Focaulttest, schwehre Geburt...

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JoCool

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Hi,
ich bin beim Polieren meines 10Zöllers und ich habe Probleme mit meinen Focaulttest. Meine Aperatur ist so ausgelegt das ich mit einer Videokamera beobachten kann, aber das klappt nicht so richtig, die Kamera ist aber auch schon ein bisschen älter und bei geringem Licht sehr unscharf. Ich hab's deshalb mit einer Digitalkamera versucht und ein Bild geschossen, war ein echter Akt die Kamera ruhig zu halten. Ich muss den Tester wohl noch überarbeiten, ich werde mir vieleicht eine Webcam zulegen, die kann ich dann ja auch später gut gebrauchen. Nun aber zu meinem ersten Bild, meines Spiegels.

Link zur Grafik: http://www.o-je.de/f1.jpg

Die Lichtquelle ist oben die Kamera war unterhalb der Lichtquelle und die Klinge kam von links. Ich habe die Lampe angeschliffen und etwas weißes Plastik davor gemacht um das Licht zu streuen, ist aber noch nicht 100%tig, die Flecken kommen von der Lichtquelle.


Kann Irgendjemand das Bild deuten, ich habe die Befürchtung das ich das Bild falsch deute und dann Fehler beim weiteren Polieren mache.

Zentraler großer Berg oder Loch das ist her die Frage, der Rand Steigt oder fällt?

Danke im vorraus, Joachim.

Ps. kämpfe noch damit ein Bild einzufügen, muss wohl den Pfad zu meiner Webseite anpassen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ist zu schwer zum erkennen !! aber überleg mal wenn du einen Hügel von einer Seite anstrahlst wie sieht es hinten drann aus ? nimm die Mondkrater als Beispiel .
CS
 
Wenn ich das so betrachte, steigt der Rand an und ich muss beim TOT längere striche machen um ihn anzugleichen. Ich war bisher sehr vorsichtig um keine abgefallene Kante zu bekommen. Außerdem sollte ich wohl auch öffters MOT schleifen um die Mitte etwas zu vertiefen, im Moment schleife ich fast nur TOT.

Bis dann, Joachim.


 
Frage hast du eine feste oder bewegliche Lichtquelle ?
Also bei mir siehts so aus feste Lichtquelle links
Messerschneide von rechts vor und Seitwärt verschiebbar.
Ich glaube wenn du eine bewegliche hast musst du mit doppelter Genauigkeit messen.
 
Hallo,

also mit Lichtquelle oben und Kamera unten kann ichs auch nicht sagen, wenn die Klinge von rechts kommt und die Lampe links ist, dann wärs ein leichter Parabelschatten, also richtig.

Ich hab bei diesem Problem übrigens zu einem Hilfsmittel gegriffen, nämlich dem Ronchigitter...damit sieht man das auf einen Blick und läuft nicht Gefahr, das Foucault-Bild falsch zu interpretieren.

Ronchigitter lassen sich recht einfach selber herstellen:
Mal dir mit Corel oder sowas ein DIN-A-4-Blatt mit Streifen voll, 1mm breit, 1mm Zwischenraum.
Das aus 1m Abstand mit einem Normalobjektiv (50mm) auf einen Schwarz-Weißfilm (zur Not auch Farbfilm, möglichst feinkörnig, also wenig ASA) abfotografieren...dabei möglichst in der Sonne bei voll geschlossener Blende aufnehmen.
Entwickelt gibt das ein Ronchigitter mit ca. 9 Linienpaaren/mm, das reicht für eine Aussage ob Loch oder Berg locker.

Ist außerdem ganz witzig, damit dann mal fertige Optiken am echten Stern zu testen...

 
Hallo,

eine Frage: wie groß ist die Öffnung deiner Lichtquelle? wenn diese nicht sehr klein bzw. schmal ist, kommt das "Höhenprofil" nicht deutlich hervor. Ein Wert von etwa 0,1mm wäre gut.

