Lots
Aktives Mitglied
Nach dem ich die partielle Sonnenfinsternis zwischen 12:45 und 13:15 bewundern konnte, ja sie war tatsächlich zwischen all den Wolken sichtbar, klarte es überraschenderweise nach 20 Uhr auf. Der Regen hatte die Luft rein gewaschen und so freute ich mich auf eine klare Nacht. Die Außentemperatur lag bei ca. + 8°.
Am Start, bei einem 4m5 Himmel in Darmstadt, war mein 8“ f/6 GSO Dobson mit 8x50 geratsicht Sucher. Von meinen 4 Okularen benutzte ich nur das 17mm Orion Stratus (71x) und das 9mm Skywatcher (133x). Folgende Objekte habe ich zwischen 21 und 22 Uhr beobachtet. Wie immer dabei der Atlas für Himmelsbeobachter von E. Karkoschka und einige Guide 8 / Cartes du Ciel Kartenausdrucke.
GX: NGC2903, M65, M66, NGC3628, NGC3489, NGC3412, NGC3593, NGC3596, M95, M96, M105, NGC3384, M51, NGC5195, NGC3226, NGC3227, NGC3190, NGC3193
DS: STF1477, 79 UMa, Gamma Leonis
Am Anfang trennte ich Gamma Leonis (E11, Karkoschka) um das Seeing zu bestimmen. Ich war überrascht was mein Dobson schon nach wenigen Minuten zeigte. Bei 133x war der Doppelstern sauber getrennt. Die kalte Jahreszeit ist nun endlich vorbei, wo ein Newton über eine Stunde zum auskühlen benötigt.
Los ging es mit dem Galaxien Tripplet M65, M66 und NGC3628 (E11, Karkoschka). Sehr schön sind die unterschiede von M65 und M66 zu erkennen. M65 ist heller und rundlicher wie M66. M66 hingegen besitzt einen hellen Kern sowie schwache Ausläufer. NGC3628 (Herschel 400) war nur indirekt erahnbar. Von diesem Tripplet ist NGC3593 (11,3 2.5x.9’) nur unweit entfernt. Sie ist jedoch nicht ganz einfach und konnte nur indirekt gehalten werden. Von dort ging es weiter zu NGC3489 (Herschel 400, 11,5 2x.9), mein Geheimtipp! Die Werte von Guide 8 lassen eher auf eine schwache Galaxie, ähnlich NGC3593 schließen, aber NGC3489 besitzt einen sehr hellen Kern und wirkt größer als NGC3593. Sie ist in Ost-West-Richtung im Verhältnis 3x1 elongiert. Ich wurde sehr angenehm überrascht. Die GX gehört für mich in den Atlas für Himmelsbeobachter.
Kommentare aus Steve Coe's Beobachtungsberichten:
NGC 3489 Pretty bright, pretty large, elongated 3 X 1 in PA 75, much brighter in the middle with a stellar nucleus at 135X, averted vision makes this galaxy grow in size.
Nun ging es weiter zu M95/M96/M105 und NGC3384 (siehe E11, Karkoschka). M105 und NGC3384, beides Herschel 400 Objekte, fallen sofort bei 71x nahe eines 7m Sternes (SAO 99280) auf. Für mich wirken sie ziemlich ähnlich was Helligkeit, Größe und Struktur anbelangt. M105 ist mehr rundlich wie NGC3384. Südlich davon steht M96 und westlich davon die etwas schwächere Galaxie M96.
Nur wenig nördlich, über dem Doppelstern Struve 1477 (9,44/9,69/17,5“/225°) befindet sich die rundliche, recht helle Balkenspiral Galaxie NGC3412 (Herschel 400, 11,4 3.7x2.2’). Auch sie hätte durchaus im Karkoschka Platz finden können.
Zwischendurch stellte ich „alte Bekannte“ wie M51, NGC5195 (N12, Karkoschka) sowie die recht große aber lichtschwache Galaxie NGC2903 (Herschel 400, E11, Karkoschka).
Zwischen Gamma und Zeta Leonis liegen die beiden Herschel 400 Galaxien NGC3190 (11,3 3x1’) und NGC3193 (11,5 1’). Die beiden Galaxien sind recht unterschiedlich. Während NGC3193, die nahe eines hellen Sterns liegt, rundlich ist, ist NGC3190 etwas heller und 3x1 elongiert. NGC3185 blieb verborgen. Sehr schön fand ich auch das Galaxienpaar NGC3326/NGC3327. Beiden sind ebenfalls Herschel 400 Objekte. Sie besitzen eine ähnliche Helligkeit von 11m3 und 11m5. NGC3227 ist dabei einen Tick heller und größer als NGC3226. Beide Galaxien sind leicht oval, ohne jedoch Struktur zu zeigen.
Als Abschluss, bevor dann kurz nach 22 Uhr wieder Wolken aufzogen, beobachtete ich NGC3596 (11,6 4’). Eine große, recht schwache Galaxie, die ich nur indirekt halten konnte. Ausgangspunkt der Suche war Theta Leonis.
