Fragen zum ferngklaskauf 12x80, 16x80

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

garryguy

Aktives Mitglied
Hallo,

seit einiger Zeit plane ich den Kauf eines Fernglas als Ergänzung zu meinen Teleskopen, vor allem um ein kleines Gerät zu haben, das unproblematisch mit auf Flugreisen kann.

Nach vielem (theoretischen) hin und her überlegen kommen eigentlich ganz konkret die Vixen Ark 12x80 oder 16x80 in Frage.

Da ich ohne Stativ evtl. aufgestützt beobachten möchte käme bzgl. Vergrößerung das 12x80 eher in Frage. Aber, Das 16x80 hat ein größeres scheibares Sehfeld (68° vs 50,4°). bezgl. des tatsächlichen Sehfeldes unterscheiden sich die beiden kaum.

Ich hoffe, das ich vor dem Kauf mal durch beide Ferngl#ser schauen kann aber trotzdem die Fragen:

- 16x Vergrößerung ohne Stativ, ist das machbar?

- 50,4° Sehfeld - ist das Tunnelblick oder OK?

- Ggf doch eine Empfehlung für ein Stativ, das mit dem
Fernglas zusammen ins Handgepäck passt

- Wie sind die Erfahrungen mit Vixen Ark Ferngläsern (habe
hier einen Bericht gefunden und auf cloudy nights einen)

- andere Empfehlenswerte günstigere Ferngläser mit ca. 80 mm
Öffnung

Vielen Dank für eure Hilfe,

Grüße, Gerold







 
Hallo Gerold,

ich denke das diese Ferngläser eigentlich eher für die Nutzung mit einem Stativ gemacht sind. Beide sind mit ca. 2,5kg sehr schwer und können schon nicht mehr lange mit der Hand gehalten werden. Hinzu kommt die hohe Vergrößerung (auch 12fach ist schon nicht mehr einfach ruhig zu halten) die man nur mit einem Stativ voll ausnutzen kann. Wenn du ein Stativ mitnimmst wird das Reisegepäck natürlich schon wieder schwerer, und ich finde Ferngläser mit geradem Einblick auf Stativ relativ unkomfortabel. Das gilt vor allem für Objekte über 45 Grad Horizonthöhe, dort beginnen bei mir schon nach wenigen Minuten die Nackenschmerzen den Beobachtungspass zu trüben ;)
Eine Möglichkeit sehe ich aber: wenn du im Urlaub einen ordentlichen Liegestuhl hast könnte ich mir vorstellen das du Gewicht und Vergrößerung für kurze Beobachtungsabschnitte (immer mal so 30sec und dann kurz Pause machen) gut bändigen kannst. So komme ich im Sommer auf der Liege mit dem Celestron 15x70 (welches aber deutlich leichter ist) gut hin. Vielleicht kannst du dir dieses Glas ja mal als low-cost Alternative anschauen? Wenn du ein gut justiertes Exemplar bekommst kannst du damit schon richtig Spass haben.

Bei dem 12x80 ist auch noch zu beachten dass es mit seiner AP von 6,7 nur für richtig dunklen Himmel geeignet ist. Musst du wissen ob du den im Urlaub hast (der Vollmond oder Schnee z.b. in den Alpen können das allerdings schon wieder zunichte machen).

Die 50 Grad des 12x80 würde ich schon nahe am Tunnelblick sehen, ist aber auch eine Frage des persönlichen Empfindens. Weitwinklig ist es jedenfalls nicht mehr. Ist aber normal bei Ferngläsern mit so großer Austrittspupille.