Ich interpretiere das Bild als breiten, zentralen Hügel mit anschließenden flachen Graben.

Viele Grüße

Achim
 
Hallo, danke für die Antworten.
Das mit dem Ronchigitter wird wohl meine nächste Aktion werden. Außerdem werde ich den Focaulttester noch einmal überarbeiten, so wie es in Maty's Buch beschrieben ist, so das sich die Lichquelle seilich befindet. Die Anordnung, Licht unten Objektiv oben, habe ich im Video von Stathis gesehen, ist für einen Anfänger wie mir wohl nicht optimal.

Die Öffnung der Lichtquelle ist momentan ein dünnes Blech in das ich ein 2,5 mm großes Loch gebohrt habe und ein weißes Kunststoff teilchen davor geklebt habe. Ich hatte es mit Alu-Folie und einer Nähnadel versucht, da war das Licht aber zu schwach weil ich noch weiße Folie davor geklebt habe um das Licht zu streuen.

Ich muss wohl noch viel Probieren um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Ich werde erst weiterpolieren wenn ich einen optimalen Test hinbekomme, sonst gibt es noch ein böses erwachen.

Ich bin auch am überlegen mir eine Webcam zu kaufen. Denn immer wenn ich meinen Spiegel ausrichte ist es ein ständiges hin und her zwischen Spiegelhalterung und Focaulttester mit Kamera. Mit meinem Notebook und eine WebCam währe dieses Problem gelöst.

Noch eine Frage: Ist es einfacher mit fester oder mit beweglicher Lichtquelle zu messen ?

Bis dann und ein frohes, erholsames und Sternenklares Fest.

Joachim
 
Hallo,

also 2,5mm ist als künstlicher Stern zu groß, würd ich zumindest mal so sagen.

Ich verwende die Alufolie mit einem Nähnadelpieks, und das geht soweit.

Natürlich muß es für den Test total dunkel sein, sonst sieht man nichts.

Zum Messen würde ich eine feste Lichtquelle bevorzugen, denn bei einer beweglichen mißt man nur die halben Werte, muß daher noch gemauer messen bzw. ablesen.

Bei meinem 8-Zöller mit f/5 ist die Differenz Mitte - erste Zone (bei 4 Zonen insgesamt) nur ca. 1,4mm, und das zu messen war schon problematisch genug, wenn das nur 0,7mm gewesen wären, dann wäre es doch ziemlich nahe an die Meßgenauigkeit (liegt bei ca. 0,1mm, Nonius an Mikroskop-Kreuztisch) rangegangen, zumal man bei f/5 und 8 Zoll auf etwa 10% genau messen muß....bei 10 Zoll wird das AFAIK noch "schlimmer".
Von daher war mir die feste Lichtquelle doch deutlich lieber.

 
Also bei mir ist die Lichtquelle eine kleine led Taschenlampe davor habe ich einfach einen Spalt aus 2 Rasierklingen einfach klinge gegen Klinge funzt einwandfrei.
Das mit der webcam habe ich inzwischen bleiben lassen weil mit der Zeit geht das ruckzuck mit dem messen . Ist nur am Anfang schwer.
 
Hallo Jo,

Vorsicht mit dem Tester von Stahis. Das ist kein Foucaulttester wie in Martys Buch. Stathis (und im Moment auch ich) verwenden einen Slitless Tester. Das Ding hat als Lichtquelle einen kleinen Halbmond. Dieser besteht aus einer Lichtquelle welche zur Hälfte von der Scheide abgedeckt wir.
Lichtquelle und Scheide kommen dann von einer Seite und sind beide beweglich da ja fest verbunden.
Mit der Interpretation bin ich im Moment selber unsicher, da es keine Richtung der Lichtquelle gibt (die steht praktisch in Zentrum) sondern nur eine Bewegung der Scheide. Meine kommt von rechts. Ich interpretiere meinen Bilder anaolg zu Foucault mit Schlitz und sage wenn Scheide von rechts, dann Licht von links. Bin mir aber eben nicht 100% sicher ob das stimmt. Leider scheint Stathis im Moment nicht da zu sein und ich warte noch auf eine Antwort über die ATM Liste.
Da ich aber wohl zum Feinschliff zurück gehen (nach 30h vergeblichen polierens)javascript:void(0)
javascript:void(0) eilt das auch nicht so. Btw. ich bin auch an einem 255mm Spiegel dran.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
 
