Jannis
Aktives Mitglied
Hallo,
ich möchte hier malüber das First Light mit dem GSO Newton 200/1000 mit dem Crayfordauszug 2" auf der ADM berichten:
Datum, Zeit: Dienstag, der 26.12.2006, 22:00 - 23:30 Uhr
Bedingungen: Grenzgröße ca. 5,8mag, Seeing ca. 2
Zuerst wurde das Teleskop (Noch auf dem Stativ, da der Bau des Säulenadapters noch aussteht) nach draußen in den Garten gebracht und dort grob eingenordet. Nachdem das erledigt war, wurde der Tubus austariert und der Sucher an Betelgeuze im Orion justiert. Als dieser justiert war und das Auge genug zeit hatte, um sich ans Dunkel anzupassen, wurde der erste Nebel ins Gesichtsfeld gebracht: M 42 (Orionnebel).... Ich muss sagen, dass ich ihn bei 100x noch nie so detailreich gesehen habe. Er füllte fast das gesamte Gesichtsfeld aus und streckte so etwas wie Flügel aus, die in feine Filamente ausliefen. Nachdem ich M 42 fast 20 Minuten beobachtet hatte, ging es weiter zu H+x perseus. Diese zwei Sternhaufen waren auch perfekt aufgelöst und zeigten viele Tausend einzelne Sterne, die sich um einen dichten, bläulichen Mittelhaufen lagerten. Danach ging es weiter zu M 1 (Crabnebel). Diesen hatte ich zuvor im 6" noch nie so kontrastreich und klar gesehen. Zum Test des Komas gab es dann auch noch den Weihnachtsbaumsternhaufen, wobei sich zeigte, dass mehr als 80% des Feldes punktförmige Sterne zeigte.
Die Stabilität der Celestron ADM und die präzisise Fokussierung des Crayford - Auszuges taten ihr übriges, um das First Light zu einer Freude werden zu lassen, die einen die Kälte vergessen ließ.
Also: Der 8-Zöller ist auch vom dunkleren Stadtrand aus bei deep Sky ein deutlicher Gewinn zum 6-Zöller!!!!!
Viel Spaß bei den Beobachtungen in der Kälte und
ich möchte hier malüber das First Light mit dem GSO Newton 200/1000 mit dem Crayfordauszug 2" auf der ADM berichten:
Datum, Zeit: Dienstag, der 26.12.2006, 22:00 - 23:30 Uhr
Bedingungen: Grenzgröße ca. 5,8mag, Seeing ca. 2
Zuerst wurde das Teleskop (Noch auf dem Stativ, da der Bau des Säulenadapters noch aussteht) nach draußen in den Garten gebracht und dort grob eingenordet. Nachdem das erledigt war, wurde der Tubus austariert und der Sucher an Betelgeuze im Orion justiert. Als dieser justiert war und das Auge genug zeit hatte, um sich ans Dunkel anzupassen, wurde der erste Nebel ins Gesichtsfeld gebracht: M 42 (Orionnebel).... Ich muss sagen, dass ich ihn bei 100x noch nie so detailreich gesehen habe. Er füllte fast das gesamte Gesichtsfeld aus und streckte so etwas wie Flügel aus, die in feine Filamente ausliefen. Nachdem ich M 42 fast 20 Minuten beobachtet hatte, ging es weiter zu H+x perseus. Diese zwei Sternhaufen waren auch perfekt aufgelöst und zeigten viele Tausend einzelne Sterne, die sich um einen dichten, bläulichen Mittelhaufen lagerten. Danach ging es weiter zu M 1 (Crabnebel). Diesen hatte ich zuvor im 6" noch nie so kontrastreich und klar gesehen. Zum Test des Komas gab es dann auch noch den Weihnachtsbaumsternhaufen, wobei sich zeigte, dass mehr als 80% des Feldes punktförmige Sterne zeigte.
Die Stabilität der Celestron ADM und die präzisise Fokussierung des Crayford - Auszuges taten ihr übriges, um das First Light zu einer Freude werden zu lassen, die einen die Kälte vergessen ließ.
Also: Der 8-Zöller ist auch vom dunkleren Stadtrand aus bei deep Sky ein deutlicher Gewinn zum 6-Zöller!!!!!
Viel Spaß bei den Beobachtungen in der Kälte und