First Light Skywatcher Startravel 102/500

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aro

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Hallo zusammen,

an diesem Wochenende spielte das Wetter endlich mit und so machte ich mich am Freitag auf, meinem neuen 102/500er Richfield-Refraktor das erste nicht durch Schleierwolken vernebelte Sternlicht zu zeigen.

Teleskop: Skywatcher Startravel 102/500
Okulare: Skywatcher SP32mm, Scopos 18mm/65°SGF, Celestron X-cel 10mm
Filter: TS UHC, (TS O-III)
Ort: Feldweg, Region D'dorf
Zeit: 27.9.2013, 2030-2300 MESZ

Zusammen mit einem Freund machte ich mich auf den Weg zu unserem Beobachtungsplatz an einem Feld, etwas abseits der Stadt.

Den Richfielder betreibe ich an der Nexstar SLT Montierung meines MAK. Die Kombination ist recht transportabel, der 102/500er ist sogar noch etwas leichter als der MAK. Lediglich bei Objekten in Zenitnähe ist die Montierung mit dem Refraktor nicht geeignet, weil der OAZ an der Montierung anschlagen würde. Mit dem MAK ist das aufgrund der geringeren Tubuslänge kein Problem. Aber zurück zum Richfielder:
Mit dem ersten Ziel wollte ich gleich die Grenzen ausloten und für mich Neuland betreten. Den Zirrusnebel hatte ich bisher noch nicht aufgesucht. Mit dem 18er Scopos und dem UHC war der linke Bogen NGC6992/5 zwar nur knapp, aber doch eindeutig sichtbar. (Den frisch bestellten O-III hatte ich gestern noch nicht, der kam erst heute.)
Das war ja schon mal ein Anfang. :)

Weiter ging es mit einigen bekannten Objekten im neuen, größeren Gesichtsfeld: M31, M27, NGC457, NGC281, den Plejaden, dem Kleiderbügel, dem Wildentenhaufen.
Bodes Galaxien M81 und M82 konnte ich nun endlich mal gemeinsam im Okular haben.

Dann hab ich etwas mit der Handsteuerung der Montierung herumgespielt und habe mal den Asterismus "w"-Haufen (ra 18:35, dec 72) anfahren lassen. Wow, eine kleine Kopie von Cassiopeia im Drachen! Hat die schon mal jemand von Euch beobachtet?
Das absolute Highlight waren aber h und chi! Die sind im Richfielder echt eine Pracht! Zwei Haufen voller funkelnder Diamanten.

Vielzu schnell wurde es kalt und so packten wir ein und machten uns auf den Heimweg.

Fazit:
Der Richfielder erweitert die Beobachtunsmöglichkeiten und stellt für mich eine preisgünstige Ergänzung zu meinem MAK dar.


Nachtrag v. 28.9.:
Heute kam der TS O-III und ich habe ihn zu Hause auf der Terrasse testen können. Am Zirrus machte er die Sichel 6992/5 sichtbar, die hier in der Stadt mit dem UHC nur zu erahnen war. Und er hat mir immer noch nicht die Sterne ausgeknipst. Mir fehlen die Vergleichsmöglichkeiten aber evtl. würde der schmalbandige Baader hier in der Stadt noch mehr Kontrastgewinn bringen.
(Am MAK war bei M57 und M27 mit dem TS O-III aber "Licht aus", da ist der UHC besser.)


Grüße,

Achim
 
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