Hi Dirk
Ich werde meinen Focaulttester nocheinmal komplett neu bauen, mit feststehender Lichtquelle, zwei Rasierklingen die einen Spalt vor der Lichtquelle bilden. Außerdem werde ich den Neuen so konstruieren das sich die Lichtquelle seitlich vom Blickpunkt befindet, um die enstehenden Bilder genau interpretieren zu können, wie in Marty's Buch beschrieben. Sicher ist Sicher, ich würde zwar lieber weiterpolieren aber das bringt mit meiner Konstruktion nichts und würde mich wohl nur in die Irre führen.
Bis dann,
Joachim.
 
Ich interpretiere meinen Bilder anaolg zu Foucault mit Schlitz und sage wenn Scheide von rechts, dann Licht von links.
Genau so ist es! Wenn die Schneide von rechts kommt, kommt der Lichreflex (der Halbmond) von links, da sie ja auf einem Schlitten gmeinsam montiert sind. In der Interpretation der Bilder gibt es keinen Unterschied zwischen Schlitz und Schlitzlos.

Zitat Joachim:
Die Anordnung, Licht unten Objektiv oben, habe ich im Video von Stathis gesehen, ist für einen Anfänger wie mir wohl nicht optimal.
Warum nicht? Er ist einfacher zu bauen und man kann damit genau so gut messen.

Zitat Spatz1
Bei meinem 8-Zöller mit f/5 ist die Differenz Mitte - erste Zone (bei 4 Zonen insgesamt) nur ca. 1,4mm, und das zu messen war schon problematisch genug, wenn das nur 0,7mm gewesen wären, dann wäre es doch ziemlich nahe an die Meßgenauigkeit (liegt bei ca. 0,1mm, Nonius an Mikroskop-Kreuztisch) rangegangen, zumal man bei f/5 und 8 Zoll auf etwa 10% genau messen muß....bei 10 Zoll wird das AFAIK noch "schlimmer".
Von daher war mir die feste Lichtquelle doch deutlich lieber.

Also ich kriege bei 8" f/5 bei fester Lichquelle 5,2 mm Gesamtradiendifferenz.
Die Ganauigkeit hängt im übroigen davon ab, wie gut man die Schnittweiten sehen und beurteilen kann und nicht davon, wie lang der Verfahrweg ist. Daher ist es für die Genauigkeit ziemlich egal, ob feste oder bewegliche Lichtquelle. Die Ablesemöglichkeit an meinem Foucaulttester ist durch die Messsrauben auf 1/100 mm. So genau kann ich aber nie einstellen.
 
Hallo,

Also ich kriege bei 8" f/5 bei fester Lichquelle 5,2 mm Gesamtradiendifferenz.

Hmm, wie rechnest du das ?

Ich habe eine Coudermaske mit 4 Zonen entworfen bzw. genauer aus dem Netz gezogen und skaliert.

Der Spiegel hat exakt 206mm Durchmesser bei 1042mm Brennweite, also 2084mm ROC.

Dabei ergeben sich die folgenden Zonen (jeweils Außenkante):
1: 39mm
2: 67mm
3: 86mm
4: 103mm

Mit dem Mittelwert der äußersten Zone (103+86/2=)95mm sowie hm²/R und R=2084mm ergeben sich als Maximaldifferenz (95²/2084=) 4,3mm.
(Für die inneren Zonen ergeben sich dann 2,8mm sowie 1,4mm)

Wenn ich diese Werte in Martys "PARABEL.EXE" eingebe, dann erhalte ich einen Wellenfrontfehler von knapp Lambda/20-tel oder so...ganz daneben können diese Werte also nicht sein.

