gardalon
Aktives Mitglied
Einen schönen guten Tag miteinander,
Gestern nacht war es endlich soweit-die Montierung war angekommen, das kürzlich erworbene Vixen 114/900-Teleskop endlich einsatzbereit. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht begannen die Beobachtungen. Noch bereitet mir als bisheriger Nutzer einer azimutalen Montierung die parallaktische Montierung etwas Schwierigkeiten, deshalb sollte zuerst ein leichtes Testobjekt her. Was bietet sich also besser an als der grelle Vollmond? Bei 45-facher Vergrößerung schnell gefunden, wurde die Vergrößerung auf 150-fach hochgejagt und der Rand des Trabanten in Augenschein genommen. Natürlich zeigt die Mondoberfläche bei Vollmond nicht viel Interessantes, aber die Ränder waren ein Erlebnis der besonderen Art. Hunderte Bergspitzen und Karaterränder ragten fast senkrecht und plastisch ins All hinein-der Unterschied zum Tchibo war hier wirklich immens, auch die Strahlen Tychos und Kopernikus´ kamen viel besser und feiner zum Vorschein. Bald wandte ich mich dem eigentlichen Grund meiner Beobachtungen zu: Mars. Auch der Mars war bei 45-facher Vergrößerung rasch gefunden und scharf gestellt, doch die Scharfstellung bei hoher Vergrößerung wollte anfangs nicht recht klappen. Also vertagte ich den Mars auf später und wandte mich dem nächsten Planeten zu, dem fernen Uranus. Dank dem Kosmos Himmelsjahr konnte ich Uranus als kleines Pünktchen mit Grünstich schon im Sucher sehen. Schon bei 45-facher Vergrößerung war Uranus eine Augenweide: Ein deutliches, kleines Scheibchen mit einem hellen Grün. Auch bei 150-facher Vergrößerung konnte ich ihn trotz Kampf mit der Montierung im Gesichtsfeld halten und ihn eine ganze Weile beobachten. Schließlich jedoch zogen schwere Wolken auf und aus Mars wurde nichts mehr. Trotzdem eine schöne Nacht mit schönem Teleskop.
Gruß, Gardalon
Gestern nacht war es endlich soweit-die Montierung war angekommen, das kürzlich erworbene Vixen 114/900-Teleskop endlich einsatzbereit. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht begannen die Beobachtungen. Noch bereitet mir als bisheriger Nutzer einer azimutalen Montierung die parallaktische Montierung etwas Schwierigkeiten, deshalb sollte zuerst ein leichtes Testobjekt her. Was bietet sich also besser an als der grelle Vollmond? Bei 45-facher Vergrößerung schnell gefunden, wurde die Vergrößerung auf 150-fach hochgejagt und der Rand des Trabanten in Augenschein genommen. Natürlich zeigt die Mondoberfläche bei Vollmond nicht viel Interessantes, aber die Ränder waren ein Erlebnis der besonderen Art. Hunderte Bergspitzen und Karaterränder ragten fast senkrecht und plastisch ins All hinein-der Unterschied zum Tchibo war hier wirklich immens, auch die Strahlen Tychos und Kopernikus´ kamen viel besser und feiner zum Vorschein. Bald wandte ich mich dem eigentlichen Grund meiner Beobachtungen zu: Mars. Auch der Mars war bei 45-facher Vergrößerung rasch gefunden und scharf gestellt, doch die Scharfstellung bei hoher Vergrößerung wollte anfangs nicht recht klappen. Also vertagte ich den Mars auf später und wandte mich dem nächsten Planeten zu, dem fernen Uranus. Dank dem Kosmos Himmelsjahr konnte ich Uranus als kleines Pünktchen mit Grünstich schon im Sucher sehen. Schon bei 45-facher Vergrößerung war Uranus eine Augenweide: Ein deutliches, kleines Scheibchen mit einem hellen Grün. Auch bei 150-facher Vergrößerung konnte ich ihn trotz Kampf mit der Montierung im Gesichtsfeld halten und ihn eine ganze Weile beobachten. Schließlich jedoch zogen schwere Wolken auf und aus Mars wurde nichts mehr. Trotzdem eine schöne Nacht mit schönem Teleskop.
Gruß, Gardalon