Frage zur Astrofotografieausrüstung

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**DONOTDELETE**

Hallo,

wie schon oben beschrieben möchte ich gerne in die Astrofotografie einsteigen.

Dazu braccuhe ich hilfe bei der Wahl des Objektives/Teleskopes

Ich nutze als Kamera die Olympus E-PL7 (14mm - 300mm ausgestattet) und möchte gerne Bilder nicht nur vom Mond machen sondern auch von der Planeten und Nebeln. Folgende beiden Teleskope sind mir dabei ins Aufge gefallen

http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-150-750-explorer-bd-ota/p,15564#tab_bar_1_select


http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-ac-102-1000-ota/p,47745#tab_bar_1_select

Bei dem Skywatcher ist die Blende von 5 was mich anspricht. Das Omegon kann ich auch zur Tierfotografie nutzen.

Nun erhoffe ich mir hier eine Entscheidungshilfe oder gar ein anderes Teleskop was empfohlen wird. Preislich möchte ich gerne erst mal im Bereich bis 300€ bleiben.

Vielen Dank im vorraus

 
Hallo BamBam,

das ist ein weites Feld und Astrofotgrafie kann sehr anstregend werden. Du musst unterscheiden zwischen Mond, Sonne, Planeten und DeepSky. Im Prinzip brauchst Du für beide unterschiedliche Kameras, oftmals auch unterschiedliche Teleskope. Fang am Besten ersteinnmal mit Sonne/Mond/Planeten an. Dann gewinnst Du Erfahrungen und kannst später zu DSO gehen. Für Sonne, Mond, Planeten sind aktuell gute Kameras ASI 120 und ASI 174 (ca 300 bis 700 EUR), z.B.:

http://www.teleskop-express.de/shop...Speed-SW-Kamera---Mond--Planeten--Wetter.html

Auch bei den Teleskopen ist es umfangreich. Die Montierung ist genauso wichtig. Das sollte keine wackelige EQ1 sein, sondern gerade mit Hinblick auf DSO mindestens eine EQ 5, besser EQ6. Leider gibt es auch Bei den Telskopen nicht das Allroundteleskop - bei Mond/Sonne/Planeten zählt lange Brennweite (und dafür brauchst Du eine stabile Montierung, die nicht wackelt).

Letztlich wirst Du mehrere Teleskope und Montierung sowie Kameras haben - aber das kann ja gerne dauern! Fang einfach mal mit Sonne, Mond, Planeten an. Die Lust auf mehr kommt automatisch.

Aber jetzt praktisch. Ich habe viele gute Ergebnisse bei Planeten mit einem Maksutov gesehen. Hatten selbst mal einen Skywatcher Mak90. Die haben viel Brennweite, z.B. der hier:

http://www.teleskop-express.de/shop...x-127-OTA---127-1500mm-Maksutov-Teleskop.html

Für DSO weniger geeignet, aber das wäre dann ein anderes Thema.

Montierung könnte das hier sein:

http://www.teleskop-express.de/shop...utale-und-Parallaktische-GoTo-Montierung.html

Gruß
Der Micha


 
Hallo BamBam,

Ich nutze als Kamera die Olympus E-PL7 (14mm - 300mm ausgestattet) und möchte gerne Bilder nicht nur vom Mond machen sondern auch von der Planeten und Nebeln.

da die Erde um ihre Achse rotiert, brauchst Du zur Planeten- und Nebelfotografie eine Montierung, die mit Elektrischer Nachführung ausgestattet ist.

Bei Sonne, Mond und Planeten ist kein Autoguiding notwendig, da reicht es, wenn Du gut einnordest (Polsucherfernrohr in der Montierung). Denn da sind die Belichtungszeiten im Millisekundenbereich. Dafür brauchst Du einen hochempfindliche Kamera, wie Micha geschrieben hat. Neben den Kameras, die er erwähnt hat, geht auch die ALCCD5L-IIc sehr gut. Und die ist mit rund 200 Euro etwas günstiger. ;)

Zusätzlich benötigst Du noch einen Laptop, der die Kamera steuert und deren Videos aufnimmt. Wichtig ist, daß die Videos unkomprimiert aufgenommen werden.

DSLR´s komprimieren eigentlich immer und die feinen Details der Planetenoberflächen gehen dabei "flöten". :(


Aber für die bunten Nebel am Himmel mußt pro Einzelbild mehrere Minuten fotografieren. Und dann werden ohne Autoguiding die Sterne innerhalb von wenigen Sekunden zu Eiern oder gar Strichen. Viele der Nebel sind so groß, daß ein Teleobjektiv besser wäre als ein Teleskop.

