Frage an die Spiegelschleifer!

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Goedel

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Unter Astromart
habe ich über einen 36-Zoll Stabilite Cellular Mirror (wie soll man's übersetzen?) gelesen. Der Spiegel (noch nicht fertiggestellt) besteht aus mittels Wasserstrahl geschnittenen Stegen, die zwischen zwei 0,5 Zoll (!!!) dünnen Pyrex-Scheiben angeordnet sind; die Konstruktion wurde dann zusammengesintert. Die Kurve wurde primär durch die vorgeschnittenen Stege festgelegt. Sprich: die obere Pyrexscheibe wird zur gewünschten Kurve hingebogen.

Meine Fragen: Kann eine solche Konstruktion mit Erfolg zu einem funktionierenden Spiegel geschliffen und poliert werden? Wäre dies nicht eine interessante Alternative zu den "Dünnstscherben"?

Neugierige Grüße
Gödel
 
Hallo,

das Verfahren ist nicht ganz neu. Ich hatte vor ca. 1 Jahr aus Interesse versucht, bei einem Hersteller ein Angebot zu erhalten, um einen Eindruck über die Kosten zu bekommen. Bei einer ausweichenden Antwort war es da leider geblieben.

Ich denke das ganze wäre für einen Amateur kaum bezahlbar, wenn man den Aufwand (vor allem manuell, Massenfertigung wird es hier kaum geben) berücksichtigt.

Rein vom Fertigungsprozess kann ich mir vorstellen, daß dies durchaus formstabil funktionieren könnte, sofern das ganze "Sinterprodukt" entsprechend sorgsam und langsam heruntergekühlt würde.

Ich würde es liebendgern ausprobieren - allein es fehlt die Möglichkeit.

Intessant wäre dies vor allem für große Spiegel - so ab 24", besser 30" aufwärts, dort könnte signifkant Gewicht gespart werden.

Viele Grüße

Achim
 
Hallo Gödel,
diese Methode der Spiegelherstellung ist keineswegs neu.
Sie hat den Vorteil das der Spiegelträger bei sehr geringen Gewicht gleizeitig auch sehr steif ist. Der Nachteil der Konstruktion ist, dass sich die Struktur der einzelnen meist hexagoanlen Waben leider auch an der Spiegelträgeroberfläche beim Polieren bemarkbar macht und so die Beugungsringe höherer Ordnung verstärkt.
CS Mike
 
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