Viele Grüße,

Jan
 
Hallo Gerold,

ich stimme Uwe zu: 70mm ist viel handlicher. Ich würde ganz klar für's Fujinon 10x70 oder 16x70 votieren, wenn's denn 7-8cm sein muss. Ich hatte beide, sie sind wunderschöne Gläser. Das 10x70 musste gehen, weil die AP von 7mm bei meinem Vorstadthimmel einfach zu gross ist. Wenn ich regelmäßig Lanhimmel hätte, hätte ich's unbedingt behalten. Das 16x70 benutze ich fast immer freihändig und immer mit Freude, obwohl's nur kurz geht (oder gerade weil? manchmal liegt die Würze in der Kürze). Allerdings ist ein Canon IS 15x45 aktuell mein Glas der Wahl. Vieeeel bequemer. Das 16x70 zeigt freilich beim schnellen Durchschauen mehr, trotz fehlender Stabilisierung, und auf einem Stativ dramatisch mehr. Freihändig gewinnt nach einer Viertelminute
das Canon IS 15x45. Machnmal gehe ich mit beiden raus - sie ergänzen sich ganz nett.

Für jedes Glas habe ich im Schnitt etwa 400 EUR ausgegeben, gebraucht. Sie kommen alle drei immer wieder hier oder auf Ebay daher.

Es hat seine Gründe, dass die Vixen Arks so gut wie nie gebraucht auftauchen: ich vermute, dass sie von vornherein in der Astroszene kein Mensch kauft, weil das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht stimmt, speziell im Vergleich zu den Fujinons.

Beste Grüße, Christopher
 
Hallo Christopher,
Hallo Gerold,

OK sieht wohl jeder anders, aber meiner Meinung nach geht bei einem 16x70 Glas nichts mehr mit freihändig, speziell wenn du etwas höher schauen möchtest und nicht nur Horizont und etwas länger als ein paar Sekunden...
Freihändig geht bei mir z.B. auch kein 15x50 Pentekarem, was mit einem Gewicht von ungefähr 1KG einiges leichter ist.

Finde solche Instrumente gehören auf ein Stativ wo sie ihre voll Stärke ausspielen können, wobei dann auch natürlich ein Schrägeinblick praktischer wäre = auch höher stehende Objekte sind einfacher zu erreichen.

Die grösstmögliche Öffnung die ich freihändig noch gut händeln kann ist ein Vixen Ultima 9x63, auch nur ca. 1KG und liegt mir sehr gut und ausbalanciert in der Hand. Kann damit ruhiger beobachten als mit einem 10x50 Dekarem und der Bildeindruck gefällt mir besser, bei freilich gleinerem Gesichtsfeld.

Grüße, Marius
 
Hallo,

das 16x80 Vixen kenne ich, jedoch nur bei Tage. Gefällt mir richtig gut. Ein wunderbares großes scheinbares Sehfeld. Die Augenmuscheln kamen mir nur etwas billig daher für meinen Geschmack. Aber keine Frage, mit dem Gewicht könnte das ganze jedoch freihändig schon schwierig werden, selbst aufgestüzt.Alternativ könnte man sich die 15x60 Gläser von Docter oder Zeiss anschauen. Deutlich leichter.

Hallo Marius,

finde es interessant wie Du den Bildeindruck des Vixen 9x63 gegenüber dem Dekarem bewertest. Kannst Du das präziser beschreiben?

Gruß

Mike
 
Hallo Mike,

es zeigt mehr schwache Sterne, das Bild ist heller (7mm AP) die Sternfarben wirken brillianter und kräftiger. Der Himmelshintergrund ist zwar auch heller, finde ich aber an meinem Standort (in der Nähe einer kleineren Stadt und manchnmel Landhimmel) noch OK.
Es Zeigt schwächere Objekte einfacher als das Dekrem.

Und es lässt sich mit komfortabler freihändig beobachten (Ergonomie), es wackelt weiniger, trotz grösserer Öffnung.

Das Dekarem mag ich auch sehr gerne (grsses GF, super Mittenschärfe, kleinere Abmessungen, besser bei Tag da eindeutigerer Fokus) aber im direkten Vergleich am Nachthimmel gewinnt für mich das Vixen 9x63 eindeutig.

Hab meines recht günstig gebraucht erstanden, zum Neupreis van ca. 500 würd ich wohl auch eher zu etwas günstigeren tendieren.

Gruß an alle,
Marius
 
Hallo Marius,

ja, ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Ultima am Himmel gut macht. Ich kenne es auch nur am Tage. Die Vergrößerung von 9x ist für Freihandbeobachtung noch recht günstig. Was "mich" ein wenig stört ist das ein wenig eng wirkende Sehfeld. Dieses müsste ein wenig größer sein, dann fände ich es sicher interessant. Vor allem an dunklen Standorten.