Wo liegt der Unterschied ?


 
Hallo Jo,

grunsätzlich würde ich heute den Slitless vorziehen. Ich mache meinen Test nur mit WebCam. Slitless bringt hier dermassen viel Licht auf den Spiegel, das macht richtig Spass. "Leider" sieht man dadurch Dinge die man eigentlich lieber nicht sehen will.
Link zur Grafik: http://www.quickastro.de/2512.jpg

Auf dem Bild kann man neben einem abgesunkenen Randbereich auch wunderbar ein paar Kratzer sehen. Von diesen sind mit blossem Auge nur zwei zu erkennen. Die Oberfläche selber ist sehr glatt. Die "Unruhe" auf der Oberfläche stammt von Luftschlieren.
Ich hatte vorher mit einem "normalen" Foucaulttester gearbeitet und auch schon diese Kratzer. Hier waren die aber kaum ztu sehen. Neue Bilder gibt es erstmal nicht, da ich nach 40 Stunden rumschieben an diesem Rand zum 800er zurück bin und heute 4 Stunden geschliffen habe. Poliert wird ab Sonntag wieder.
 
Hallo,

die Genauigkeit ist für mich auch nie die Frage gewesen, da man sich eher immer fragt,
ob man noch ein bißchen dreht, oder ob das Bild schon so ist, wie es für die Zone sein soll?
Wer hier halbe 0,1mm aufschreibt, hat das mit dem Messen und der Genauigkeit nicht verstanden.
Bei meinem 8" mit f/4,53 ( diese Genauigkeit kann ich wirklich beruhigt angeben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ), waren es
so ca. 2mm Differenz zwischen Mitte und äußerer Zone ( Lichtquelle mitbewegt ).
Das kriegt man mit ner popeligen M6 Gewindestange auch noch gut hin. Viel schwieriger ist es eine
gute Bildhelligkeit zu haben, damit man überhaupt was sieht, und da hilft die Taktik mit der halb
abgedeckten superhellen LED schon viel weiter.
Beim belegten Spiegel schmerzt das dann aber schon <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Da hilft nur ein Poti.
 
Re: Alles richtig

Hallo Spatz1,

kein Unterschied, ich rechne genauso. Ich habe dich wohl falsch verstanden. Du meintest die einzelnen Zonen, ich meine den Gesamtradienunterschied über den ganzen Spiegel.

Bei feststehender Lichtquelle gilt:
R_spiegel^2 / Krümmungsradius = 103^2 / 2084= 5,09 mm
Also alles richig.
 
Hallo Dirk,

deine Bilder sind klasse - da sieht man wenigstens was <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> (ich weiss, auf so einen blöden Spruch hast du nur gewartet)
Von diesen [Kratzern] sind mit blossem Auge nur zwei zu erkennen
Das ist komisch. Kratzer an sich sind meist so fein, dass man sie im Foucault nicht auflösen kann. Das auf dem Bild kommt mir eher wie Furchen vor, die das Pech oder andere härtere Partikel reingepflügt hat.

Was für ein Pech hast du? Welches Poliermittel? Hast du vielleicht zu trocken poliert?
 
Hallo Antonius,

die zweite Nachkommastelle hat beim Foucaulttest durchaus seine Berechtigung. Bei jeweils 3 oder mehr Meßreihen wiesen die Zonendifferenzen meißt eine Abweichung von ca. 0,02 bis 0,03mm auf, mehr war selten weniger häufiger.

Ich arbeite mit ganz simplen Foucaulttester, ohne Webcam etc. 0,1mm finde ich zu grob, 1/20mm halte ich für eine vernünftige Meßgenauigkeit.

