Frage zu meinem Teleskop

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Alex86

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Hallöchen,

ich habe vor kurzem begonnen, mich für Astronomie zu interessieren und mich erinnert, dass mein Opa ein Teleskop besessen hat. Dies hat mir meine Mutter bestätigt und mir gesagt, dass dieses sogar bei uns auf dem Dachboden liegt. Also habe ich es gestern gesucht. gefunden und aufgebaut. Astronomisches Teleskop von Neckermann, 225-300 fache Vergrößerung. Viel mehr steht nicht auf der Verpackung. Achso...das Preisschild ist noch dran: 240 D-Mark ;). Das gute Stück ist schon sehr alt.

Beigelegt sind dem Teleskop eine "1,5 x Erector Linse" und eine "2x Barlow Linse", auf die ich dann entweder ein 22mm Okular oder ein 6mm Okular setzen kann. Ich habe allerdings festgestellt, dass das 6mm Okular kaputt ist. Heißt, ich möchte mir dafür Ersatz besorgen. Nun haben alle Öffnungen am Teleskop, in die ich die Okulare reinstecken kann nur eine Größe von knapp 2,7 cm. Also passen die anscheinend modernen 1,25 Zoll wohl nicht. 1 Zoll Okulare scheinen wohl selten zu sein. Soll ich mich also auf die Suche machen? Adapter auf 1,25 Zoll scheint es auch zu geben. Ist sowas dann besser? Und welches Okular nehme ich dann am besten? Sind 6mm angemessen? So eins war jedenfalls beigelegt.

Der Rest des Teleskopes funktioniert. Aber ich bekomme maximal 82 fache Vergrößerung hin. Viel sehen kann man damit nicht. Jupiter ist einfach ein etwas größerer Punkt. Wie gesagt, 300fache Vergrößerung ist laut Verpackung möglich. Aber da das Teleskop funktioniert, möchte ich es auch gerne benutzen und das maximal mögliche rausholen. Als Student kann ich mir kein gutes Leisten und für den Einstieg sollte es reichen.

Ich hoffe, ihr könnt mir gute Tipps geben.

Danke ;)
 
Moin Alex!

Schreib uns doch erstmal, um was für einen Teleskoptyp es sich handelt:

[ ] Linsenteleskop
[ ] Spiegelteleskop

Nahezu auf jedem Gerät befindet sich ein Typschild mit Angaben über Teleskop-Öffnung und -Brennweite. Auch die Angaben wäre wichtig, um überhaupt etwas sagen zu können.
 
// 300fache Vergrößerung ist laut Verpackung möglich.

Das wundert mich, die Klasse der Kaufhausteleskope liegt doch normalerweise bei 525fach, oder? ( :mauer: ).

Sorry, konnte nicht wiederstehen, was ich sagen will ist, daß die Vergrößerungsangaben auf diversen bunten Schachteln in der Regel völliger Mumpiz und nur schwer in Einklang mit den Gesetzen von Physik und Vernunft zu bringen sind.

Mein Vorredner hat natürlich Recht, ein Typenschild wäre toll, was alternativ auch hilfreich wäre, wäre ein kleines Bild von dem Teil.

Die von Dir beschrieben Okulare sind wohl die alten 1 Zoll Dinger. Neu wird es da nicht viel geben, eher auf ihhhbäh oder hier im Gebrauchtmarkt. Viel ausgeben würde ich da aber nicht, aber besser erst mal klären was Du da überhaupt hast.

nv

 
Ok, folgende Angaben stehen auf dem Teleskop:

300Power
F=300mm, D=60mm

Ich weiß nicht, wie man ein Bild einbindet, geschossen habe ich eins.
Wenn ich das mit anderen Bildern vergleiche, sieht es sehr nach einem Linsenteleskop aus. Steht leider wirklich nirgendwo drauf.
 
Hi,

wird da nicht eventuell 800mm stehen? 60/800 sind ganz gebräuchliche Refraktordaten aus der Zeit. Vergrößern könnte man so bis 100x oder wenn man muss auch 120x. Das heißt mit dem 6mm ist man schon etwas drüber.

Okulare mit 24,5mm Steckdurchmesser bekommt man schon noch, immer mal wieder auf Messen, oder Du machst ein Gesuch im Gebraucht-Bereich. Nur wenn, dann lieber auf Okulare mit Linsen aus Glas setzen. Es gibt diese Dinger zu oft mit reinen Plastiklinsern... öh... nää!
Dann kann man damit jedenfalls schon gucken. Mond, Jupiter, Saturn, den Orionnebel - wären ganz gute Ziele dafür.

Clear Skies
Sven
 
Ok, danke für die Antworten.

Nein, da steht 900mm :).

Es mit einem Adapter zu versuchen bringt nichts?

Und wieviel mm sollte das Okular dann haben damit es sinnvoll ist?
 
Moin Alex!

> Es mit einem Adapter zu versuchen bringt nichts?

An so einem Refraktor könnte es schon was bringen, einen Adapter auf 1,25" anzubauen. Es gab aber auch solche Teleskope, die zu wenig Auszugsweg hatten, um mit Adapter noch ein scharfes Bild zu bekommen.
Und denk' dran: Auch mit Adapter muß das Licht durch die kleinen Öffnungen am Okularauszug. 1,25"-Okulare sind zwar leichter zu beschaffen, man hat aber dann u.U. verstärkt mit Randabschattung bei geringen Vergrößerungen zu kämpfen.

> Und wieviel mm sollte das Okular dann haben damit es sinnvoll ist?

Wie oben geschrieben: Dieser Teleskoptyp verkraftet maximal 100-120fache Vergrößerung. Mehr macht keinen Sinn, denn die Objekte werden zwar größer, aber nicht schärfer. Zudem vergrößerst Du die Luftunruhe mit, und das Nachführen eines solchen Teleskops wird dann immer schwieriger. Die Vergrößerungen rechnest Du so aus:
Teleskop-Brennweite durch Okular-Brennweite (Beispiel: 900 / 22 = 41fach)
(Barlow und U-Linse verlängern die Teleskop-Brennweite jeweils um den aufgedruckten Faktor!)

Achso:
> Ich weiß nicht, wie man ein Bild einbindet, geschossen habe ich eins.

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