Schau mal hier, all diese Aufnahmen sind mit einem 300 mm Teleobjektiv und einer DSLR gemacht.

Guck net blos die Bilder an, sondern lese den Text. Wie lang da belichtet wurde!

Solche Bilder müssen mit Autoguiding gemacht werden... Die ALCCD5L-IIc kannst als Autoguidingcam verwenden, die ASI´s auch. Dazu steckst die Planetenkamera in einen 9x50 Sucher und verbindest sie per USB-Kabel mit dem Laptop. Dann das Programm PHD starten und das Autoguidingkabel der Kamera direkt in die ST-4 Buchs der Montierungssteuerung stecken. PHD macht Korrekturimpulse und schickt sie per ST-4 Kabel zur Montierung.

Preislich möchte ich gerne erst mal im Bereich bis 300€ bleiben.

Ui, böse Falle. Das reicht definitiv nicht. Häng noch ne Null hinten dran, wenn Du sowol Planeten als auch Deepsky-Motive fotografieren möchtest.

Sorry, ich möchte Dich nicht entmutigen, aber 300 Euro ist einfach zu wenig Budget, wenn Du weder Montierung noch Teleskop schon hast, dafür bekommst weder eine Montierung mit Nachführung und ST-4 Eingang, noch den Komakorrektor, den Du bräuchtest, wenn Du durch einen Newton fotografieren möchtest.

Deepsky-Fotografie ist echt ein "Groschengrab", fang lieber mit Sonne, Mond und Planeten an, da kommst mit 1000 Euro sehr weit. Und wenn Du gebrauchte Gerätschaften kaufst, kannst mit Geduld und etwas Glück auf 700 Euro kommen, die Du ausgeben müßtets.


 
Ich finde, hier wird schon wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Für den ANFANG reicht völlig ein 8" Newton f/5 mit einer DSLR. Vielleicht reicht sogar schon die vorhandene Olympus, ich weiß nicht, ob es da entsprechende Adapter gibt. Unterschiedliche Teleskope? Unterschiedliche Kameras? Ja, wenn man das ganze schon jahrelang betreibt. Aber um mit der Fotografie anzufangen (auch falsch, hier reicht eine DSLR auf einem Stativ, danach vielleicht eine Barndoor oder Star Adventurer) kannst du mit einem 8" Dobson sowohl Sonne (Filterfolie nicht vergessen!), Mond, Planeten und auch Deep Sky fotografieren.

Koma-Korrektor? Autoguiding? Wozu? Klar werden die Sterne zu Eiern und der Rand wird unscharf. Aber Muss man das zum ANFANG unbedingt alles haben?

Klar werden dabei nicht die Hochglanz-Fotos aus den Fachzeitschriften herauskommen, aber das ist ja auch am Anfang überhaupt nicht das Ziel, oder?

Ich bin völlig bei euch, dass 300 Euro nicht ausreichen, aber die 3000 Euro mit allem aufgeführten "Schnickschnack" müssen es auch nicht sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

Ich finde, hier wird schon wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Für den ANFANG reicht völlig ein 8" Newton f/5 mit einer DSLR. Vielleicht reicht sogar schon die vorhandene Olympus, ich weiß nicht, ob es da entsprechende Adapter gibt.

wo gibt es denn einen 8" Newton parallaktisch montiert mit el. Nachführung für 300 Euro?

Für Deepsky (Bunte Nebel!) braucht man die Nachführung + Guiding. Entweder Autoguiding mit ner günstigen Planetenkamera oder ein langes Leitrohr + Okular und händisch korrigieren. Dann muß die Montierung auch noch das Gewicht von langen Leitrohr tragen können, wird also ne Nummer größer und damit noch teurer...

Daß es bei Planeten nicht so teuer wird, hab ich doch geschrieben. Und auch den Hinweiß gegeben, daß man auch mit Teleobjektiven für den Anfang viele Motive hat.

Ich bin völlig bei euch, dass 300 Euro nicht ausreichen, aber die 3000 Euro mit allem aufgeführten "Schnickschnack" müssen es auch nicht sein.

das schreibt ausgerechnet jemand, der ne EQ6 und nen 10"er + MGEN fotografisch einsetzt?

Was spricht denn dagegen, einem Einsteiger zu sagen, was ne Ausrüßtung kostet, wenn er durch ein Newton-Teleskop fotografieren möchte und ihn erstmal in Richtung Teleobjektive oder günstigeren Planetenfilmerei zu schubsen?
 