Gruß

Mike
 
Hallo,

danke für eure Antworten. Auf das Gewicht hatte ich bisher gar nicht so geachtet. Allerdings scheinen viele 70mm Ferngläser auch um die 2-2,5 kg zu wiegen.

@Uwe
ich hab hier in einem anderern Beitrag gelesen, dass du ein 20x80 mit Schulterstativ benutzt (hast?). Funktioniert diese Kombi denn gut und welches Gewicht hatte Dein Fernglas - und passt das Schulterstativ mit ins Handgepäck?


Viele Grüße,
Gerold
 
Hallo Gerold.
Ein wenig helfen und die Sache erleichtern würde es, wenn du einmal transparent darlegen könntest, welche Anforderung du an den Komfort der Beobachtung stellst.

Es gibt Anwender, die sind mit minimalistischen Aufwand und dementsprechendem Ergebnis befriedigt. Da darf es Rappeln und zappeln, in der Hauptsache aber: Hauptsache ich sehe was, wie ist egal. Und wenn sich nach 5-15 Minuten der Spass wegen eben dieser Unzulänglichkeiten einstellt, auch egal. Hardcore Beobachter, Pioniere der Improvisation und Lust mit Spass im Zittertal. Absolut in Ordnung, gibt's nichts gegen zu sagen.

Andere wieder möchten schon in Summe eine halbwegs "solide" Sache, die über den Beobachtungszeitraum auch Spass und in mechanischer Hinsicht befriedigende Ergebnisse liefert. Eben nicht nur im Wackelblick Momente der Augenblickjäger ihre Befriedigung finden, sonder während der Zeit, in der das Auge auch durchs Okular scheint.

Zwischen den beiden Sichten sind meines Erachtens Welten.

Fängt bei dem Gerät an und hört bei dem Stativ auf. Gerade letzteres ist die Basis für das was oben drauf soll.

Und zwischen den beiden Teilen? Genau, der Kopf - Neiger etc.!

Gewicht des Glases und die Vergrößerung spielen hier im Verbund die Rolle für weitere Überlegungen.


 
Hallo Dominique,

mir geht es hauptsächlich darum von euren Erfahrungen mit Ferngläsern wie dem 12x80 oder 16x80 zu hören.

Meine Anforderungen an den Beobachtungskomfort kann ich mangels bisheriger Fernglasnutzung schwerlich beschreiben. Bis jetzt hab ich fast ausschließlich durch (stabil montierte) Teleskope beobachtet.

Dass ich mit den genannten Gläsern viel Freude haben werde halte ich für sicher, werden ja auch hier, und dann ggf mit stabilem Stativ zum Einsatz kommen. Aber eben auch auf Flugreisen mit Gepäckbeschränkungen und deshalb meine Frage nach euren Erfahrungen.

Viele Grüße,
Gerold
 
Hallo Gerold,

ich habe selbst das Vixen 16x80. Man kann es kurz auch freihändig benutzen, allerdings ist es wirklich an der Grenze des tragbaren. Man muss sich auch im Klaren darüber sein, dass der Stativadapter fest installiert ist und sich beim freihändigen Beobachten nicht entfernen lässt. Es ist vielleicht nicht ganz so gut verabeitet wie das Fujinon 16x70, dafür hat es meiner Meinung nach einen geringeren Farbfehler als das Fujinon.

Als Fan großer Ferngläser habe ich auch noch das Docter Nobilem 15x60. Das Docter 15x60 ist freihändig noch gut haltbar. Ich konnte auch schonmal durch die Fujinon-Ferngläser 10x70 und 16x70 einen Blick werfen. Bei dem 16x70 störte mich der Farbfehler, da ich auch gerne tagsüber die Landschaft beobachte. Das 10x70 gefiel mir wesentlich besser, der einzige Nachteil ist das relativ kleine Gesichtsfeld (53 Grad).

