Fragen zum Indirekten Sehen

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Amalia

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Hallo!

Zur Zeit beschäftige ich mich gerade mit dem Indirekten Sehen.

Ausgelöst hat diese Frage eine Aussage eines Users, der meinte,
mit indirektem Sehen könne man etwa eine halbe Magnitude besser
sehen. Stimmt das?

Ich meine, das kann doch nur ein ungefährer Wert sein, der je
nach Bedingungen wechseln kann, oder?

Bin auch an weiteren Formeln, Tipps und Tricks interessiert, was
das Indirekte Sehen anbelangt!

Danke!

Amalia


Edit: Hatte "direkt" statt "indirekt" geschrieben - Sorry! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />
 
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Zur Zeit beschäftige ich mich gerade mit dem Indirekten Sehen.

Ausgelöst hat diese Frage eine Aussage eines Users, der meinte, mit direktem Sehen könne man etwa eine halbe Magnitude besser sehen. Stimmt das?

Mit direktem Sehen? Ich dachte es wäre umgekehrt. Ich würde mich noch als Anfänger bezeichnen, was die Beobachtungstechnik angeht. Ich konnte jetzt erste Erfahrungen am Orion-Nebel sammeln (gegen 5 Uhr morgens bei sehr gutem Himmel mit 10"er beobachtet). Bei indirektem Sehen konnte ich einen ungeheuren Kontrast zwischen Nebel und Dunkelnebel, der die Grenze zu M43 darstellt, ausmachen - eine ziemlich scharfe Linie. M42 erschien mir auch um einiges heller. Bin jetzt gespannt, ob das mit dem *direkten* Sehen stimmt...

Thomas
 
Hallo Amalia,
also mit genauen Zahlen, was das indirekte Sehen bringt, wäre ich sehr vorsichtig. Mir fällt es mittlerweile schon fast schwer zu sagen, ob ich gerade direkt oder indirekt sehe, wenn ich durch ein Fernrohr gucke...meistens ist es aber indirekt.
Fest steht, dass es schon enorm viel bringen kann. Die halbe Magnitude kann schon stimmen. Meiner Meinung nach aber nütz das ind. Sehen vorallem bei schwachen Nebelausläufern. Die benötigen nicht die Schärfe, die es nur bei direktem Sehen gibt.

Gruß
Martin
 
Zur Zeit beschäftige ich mich gerade mit dem Indirekten Sehen.

Ausgelöst hat diese Frage eine Aussage eines Users, der meinte, mit direktem Sehen könne man etwa eine halbe Magnitude besser sehen. Stimmt das?

Mit direktem Sehen? Ich dachte es wäre umgekehrt. Ich würde mich noch als Anfänger bezeichnen, was die Beobachtungstechnik angeht. Ich konnte jetzt erste Erfahrungen am Orion-Nebel sammeln (gegen 5 Uhr morgens bei sehr gutem Himmel mit 10"er beobachtet). Bei indirektem Sehen konnte ich einen ungeheuren Kontrast zwischen Nebel und Dunkelnebel, der die Grenze zu M43 darstellt, ausmachen - eine ziemlich scharfe Linie. M42 erschien mir auch um einiges heller. Bin jetzt gespannt, ob das mit dem *direkten* Sehen stimmt...

Thomas



Huch, Thomas, entschuldige, das war ein Tippfehler!
Natürlich meinte ich "INdirekt".

Hoffentlich probierst du nicht meinetwegen rum - das tut mir Leid!

Amalia <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />
 
Hoffentlich probierst du nicht meinetwegen rum - das tut mir Leid!

Warum nicht? Meine Erfahrung ist: Wenn man lange genug auf etwas starrt, dann sieht man das, was man sehen möchte (hab auf diese Weise schon manchen Doppelstern bei kleiner Vergrößerung getrennt).

Thomas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Amalia,
also mit genauen Zahlen, was das indirekte Sehen bringt, wäre ich sehr vorsichtig. Mir fällt es mittlerweile schon fast schwer zu sagen, ob ich gerade direkt oder indirekt sehe, wenn ich durch ein Fernrohr gucke...meistens ist es aber indirekt.
Fest steht, dass es schon enorm viel bringen kann. Die halbe Magnitude kann schon stimmen. Meiner Meinung nach aber nütz das ind. Sehen vorallem bei schwachen Nebelausläufern. Die benötigen nicht die Schärfe, die es nur bei direktem Sehen gibt.

Gruß
Martin


Hallo Martin,

das geht mir genau gleich, ich gucke auch schon quasi-automatisch
indirekt. Jetzt wo das eben so ist, nähme es mich Wunder, ob es noch
weiter geht.
Nach meiner Erfahrung funktioniert das Indirekte Sehen, wie du sagst,
bei Nebeln aller Arten, aber auch bei Kugelsternhaufen.

Klarer Himmel!

Amalia
 
Hoffentlich probierst du nicht meinetwegen rum - das tut mir Leid!

Warum nicht? Meine Erfahrung ist: Wenn man lange genug auf etwas starrt, dann sieht man das, was man sehen möchte (hab auf diese Weise schon manchen Doppelstern bei kleiner Vergrößerung getrennt).

Thomas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />


Könnte doch mit den Wechseln des Seeings zu tun haben, und/oder
mit der Fähigkeit des Gehirns, ein Bild nach und nach durch Addition
zu verbessern, oder?

Gutguck! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Amalia
 
Ciao,

Formel hab ich auch nicht, aber allgemein ist die Erklärung dafür ja, dass die Zellen auf der opt Achse des Auges zwar farb-empfindlich aber insgesamt gesehen weniger lichtsempfindlich sind als die Zellen ausserhalb der opt. Achse. Ausserdem mag auch mitspielen, dass ausserhalb der opt Achse die Zellen im Auge stärker zusammengeschaltet werden und deshalb die Detektionslimits niedriger liegen... (Siehe auch der Thread über die Milchstrasse + Dein eigens Posting dort :-)

Meiner Erfahrung nach funktioniert das aber für ALLE Objekte - auch Einzelsterne !

Schöne Grüsse
Peter
 
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