Hi Jan,

einen Dobson zu empfehlen, wenn auch Deepsky-Fotografie gewünscht ist, halte ich nicht für zielführend.
 
Hallo BamBam,

Welche Vorerfahrungen mit Teleskopen / Astronomie hast Du ?
Es wirkt so als möchtest Du direkt mit der Astrofotografie einsteigen. Für mich sollte aber erst einmal das Interesse an der visuellen Beobachtung an erster Stelle stehen.
So war es bei mir und dann kam recht schnell der Wunsch auf das Visuelle auch im Bild festzuhalten.

Dafür habe ich erst einmal das verwendet was ich schon hatte, eine Digicam. Damit ging allein schon wegen fehlender manuellen Einstellmöglichkeiten kein Deep-Sky. Also nur helle Objekte wie Planeten, ISS, Mond usw...
Aber das ist ja auch schon ein Einstieg in die Astrofotografie und das ohne große Kosten. So sammelt man auch wichtige Erfahrungen über die Nachbearbeitung.
Ich bin sehr lange bei der Digicam geblieben und erst spät auf eine richtige Planetenkamera umgestiegen (Asi120mc).

Jetzt aber zum entscheidenen Punkt: Dein Budget

Ich habe einen 8'' F6 Dobson, weil da fast das ganze Geld in der Optik steckt und ich so visuell viel Leistung erhalte.
Dazu habe ich mir für unter 10 Euro aus einem alten Küchentisch eine manuelle Nachführplattform gebaut.
Mit der Asi120mc reize ich nun alle Möglichkeiten aus.
Auch ein wenig Deep-Sky ist möglich, siehe Dir einfach mal meine Aufnahmen hier im Forum an.
Klar, gerade bei Deep-Sky Objekten kann ich da nicht zu viel erwarten. Ich würde auch gerne so tolle Fotos machen wie die Profis hier im Forum.
Aber mein Budget lässt dies nicht zu und so brauche ich mir darüber eigentlich keine weiteren Gedanken machen.
Allein eine stabile Montierung kostet viel mehr als mein Teleskop.
Aber ich habe mich damit abgefunden und teste immer weiter aus was mit dem vorhandenen Equipment möglich ist. Und ich bin mehr als begeistert.

Nun aber konkret zu Deiner Ausgangslage.
Mit dem Budget ist eigentlich nur das Teleskop drin.
Deep-Sky Fotografie mit stabiler Montierung fällt raus.

Wenn auch an der visuellen Beobachtung Interesse besteht, würde ich das in den Vordergrund stellen. Dann halte ich den Vorschlag von Jan auch für sinnvoll. Gebraucht müsste auch ein 8'' F6 Dobson im Budget liegen. Dann wäre dieses aber fast aufgebraucht. Für den Wunsch der Astrofotografie müsste dann die vorhandene Kamera verwendet werden.
Da würde ich zumindest einen Adapter besorgen um die Kamera ohne Objektiv an das Teleskop zu befestigen.
Eine EQ-Plattform als Selbstbau wäre auch nützlich. Ich habe es bei mir zuletzt geschafft 3 Sek. zu belichten und wenn man dann mehrere Bilder addiert ist da im Deep-Sky Bereich schon mehr möglich als ich mir erhofft habe.

Wenn bei Dir aber das Teleskop nur Mittel zum Zweck Fotografie ist und das Fotografieren von Deep-Sky Objekten im Vordergrund steht dann solltest Du bei dem knappen Budget auf ein Teleskop verzichten und lieber mit der vorhandenen Kamera samt Objektiv Aufnahmen versuchen. Ob man dann für das Geld eine stabile Nachführung bekommen kann weiß ich nicht.
Eventuell kann man das auch wieder mit Selbstbau realisieren.

Noch einige Fragen zum Schluss:
Mit welchen Ansprüchen und Erwartungen willst Du die Fotografie angehen ?
Also gleich Top-Niveau wie z.B. die Profi-Aufnahmen hier im Forum oder reicht es Dir erst einmal aus das Visuelle halbwegs vernünftig abzubilden.

Wo liegt der Fokus ?
Eher Planeten, Mond usw... oder Nebel, Galaxie, Sternhaufen ?

Gruß,
Holger




 
Zitat von Sternenfee123:
Hallo Stefan,

wo gibt es denn einen 8" Newton parallaktisch montiert mit el. Nachführung für 300 Euro?
Wo habe ich das denn geschrieben? Der einzige Satz, wo ich Preise genannt habe, ist sogar unten von dir zitiert, und der sagt das genaue Gegenteil..