Wau nach diesem Galaxien Marathon war ich so richtig entspannt. Endlich war der Himmel mal wieder richtig klar und die Beobachtung hat Spaß gemacht.
Gruß
Lots
Am Start, bei einem 4m5 Himmel in Darmstadt, war mein 8“ f/6 GSO Dobson mit 8x50 geratsicht Sucher. Von meinen 4 Okularen benutzte ich nur das 17mm Orion Stratus (71x) und das 9mm Skywatcher (133x). Folgende Objekte habe ich zwischen 21 und 22 Uhr beobachtet. Wie immer dabei der Atlas für Himmelsbeobachter von E. Karkoschka und einige Guide 8 / Cartes du Ciel Kartenausdrucke.
GX: NGC2903, M65, M66, NGC3628, NGC3489, NGC3412, NGC3593, NGC3596, M95, M96, M105, NGC3384, M51, NGC5195, NGC3226, NGC3227, NGC3190, NGC3193
DS: STF1477, 79 UMa, Gamma Leonis
Am Anfang trennte ich Gamma Leonis (E11, Karkoschka) um das Seeing zu bestimmen. Ich war überrascht was mein Dobson schon nach wenigen Minuten zeigte. Bei 133x war der Doppelstern sauber getrennt. Die kalte Jahreszeit ist nun endlich vorbei, wo ein Newton über eine Stunde zum auskühlen benötigt.
Los ging es mit dem Galaxien Tripplet M65, M66 und NGC3628 (E11, Karkoschka). Sehr schön sind die unterschiede von M65 und M66 zu erkennen. M65 ist heller und rundlicher wie M66. M66 hingegen besitzt einen hellen Kern sowie schwache Ausläufer. NGC3628 (Herschel 400) war nur indirekt erahnbar. Von diesem Tripplet ist NGC3593 (11,3 2.5x.9’) nur unweit entfernt. Sie ist jedoch nicht ganz einfach und konnte nur indirekt gehalten werden. Von dort ging es weiter zu NGC3489 (Herschel 400, 11,5 2x.9), mein Geheimtipp! Die Werte von Guide 8 lassen eher auf eine schwache Galaxie, ähnlich NGC3593 schließen, aber NGC3489 besitzt einen sehr hellen Kern und wirkt größer als NGC3593. Sie ist in Ost-West-Richtung im Verhältnis 3x1 elongiert. Ich wurde sehr angenehm überrascht. Die GX gehört für mich in den Atlas für Himmelsbeobachter.
Kommentare aus Steve Coe's Beobachtungsberichten:
NGC 3489 Pretty bright, pretty large, elongated 3 X 1 in PA 75, much brighter in the middle with a stellar nucleus at 135X, averted vision makes this galaxy grow in size.
Nun ging es weiter zu M95/M96/M105 und NGC3384 (siehe E11, Karkoschka). M105 und NGC3384, beides Herschel 400 Objekte, fallen sofort bei 71x nahe eines 7m Sternes (SAO 99280) auf. Für mich wirken sie ziemlich ähnlich was Helligkeit, Größe und Struktur anbelangt. M105 ist mehr rundlich wie NGC3384. Südlich davon steht M96 und westlich davon die etwas schwächere Galaxie M96.
Nur wenig nördlich, über dem Doppelstern Struve 1477 (9,44/9,69/17,5“/225°) befindet sich die rundliche, recht helle Balkenspiral Galaxie NGC3412 (Herschel 400, 11,4 3.7x2.2’). Auch sie hätte durchaus im Karkoschka Platz finden können.
Zwischendurch stellte ich „alte Bekannte“ wie M51, NGC5195 (N12, Karkoschka) sowie die recht große aber lichtschwache Galaxie NGC2903 (Herschel 400, E11, Karkoschka).
Zwischen Gamma und Zeta Leonis liegen die beiden Herschel 400 Galaxien NGC3190 (11,3 3x1’) und NGC3193 (11,5 1’). Die beiden Galaxien sind recht unterschiedlich. Während NGC3193, die nahe eines hellen Sterns liegt, rundlich ist, ist NGC3190 etwas heller und 3x1 elongiert. NGC3185 blieb verborgen. Sehr schön fand ich auch das Galaxienpaar NGC3326/NGC3327. Beiden sind ebenfalls Herschel 400 Objekte. Sie besitzen eine ähnliche Helligkeit von 11m3 und 11m5. NGC3227 ist dabei einen Tick heller und größer als NGC3226. Beide Galaxien sind leicht oval, ohne jedoch Struktur zu zeigen.
Als Abschluss, bevor dann kurz nach 22 Uhr wieder Wolken aufzogen, beobachtete ich NGC3596 (11,6 4’). Eine große, recht schwache Galaxie, die ich nur indirekt halten konnte. Ausgangspunkt der Suche war Theta Leonis.
Wau nach diesem Galaxien Marathon war ich so richtig entspannt. Endlich war der Himmel mal wieder richtig klar und die Beobachtung hat Spaß gemacht.
Gruß
Lots