Vader14641
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Hi!
Jaja, so richtig First light ist es nicht... ich hab ihn gebraucht gekauft. Aber am Montag abend war es bei uns 20km westlich Berlins gelegen endlich mal wieder halbwegs wolkenfrei. Dolle waren die Bedingungen aber nicht, da bis zum Sonnenuntergang hohe Schleierwolken zu sehen waren und die Sonne selber beim Untergang kaum Konturen zeigte.
Egal, der 150er Refraktor samt EQ6 mußte getestet werden, also raus damit. Stahltativ, Eq6 samt Gegengewichte und Tubus trägt man zusammen keine Meter... was ist sas schwer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Auch war ich beim ersten Aufbauen in der Wohnung schon erschrocken, wie groß das alles wirkt.
Nachdem die EQ6 pi mal Daumen genordet war (Polaris grob anvisiert), kam als erstes der Saturn ins Okular. Erst mit 25mm (gestochen scharf), dann mit 15mm... auch da war er scharf und man konnte ab und an die Cassiniteilung erkennen. Sie tauchte auf, verschwand, tauchte auf... blödes Seeing. Mit Barlow und Filter hab ich dann bis 300x vergrößert und konnte am Planeten ein Band und eine etwas abgedunkelte Polregion ausmachen. Immerwieder hübsch dieser Planet.
Ein Glück das es Zenitspiegel gibt. Auch wenn die Stativbeine ausgezogen waren, kam doch das Okular am Ende recht weit herunter. Den Sucher konnte ich nur knieend benutzen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Hah... hab ich vergessen, vor dem Saturn hab ich einen kurzen Blick auf den Orion geworfen. Er war schön zu erkennen... feine Nebelschwaden. Leider stand er schon ungünstig über einem Hausdach.
Nach Saturn folgte M44... ein hübscher Sternenhaufen. Hier fehlte mir aber irgendwie ein 32er oder 40mm 2" Okular.
Sattgesehen schaute ich auf meinen PDA... und kam auf die Idee mich an M51 zu versuchen, die ich vorher noch nie beobachtet habe. Finden war auch nicht so leicht, da M51 innerhalb der Berliner Lichtglocke stand. Mit 25mm und 15mm sah ich zwei Nebelfleckchen ohne Details. Ob da wohl bei besserem Seeing mehr gehen würde?
M3 war der nächste Kandidat. Ich kenne M13 und finde Kugelsternhaufen sehr schön. M3 war auch bald gefunden, aber litt unter den gleichen Problemen wie M51. Mir gelang es jediglich in den Randregionen Sterne zu sehen.
Mittlerweile war Jupiter knapp über einem Hausdach zu sehen, also auch diesen schnell angefahren zum Abschluß. Schon bei 60x waren die beiden Hauptbänder und die 4 großen Monde zu sehen. Mit 100x und Filter war ich der Meinung auch noch eine etwas dunklere Polregion auszumachen, aber doll war es nicht. Jupiter stand wie in einem feinen Nebel, strahlte nach ob und unten wie ein Scheinwerfer aus. Mehr war wohl nicht zu holen und ich packte gegen 22:30 zusammen (mußte am nächsten Tag ja wieder arbeiten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />) Durchgefrohren war ich auch.
Der Skywatcher ist ja nicht mein erstes Teleskop, aber soviele Objekte hab ich noch nie hintereinanderweg gefunden und beobachtet. Ich bin mit dem Gerät erstmal recht zu frieden. Die Sterne waren schön punktförmig, der Farbfehler ist nicht sehr dramatisch. Die EQ6 (wurde ja schon mal an anderer Stelle erwähnt) hat natürlich mit der Baulänge klein e Schwierigkeiten. So kann man das Teleskop schwenken, obwohl die Klemmen angezogen sind. Auch wackelt es etwas, allerdings nur beim Fokussieren und das auch nur kurz, max. 2-3 Sekunden vielleicht. Mein Bresser Polaris hatte da mit dem Alustativ wesentlich mehr gewackelt.
Nun warte ich auf den nächsten Beobachtungsabend... dann kommt die EOS piggyback drauf, oder in den Primärfokus für Mondfotos.
Ich hatte auf jeden Fall einen richtig schönen Abend.
Zuletzt noch eine Frage zu M51: Was kann man unter guten Bedingungen in der Nähe einer Großstadt wie Berlin von dieser Galaxie sehen?
Viele Grüße...