Für Deepsky (Bunte Nebel!) braucht man die Nachführung + Guiding. Entweder Autoguiding mit ner günstigen Planetenkamera oder ein langes Leitrohr + Okular und händisch korrigieren. Dann muß die Montierung auch noch das Gewicht von langen Leitrohr tragen können, wird also ne Nummer größer und damit noch teurer...
Nein, BRAUCHT man nicht. Zumindest nicht für dein Einstieg. Da reicht ein Teleskop und eine Montierung, die die Erdrotation ausgleicht. Ein Autoguiding ist für den ANFANG nicht erforderlich. Wie gesagt wirst du nicht die Hochglanz-Aufnahmen mit perfekt runden Sternen machen. Aber ist das bei einem ANFÄNGER mit begrenztem Budget überhaupt das Ziel?

das schreibt ausgerechnet jemand, der ne EQ6 und nen 10"er + MGEN fotografisch einsetzt?
Was bitte hat meine Ausrüstung damit zu tun? Ich mache seit 2008 Astrofotografie und habe mit einem 10" auf EQ-6 bewusst etwas höher angefangen. Dazu hat mir keiner geraten, das habe ich mir selbst ausgesucht. Weil ich die Öffnung haben wollte und das Budget hatte. Trotzdem würde ich einem Anfänger heute dazu nciht raten. Habe ich ja auch nicht getan, darum weiß ich nicht, warum du hier mein Equipment ins Spiel bringst.
Der MGEN kam viel später dazu. Mein erstes Orionbild entstand mit Teleskop, EQ-6 und einer DSLR, die ich schon hatte. Es ist nicht perfekt scharf, die Sterne sind nicht perfekt rund, aber das war mir egal. Und das ist es auch heute noch. Braucht ein Anfänger mit begrenztem Budget also einen MGEN um überhaupt Fotos zu machen? ich finde nicht.

Was spricht denn dagegen, einem Einsteiger zu sagen, was ne Ausrüßtung kostet, wenn er durch ein Newton-Teleskop fotografieren möchte und ihn erstmal in Richtung Teleobjektive oder günstigeren Planetenfilmerei zu schubsen?
Nichts. Aber dann stell es bitte nicht so hin, als ob man ohne Autoguiding, Komakorrektor und dem ganzen Schnickschnak überhaupt garnicht erst anfangen braucht. Denn das ist schlichtweg einfach falsch. Klar, wenn du perfekt runde Sterne willst, bis in die Ecken, dann brauchst du das alles, und das kostet alles einen heiden Geld. Vor allem wenn du dann von der DSLR weg gehst zu den Astro-Kameras (die hier ja auch schon fast als Must have hingestellt wurden). Aber nochmal, ein Anfänger hat diese Ziele doch gar nicht!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von Sternenfee123:
einen Dobson zu empfehlen, wenn auch Deepsky-Fotografie gewünscht ist, halte ich nicht für zielführend.
Hallo Fee, schau mal hier !

Gruß, Jan

Hallo Jan,
Da steht aber nirgendwo das er das mit einem 300€ Dobson und per Hand nachgeführt hat (nein, hat er nicht > EQ Plattform)?! Ich finde schon die Aussage mit einem Dobson könne man Planeten aufnehmen arg grenzwertig, das erfordert viel Übung bei den hohen Brennweiten sanft und gleichmüßig nachzuführen. Als Anfänger wird man mit den Videos nicht viel Freude haben, wo auf 10 von 2.000 Frames ein Saturn zu sehen ist und davon dann vielleicht noch 3 Frames scharf geworden sind. Jemand der seit 10 oder 20 Jahren seinen Dobson mit der Hand schubst, dem kann man sowas zu trauen.

Viele Grüße,
Felix
 
Zitat von Felix:
das erfordert viel Übung bei den hohen Brennweiten sanft und gleichmüßig nachzuführen.
Hallo Felix,

bei 6" und f/10 dauert ein Planetendurchlauf ohne Nachführung schon mehrere Minuten. Planetenvideos beschränke ich auch mit Nachführung i.a. auf 30 s. Eine feinfühlige Nachführung lässt sich am Dobson mit einfachen Mitteln realisieren, z.B. mit Hilfe einer Rändelschraube oder einer kleinen Motorspindel (Modellbaukomponente) unter der Plattform.