Viele Grüße

Achim
 
Hallo , also wenn das mit der Webcam so toll aussieht muss ich doch noch eine anbauen , aber ohne hatte ich auch nur eine Messgenauigkeit von 0,1 aber ich denke für einen f7,7 und für einen Anfänger ist das noch ok . Die Messaperatur war schon genauer einzustellen aber ohne Webcam nur mit dem Auge war besser als 0,1 nicht drinn . CS
 
Hallo Stathis,

das waren Kratzer von einer unsauberen Pechhaut. Ich hatte versäumt die richtig zu bürsten.
Is auch egal. Ich hab den Spiegel noch mal in 4 Stunden mit 800er und 1 Stunde 1200er in Form gebracht. Dann bin ich zu Ulli, dort haben wir dann für Yves 24er und meinen eine neue Haut gegossen. Ich hab jetzt ein Fullsize Tool. Damit bleibt der Rand hoffentlich da wo er sein soll.
Aber das hier ist ja eigentlich Jo´s Thread.
 
Hi
Ich habe einen neuen Tester gebaut. Ich habe ihn so einfach wie möglich gehalten. Licht feststehend von links Messerschneide von rechts. Es wird schon besser, ich habe jetzt weniger Probleme den Testter einzustellen und auszurichten.

Außerdem kann ich jetzt die Bilder eindeutig zuordnen, Messer rechts, Licht links....

Ich muss aber noch meine Lichtquelle optimieren. Ich habe eine superhelle LED die aber Ringstrukturen auf den Spiegel projeziert, das macht das ganze ein bischen knifflig. Ich habe es mit anschleifen versucht und mit weißer Folie, ist aber noch nicht optimal. Die Klinge schiebe ich jetzt mit einem Gewinde in den Strahlengang, so kann man die Bewegung der Klinge wesentlich besser steuern als wenn man sie direkt mit den Fingern reinschiebt.

Morgen werde ich mir nochn paar Rasierklingen kaufen und es mit einem Lichtspalt versuchen, mal sehn ob ich da nicht ein klares bild aus meinen Spiegel kitzeln kann.

Was ich aber bis jetzt sehen konnte war, das ich einen ansteigenden Rand habe und einen mega breiten zentralen Berg.

Bis dann,
Jachim.
 
Hallo Joachim,
kannst Du mal ein Bild von Deinem Tester machen? So als Anhaltspunkt für mich?

Danke

Gunnar
 
Hallo Strathis

> Also ich kriege bei 8" f/5 bei fester Lichquelle 5,2 mm Gesamtradiendifferenz.


Bedeutet das, daß ein Verfahrensweg von 15mm ausreichend ist für einen Kreuztisch für den Tester?

Ich will 250/1200 schleifen.
 
Hi Gunnar, nachdem ich den Tester mehrmals umgebaut habe, sieht das Material nicht mehr so ganz taufrisch aus. Es fehlt noch eine Feder die den oberen Schlitten wieder zurück zieht und eine vernünftige Lichtquelle, aber sonst scheint er gut zu funktionieren.

Link zur Grafik: http://www.jodris.de/tester.jpg

Ich bin mit dem Tester noch nicht fertig, es wird noch einiges zu verbessern geben, bis ich ein optimales Bild meines Spiegels hinbekomme.

Sollte mich mein Tester aber bis jetzt nicht täuschen und ich die Bilder richtig interpretieren wie soll ich mit dem Polieren fortfahren. Ein riesiger ausgedehnter Berg in der Mitte und ein ansteigender Rand.

Lange Striche mit TOT? Ich hab da echt Angst wegen einer abgesunkenen Kante, oder MOT mit langen Strichen um die Mitte abzutragen? Oder eine gesunde Mischung aus beiden, was meint Ihr?

Link zur Grafik: http://www.jodris.de/f2.jpg

Das Bild ist noch nicht 100%tig ich muss noch eine ordenliche Halterung für meine Digikam bauen. Ich habe die Kamera freihändig ins Licht gehalten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

(Lichtquelle links, Schneide rechts)

Bis dann,
Joachim.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Alles richtig

Hallo,

Ok, dann paßt das (Aufschnauf - Schon gedacht, ich hab da was falsch im System !)