Vader
Jaja, so richtig First light ist es nicht... ich hab ihn gebraucht gekauft. Aber am Montag abend war es bei uns 20km westlich Berlins gelegen endlich mal wieder halbwegs wolkenfrei. Dolle waren die Bedingungen aber nicht, da bis zum Sonnenuntergang hohe Schleierwolken zu sehen waren und die Sonne selber beim Untergang kaum Konturen zeigte.
Egal, der 150er Refraktor samt EQ6 mußte getestet werden, also raus damit. Stahltativ, Eq6 samt Gegengewichte und Tubus trägt man zusammen keine Meter... was ist sas schwer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Auch war ich beim ersten Aufbauen in der Wohnung schon erschrocken, wie groß das alles wirkt.
Nachdem die EQ6 pi mal Daumen genordet war (Polaris grob anvisiert), kam als erstes der Saturn ins Okular. Erst mit 25mm (gestochen scharf), dann mit 15mm... auch da war er scharf und man konnte ab und an die Cassiniteilung erkennen. Sie tauchte auf, verschwand, tauchte auf... blödes Seeing. Mit Barlow und Filter hab ich dann bis 300x vergrößert und konnte am Planeten ein Band und eine etwas abgedunkelte Polregion ausmachen. Immerwieder hübsch dieser Planet.
Ein Glück das es Zenitspiegel gibt. Auch wenn die Stativbeine ausgezogen waren, kam doch das Okular am Ende recht weit herunter. Den Sucher konnte ich nur knieend benutzen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Hah... hab ich vergessen, vor dem Saturn hab ich einen kurzen Blick auf den Orion geworfen. Er war schön zu erkennen... feine Nebelschwaden. Leider stand er schon ungünstig über einem Hausdach.
Nach Saturn folgte M44... ein hübscher Sternenhaufen. Hier fehlte mir aber irgendwie ein 32er oder 40mm 2" Okular.
Sattgesehen schaute ich auf meinen PDA... und kam auf die Idee mich an M51 zu versuchen, die ich vorher noch nie beobachtet habe. Finden war auch nicht so leicht, da M51 innerhalb der Berliner Lichtglocke stand. Mit 25mm und 15mm sah ich zwei Nebelfleckchen ohne Details. Ob da wohl bei besserem Seeing mehr gehen würde?
M3 war der nächste Kandidat. Ich kenne M13 und finde Kugelsternhaufen sehr schön. M3 war auch bald gefunden, aber litt unter den gleichen Problemen wie M51. Mir gelang es jediglich in den Randregionen Sterne zu sehen.
Mittlerweile war Jupiter knapp über einem Hausdach zu sehen, also auch diesen schnell angefahren zum Abschluß. Schon bei 60x waren die beiden Hauptbänder und die 4 großen Monde zu sehen. Mit 100x und Filter war ich der Meinung auch noch eine etwas dunklere Polregion auszumachen, aber doll war es nicht. Jupiter stand wie in einem feinen Nebel, strahlte nach ob und unten wie ein Scheinwerfer aus. Mehr war wohl nicht zu holen und ich packte gegen 22:30 zusammen (mußte am nächsten Tag ja wieder arbeiten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />) Durchgefrohren war ich auch.
Der Skywatcher ist ja nicht mein erstes Teleskop, aber soviele Objekte hab ich noch nie hintereinanderweg gefunden und beobachtet. Ich bin mit dem Gerät erstmal recht zu frieden. Die Sterne waren schön punktförmig, der Farbfehler ist nicht sehr dramatisch. Die EQ6 (wurde ja schon mal an anderer Stelle erwähnt) hat natürlich mit der Baulänge klein e Schwierigkeiten. So kann man das Teleskop schwenken, obwohl die Klemmen angezogen sind. Auch wackelt es etwas, allerdings nur beim Fokussieren und das auch nur kurz, max. 2-3 Sekunden vielleicht. Mein Bresser Polaris hatte da mit dem Alustativ wesentlich mehr gewackelt.
Nun warte ich auf den nächsten Beobachtungsabend... dann kommt die EOS piggyback drauf, oder in den Primärfokus für Mondfotos.
Ich hatte auf jeden Fall einen richtig schönen Abend.
Zuletzt noch eine Frage zu M51: Was kann man unter guten Bedingungen in der Nähe einer Großstadt wie Berlin von dieser Galaxie sehen?
Viele Grüße...
Vader