Wenn Du Dich also zwischen dem Vixen 12x80 und dem 16x80 entscheiden willst, würde ich auf jeden Fall das 16x80 aufgrund des größeren scheinbaren Gesichtsfelds von ca. 68 Grad nehmen. Ich kann mir denken, dass man bei dem 12x80 wahrscheinlich den Eindruck hätte, dass man einen 2,5 kg "Klotz" mit Röhrenblick mit sich rumschleppt.

Ich könnte mir aber denken, dass man z.B. mit dem Docter 15x60 mehr Freude hat (zumindest geht es mir so), da dieses nur ca. 1.6 kg wiegt, einen geringen Farbfehler und eine sehr gute Qualität hat.
 
Hallo Gerold.

Wenn deinerseits keine Erfahrungen im FG Beobachtungsbereich vorliegen,
nutzt dir meines Erachtens der Erfahrungshorizont der anderen Kollegen wenig.
Vor allem dann nicht, wenn sie sich, ihre Aussagen, zwischen den beiden beschriebenen Welten bewegen. Das scheint ja fast der Fall zu sein. Das deine gesicherte Freude an den Gläsern bereits feststeht, generiert sich wohl aus der Öffnungserfahrung von kleinen Refris (?) Die habe ich auch, darum habe ich auch kein Bino im 80er Bereich, denn die Freude darüber, wie auch andere hier aufführen, geht m.E. nur gut montiert mit Winkeleinblick.

Die meinen Erfahrungen sind im Bereich von V 8-12 und in der Öffnung 32-60 mm angesiedelt.
Und daher kann ich dir anraten, gehe zu einen Offenbacher Fachhändler und nimm mal z.B. ein 12 x 50 im Bereich von 900-1200gr in die Hand und beobachte eine Punktquelle.
Die Erfahrung der Bewegungsamplitude nach ca. 20-45 Sek. transportierst du dann noch auf einen Himmelswinkel vor der Ladentür am Himmel bei >50 Grad und dann hast du ein relativ gutes Gespür für die aufgeführten Erahrungen, denen du dich in der Kaufentscheidung kontrovers gegenüber stellen darfst. Das ist alles nur gut gemeint, nicht böse oder altklug.

Ich stimme meinem Vorredner zu, 15x60 ist eine gute Wahl, gerade wegen der auch günstigen AP 4mm.
 
Hallo,

nochmals Danke für euren Input, die Erfahrung scheint ja einhellig zu sein dass unter ein 80mm Fernglas ein Stativ gehört, gepaart mit der Empfehlung auch etwas kleineres in Betracht zu ziehen.



Zitat von leicam62003:
Hallo Gerold.

Wenn deinerseits keine Erfahrungen im FG Beobachtungsbereich vorliegen,
nutzt dir meines Erachtens der Erfahrungshorizont der anderen Kollegen wenig....

Das deine gesicherte Freude an den Gläsern bereits feststeht, generiert sich wohl aus...
Ist zwar Off Topic aber trotzem kurz:
genau deswegen frag ich doch hier, weil mich die Erfahrungen der Erfahrenen interessieren und das hilft m.E. immens bei der Entscheidungsfindung (natürlich nicht als einziges Kriterium). Wenn ich selbst zum konkreten Thema Erfahrung hätte müßte ich ja nicht fragen.

Meine Zuversicht über die Freude am 12 oder 16x80 (sofern es das wird) wenn es auf einem Stativ steht beruht vor allem auf meiner langen Beobachtungspraxis und dem Wissen was ich mir an Unbequemlichkeiten zumuten kann.

Viele Grüße,
Gerold
 
Ich würde gerne ergänzen, daß wir hier nicht nur vom Gewicht reden.
Ich selbst habe auch immer gedacht nach einiger Erfahrung mit 8x und 7x Gläsern:
Wo ist das Problem mit dem Zittern ?

Jetzt habe ich ein 10x50 mit dem ich natürlich meistens freihändig beobachte insbesondere in der Natur.
Aber:
Probier mal mit dieser Vergrößerung weit entfernte Straßennamen oder Schiffsnwmen zu lesen. Es ist unglaublich wieviele Details durch die Wackelei verlorengehen. Das merkt man aber erst wenn man mal den Vergleich MIT Stativ hat. Ich habe mir für Astronomie, selbst für 10x, jetzt einen Magic Arm von Manfrotto besorgt (für Liegestuhlbeobachtung).
Da lohnt es sich dann erst richtig ein gutes Glas zu haben.
Ohne den Arm möchte ich mir das nur noch kurz (mal schnell eben) antun.
 