 
Hallo,

Ja, also 15mm sollten "dicke" reichen...bei 250/1200 hast du als maximale Differenz (Außenradius, nicht mittlerer Radius der äußersten Zone) 125²/2400 = 6,5mm, da reichen 15mm Verfahrweg locker.

Wichtiger ist die Meßgenauigkeit, diese sollte 0,1mm, besser kleiner sein, damit man durch Mittelung wenigstens diese Genauigkeit hinbekommt.

Bei eBay gibts teilweise günstige Fräs-Kreuztische mit 0,02mm Ablesegenauigkeit, die sind allerdings sehr schwer (18kg), ich hab mir einen Mikroskop-Kreuztisch zugelegt, der hat aber nur einen 0,1-er Nonius, ist dafür sehr leicht.
 
Hi Joachim,
danke für das Bild. Wieder etwas mehr Input.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Rechts das gößere, hellere senkrechtstehende Brettchen ist für die Lichtquelle? und festehend, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Schneide links bewegt sich auf dem Schlitten vor und zurück, richtig?

Gruß

Gunnar
 
Ganz genau, das Brettchen mit der Lichtquelle ist unten an dem Bodenbrett befestigt, die Klinge mit dem Gewinde zum reinfahren der Klinge am oberen Brett, welches mir der Gewindestange nach hinten geschoben werden kann. Es fehlt noch eine Rückholfeder die den Gegendruck bildet, damit der Schlitten wieder zurückgezogen wird.

Ich experementiere gerade noch mit verschiedenen Lampen. Ich hatte eine Glühbirne angeschliffen und weißes Papier davor gemacht, doch dann ist das Licht leider zu schwach. Ich werde noch verschiedene Arten von weißer Folie ausprobieren, hoffentlich finde ich das richtige.

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Ich habe es jetzt mit einem Spalt vor der Lichtquelle versucht. Das klappt echt Prima, ich sehe jetzt zwar vertikale Striche (kommen wohl von den Rasierklingen) aber es ist jetzt sehr Gut möglich das Profil des Spiegels zu prüfen. Ich werde jetzt mit meiner Politur weitermachen.

PS. Ich finde es echt wahnsinn wie feinfühlig man bei dem Focaulttest sein muss, wenn ich 20cm vom Tester entfernt mit einem Finger aufs Laminat drücke, (ich habe den ganzen aufbau auf dem Boden stehen) verändert sich das Bild in der Kamera. Auf dieser weise kann ich die klinge absolut behutsam und feinfühlig in den Lichtstrahl einbringen.

Bis dann,
Joachim.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hat es eigendlich schon mal jemand mit einem Glasfaserkabel versucht (Lichtwellenleiter). Ich habe leider im Moment kein Glasfaserkabel zur Hand, werde aber versuchen mir eins zu besorgen und damit experementieren.
Das licht stößt innerhalb des kabels immer wieder an die Wand des Kabels, es sollte also am ende ein reines, rundes und sehr kleines Licht austreten.

Leider ist das Händling mit diesen feinen Kabeln nicht so einfach.

Aber vieleicht hat da ja schon jemand erfahrungen? Ob beim Künstlichen Stern oder beim Focaulttest sollte es funktionieren.

Bis dann,
Joachim.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Joachim,

ich habe von Martin einen Lichtwellenleiter für den Bau eines künstlichen Sterns zum testen (und kaufen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> ) hier. Der Lichtquellendurchmesser beträgt 0,055mm. Am anderen Ende ist mit Schrumpfschlauch eine Superhelle LED (9000 MC) befestigt.

Die Tage will ich die Lichtquelle mal am Foucaulttester verwenden. Für die "Größe" ist diese recht hell, zum Testen werde ich aber - meine ich - einen zumindest halbwegs abgedunkelten Raum benötigen.

Wenn ich erste Erfahrungen habe, melde ich mich.

Viele Grüße

Achim
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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