Gruß, Jan
 
Hallo Felix,
BamBam will die Fotos mit einer Olympus E-PL7 machen, eine Systemkamera. Op es dafür Adapter für den OAZ gib ist fraglich. Und zum Bild von Emil, das Equipment übersteig wohl sehr gewaltig BamBams Vorstellungen. Jan sollte mal Deepsky Bilder verlinken die mit einem 300 Euro Dobson und einer Systemkamera gemacht worden sind ohne EQ Plttform damit BamBam eine Vorstellung hat was ihn erwartet.

Gruß
Rolf
 
@Jan
Also wenn ich bei 1.500mm Brennweite meine Nachführung ausschalte und ein Video mit ROI aufnehme, dann dauert das ungefähr 5 und der Saturn ist von einem Rand zum anderen gewandert. Wenn du das in der Zeit kannst, dann ist das ja schön. Ich könnte nicht mit einer Hand nachführen, mit der anderen das Notebook bedienen und das alles dann noch schön gleichmäßig. Ich glaub auch nicht das jemand, der sich wie BamBam noch nicht mit der Materie auskennt sofort den Werkzeugkasten rausholt und beginnt zu optimieren. Primär ging es mir auch darum, dass dein Link und das dort gezeigte Bild nichts mit dem gesuchten 300€-Teleskop zu tun hat.

@Rolf
Das ist MicroFourThirds, dafür habe ich glaube ich bei Teleskop-Express mal einen T2-Adapter gesehen. Als besitzer einer Olympus OM-D E-M5 kann ich aber sagen das Astrofotografie nicht so wahnsinnig viel Spaß macht. Hab es bislang allerdings allenfals Piggy-Back versucht. Der Sensor rauscht doch schon ganz schön (mehr als die aktuellen Canons, Nikons und Sonys)

Letztlich weiß ich nicht was für Vorstellung BamBam hat, wenn er den Anzeigen in Astromagazinen folgt, dann wird das für 300€ nicht realisierbar sein. Dafür bekomtm man ja gerade mal eine Star Adventure, hat dann aber noch kein Stativ und keine Polhöheneinstellung.
 
Hallo Felix,
Habe mal bei Olympus angerufen und dort hat man mir gesagt daß die E-PL7 keine Avi Videos machen kann sondern nur Mov Videos. Ich weiß nicht ob unsere Bearbeitungsprogramme mit Mov Dateien zurecht kommen. Außerdem so die Aussage bei Olympus stehen nicht alle Funktionen ohne Objektiv zur Verfügung.
Gruß Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Felix:
Also wenn ich bei 1.500mm Brennweite meine Nachführung ausschalte und ein Video mit ROI aufnehme, dann dauert das ungefähr 5 und der Saturn ist von einem Rand zum anderen gewandert.
Hallo Felix,

bei meiner Zeitangabe für den Durchlauf hatte ich zunächst einmal das volle Bildformat der vorhandenen Olympus E-PL7 von Franz zugrundegelegt. Woran wir aber offenbar alle nicht gedacht hatten, ist die Newton-Koma, die bei solchen Gesichtsfeldern schon einen deutlichen Schärfeabfall zu den Rändern hin verursachen kann. Dann funktioniert natürlich auch bei Planeten die Videotechnik mit Durchlauf nicht vernünftig.

Mit Komakorrektor wird die Sache aber wohl insgesamt deutlich teurer als 300 €, es sei denn, man findet für das Geld etwas preiswertes Gerauchtes.

Eine andere Möglichkeit für den Einstieg in die Astrofotografie mit der vorhandenen Kamera und dem momentan verfügbaren Budget sehe ich
in der Anschaffung eines Vixen Star Trackers zur Nachführung der objektivseitig offenbar weitreichend ausgestatteten Kamera.

Gruß, Jan
 
Hi Rolf,
Autostakkert kann autoamtisch beim Laden MOV in AVI wandeln. Hatte das mal mit meiner Nikon probiert und es funzt.
Gruß
Der Micha
 
Hallo Micha,
aber sind die Mov Dateien nicht so stark Komprimiert das Details verloren gehen?
Gruß Rolf
 
Hallo Leute,

ist eigentlich der werten Beraterschaft schon aufgefallen, dass der Threadstarter sich noch nicht zurück gemeldet hat?
Er scheint das Interesse an der Beantwortung seiner Frage wohl verloren zu haben (sollte es jemals existiert haben. Vielleicht auch ein [zensiert]), oder er wurde durch die aufgeblähte Beratung abgeschreckt, was noch schlimmer wäre!

Ich finde, man sollte zumindest die ersten Rückmeldungen des Fragenden abwarten, bis hier über mehrere Wochen das komplette Programm abgespult wird, bzw. die eigenen Vorlieben kundgetan werden.

 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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