Frage zum Einsteigerteleskope

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seaty

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Hallo,
bin ein Neuling in der Astonomie und möchte mir ein Teleskope kaufen. Ich habe zwei in eine engere Auswahl gezogen.
Kann mir bitte jemand eine Empfehlung geben, welches das bessere für mich wäre. Ich würde gerne ein Deep-Sky taugliches Teleskope kaufen.

Meine Favoriten sind:
1. TS Newton TS Newton ... Öffnung 114mm ... Brennweite 900mm ... parallaktisch

2. TS Newton ... Öffnung 130mm ... Brennweite 1000mm ... parallaktisch

oder könnt ihr mir andere Vorschläge geben?

Gruß
Thorsten
 
Hi Thorsten
Erstmal willkommen.
Zu deiner Frage. Wie gut kennst Du dich den schon aus? Findest Du dich schon am gestirnten Himmel zurecht?.
Ich kann mich noch gut an meine Teleskopanfänge errinnern, die meiste Zeit hab ich mit Suchen verbracht, das kann ganz schön frustierend sein. Ich würde auf jeden Fall ein Fernglas für den alleresten Anfang vorziehen. Das große Gesichtsfeld des Fernglases lässt einen die Objekte schon recht schnell finden.
Findest Du dich allerdings schon besser zurecht. Ist deine Auswahl schon mal nicht schlecht. Allerdings, wenn Du dich auf Deep Sky Objekte spezialisieren willst und du nicht unbedingt Fotos machen möchtest, würde ich einen Dobson mit größerer Öffnung vorziehen. Ab 8"(200mm) Öffnung wird Deep Sky erst richtig interessant.
CS und Guten Rutsch
Udo S
 
Hi Torsten,
willkommen hier.
Der 114er ist ein Klassiker und tendenziell ok.
Den 130 kenne ich nicht. Deher vermag ich speziell zu dem Gerät wenig sagen.
Wenn es kein kathadioptisches System ist und keinen Kugelspiegel hat, wird die Leistung über dem 114er liegen.
Ob eines der beiden genau das richtige für Dich ist? Gute Frage. Dazu müßte man mehr wissen. Ggf. helfen Dir die Infos auch u.g. Homepage etwas weiter, Deine Anforderungen und Wünsche zu präzissieren.
CS und gutem Rutsch
 
Moin Thorsten!
Ich schließe mich Udo an. Für Neulinge ist es auf jedenfall empfehlenswert mit kleineren Teleskopen zu beginnen.
Bis du z.B. den Orionnebel so prachtvoll im Okular hast, wie es hier auf vielen Astrofotos zu sehen ist, ist es ein weiter Weg. Da ist viel Gedult, Erfahrung und vor allem Geld notwendig und wenn dich das Astrofieber nicht packt, ärgerst du dich am ende über das verlorene Geld.
Meiner Meinung reicht das 114ner vollkommen aus. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit solchen Teleskopen, vor allem zur Anfängerzeit, eine Menge schöner Objekte beobachten kann.

CS und frohes Neues,
David
 
Hi David.

Hmm. Bis der Orionnebel so im Okular erscheint wie auf Fotos, das ist primär eine Frage der Öffnung - nicht der Zeit.
Dazu bedarf es dann wohl eines 20" (oder mehr) Spiegels..

Was nicht heisst, dass M42 nicht auch in kleineren Scopes sehr sehr schön ist - aber, "wie auf Fotos", diese Aussage ist immer mit sehr viel Vorsicht zu geniessen!!

Generell stimme ich Dir zu: ein 114/900 ist ein leistungsfähiges Einsteigergerät.

Soll der Newton aber vernünftig montiert sein, kommen wir etwa in die Preisliga der kleineren Dobsons. Und dann würde ich dem Einsteiger eher einen 6" Dobs empfehlen, als einen 114/900 auf EQ3.
 
Hi slyv!
Ja ok, du hast recht...
Es kommt natürlich auf die Öffnung an und M42 ist nicht allzu schwer zu finden. Was ich damit sagen wollte ist, dass man nicht von Heute auf Morgen mit Deep Sky-Beobachtungen anfangen kann. Man muss erstmal Erfahrung sammeln und sich am Himmel zurecht finden können. Deshalb empfehle ich zum Beginn ein eher kleineres Instrument. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Zur Frage der Montierung stimme ich dir zu. Azimutal ist
auf jeden Fall für Anfänger angenehmer zu handhaben.
 
Hi
>Azimutal ist auf jeden Fall für den Anfänger angenehmer zu handhaben.
Kleiner Einspruch meinerseits.
Als größtes Problem fand ich als Anfänger immer die Orientierung mit dem seitenverkehrten auf dem Kopf stehenden Bild. Das wäre egal ob Dobson oder parallaktischer Monti dasselbe Problem. Mit einem Fernglas tut man sich als absoluter Neuling ohne Erfahrungen leichter.
Richtig ist allerdings, das wenn man sich erst einmal auskennt, man mit einem Dobson mehr Öffnung für sein Geld bekommt.
Gesundes Neues
CS Udo S
 
Hi Udo.

"Bewaffnet" mit

- einer drehbaren Sternkarte (die kleine reicht),
- und dem Buch "Stars am Nachthimmel" (später dann n' Karkoschka)
- und einem Peilsucher (Telrad o.ä.)

- dazu ein etwa 5,5...6mag - Himmel (7mag - Alpenhimmel erschlägt nicht nur den Neuling <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

kann jeder Einsteiger sofort loslegen. Egal, ob mit 4,5", 6" oder 8"; egal, ob equatoriell oder alt/az - montiert.

Sogar wenn die Stundenachse auf Vega zeigt (oder mal gezeigt hat) und der Newton dejustiert ist wird in der ersten Beobachtungsnacht der Mond, oder die Pleyaden, oder M42 ultrasupertoll aussehen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
(genauso, wie auch mit 10 oder 12" der erste Blick auf M31 oder M33 ernüchternd ausfällt.)

Manche Dinge ändern sich nie.
 
*ggg*... ok, lassen wirs dabei.
Wir wollten seaty ja eigentlich nur helfen, anstatt ihn zu verwirren.
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
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