Hallo Gerold,

meine Erfahrungen mit Großferngläsern sind wie folgt: Ein solches Fernglas gehört unbedingt aufs Stativ, wenn man die volle Leistungsfähigkeit nutzen möchte. Natürlich schaue auch ich gelegentlich ohne Stativ, aber nicht wenn ich die Objekte ausgiebig betrachten möchte. Geradsichtige Ferngläser sollten auf ein hoch ausfahrbares Stativ mit entsprechender Stabilität montiert werden, damit man ohne den Rücken zu beugen beobachten kann. Das gilt, wenn man stehend beobachtet.

Meine persönlichen Erfahrungen mit größeren Ferngläsern in Kurzform, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit:

Vixen 10x70 (aus den 1990er Jahren): der Klassiker für dunklen Himmel, sehr gute Schärfe und Sternabbildung in der Mitte, fällt zum Rand nur wenig ab, aber kleines scheinbares Gesichtsfeld von ca. 50°, trotz 10-fach für mich nur auf dem Stativ eingesetzt

Fujinon 16x70 FMT-SX 2: für mich eines der besten Astrogläser für Deep Sky, sehr schöne Sternabbildung mit wirklich guter Randschärfe, die Farben der Sterne kommen hier wunderbar heraus, mit dem Glas hatte ich einige der schönsten astronomischen Beobachtungen überhaupt!

Carl Zeiss Jena Nobilem 15x60B: leichtes Glas (1,2 kg) daher kurzzeitige Freihandbeobachtung möglich, mein Tagglas, bessere Farbkorrektur als Fujinon, nachts greife ich lieber zum Fujinon aufgrund der größeren Öffnung und besseren Sternabbildung am Rand

Miyauchi 15/22x60: sehr schönes Porro-II-Glas mit 45°-Einblick und damit entspanntes Beobachten, nutze praktisch nur noch 22-fach für tägliche Sonnenbeobachtung mit Filterfolie, wunderbar an offenen Sternhaufen, Mond und Planeten (z.B. schöner Saturn mit Ring), mein Geheimtipp!

Für die Freihandbeobachtung ist ein Carl Zeiss Jena Dodecarem 12x50B mein derzeitiges Lieblingsglas mit perfekter Sternabbildung. Es ist für mich die höchste Freihandvergrößerung, allerdings auch nicht immer nutzbar, sondern abhängig von meiner jeweiligen Tagesform.


 
Hallo Gerold,

nur weil du es zwischendurch erwähntest. "Handgepäck".

Wenn du damit Handgepäck für Flüge meinst - das wird nix.
Stative werden von keiner mir bekannten Sicherheitskontrolle im Handgepäck geduldet.
Tu' das Stativ in den aufgegebenen Koffer.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo,

nun noch eine Rückmeldung, es ist schließlich das Vixen 16x80 geworden.
Freihändig geht das tatsächlich nicht mehr, deshalb habe ich noch ein Tischstativ erworben, dass das Ferngas stabil genug trägt.
Das Fernglas ins Handgepäck und dann gings nach Sardinien. Das Stativ konnte ich auf eine Mauer stellen und so bequem hinter dem Fernglas stehend (horizontnah) beobachten. Habe mich hauptsächlich im Schützen und Umgebung aufgehalten. Hoch stehende Objekte sind in der Tat schwieriger. Versuchsweise M101 und M51 angepeilt, das geht aufgestützt halt irgendwie, ist aber noch optimierungsbedürftig.
Eigentlich wäre ich ganz zufrieden, wenn, ja wenn das Fernglas nicht einen massiven Astigmatismus gehabt hätte. Dazu habe ich auch eine Frage im Teleskop-Optik forum gestellt.

Viele Grüße und nochmals Danke für euren Input
Gerold
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben