchen weiter vergrößern, vielleicht bis 160-fach, um die Extremsituation "Doppelsternbeobachtung" zu meistern.
Ein Versuch am Cirrus mit OIII Filter und AP 4,2 ist kläglich gescheitert, selbst mit dieser kleinen Öffnung war der Himmelshintergrund stark aufgehellt, bei Vollmond geht in diese Richtung gar nichts. Von daher werde ich mir morgen früh die Kometenbeobachtung schenken.
Dann hat mich das Stativ genervt und es wurde kalt, brr..
Viele Grüße
Andreas
Endlich war heute das Wetter mal so, dass der gebraucht erworbene Tak FS60-C gen Himmel gerichtet werden konnte. Selbst der Vollmond hat nicht gestört, ich wollte nur die Sternabbildung überprüfen und die "Montierung" testen. Das Gerät wurde auf ein einfaches TS Fotostativ F303 gesetzt, mit dem beiliegenden Prisma konnte die Rohrschelle per Fotogewinde verbunden werden. Diese Kombination ist suboptimal, weil die Verbindung wackelt. Was nicht verwundert, weil schon ein normaler Fotoapparat darauf wackelt, eine völlig inakzeptable Konstruktion. Das Stativ selber ist wirklich gut und stabil.
Einziges Beobachtungsobjekt war Epsilon Lyrae, der Vierfachstern. Das theoretische Auflösungsvermögen des kleinen Tak beträgt 1,9"; die Abstände der Doppelsternpaare 2,4". Die Auflösung gelang sofort bei V=71, beide Komponenten konnten blickweise getrennt werden. Bei V=142 war die Trennung sehr klar mit kleinem aber deutlichem Abstand der Einzelsterne.
Aufgrund dieser Beobachtungen scheint es nicht zu gewagt, von einer Optik zu sprechen, die ihr theoretisches Leistungsvermögen auch praktisch erreichen wird. Die Beugungsringe waren bei dieser Vergrößerung übrigens noch recht klein und unauffällig, das Fokussieren ging problemlos. Man könnte noch ein Stückchen weiter vergrößern, vielleicht bis 160-fach, um die Extremsituation "Doppelsternbeobachtung" zu meistern.
Ein Versuch am Cirrus mit OIII Filter und AP 4,2 ist kläglich gescheitert, selbst mit dieser kleinen Öffnung war der Himmelshintergrund stark aufgehellt, bei Vollmond geht in diese Richtung gar nichts. Von daher werde ich mir morgen früh die Kometenbeobachtung schenken.
Dann hat mich das Stativ genervt und es wurde kalt, brr..
Viele Grüße
Andreas