Fujinon 16x70

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ReinhardJacob

Aktives Mitglied
Hallo liebe Fernglasfreunde,
ich habe mal ein Anliegen. Ich komme nicht so richtig mit der Einzelokularfokussierung beim 16x70 klar. Früher dachte ich, stell beide auf 0 und alles ist ok. Aber bei 0 sind die Sterne Striche. Ich habe den für mich persönlichen besten Wert bei Minus 1, also 1 Strich von 0 Punkt weg. Trotzdem,
so richtig scharf ist das immer noch nicht. Kann es sein,
das sich ein Okular im Plus und das andere sich im Minusbereich
befinden kann ?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen wie Ihr Euer
16x70 persönlich eingestellt habt um das optimale aus dem Glas heraus zu holen. Bin 47 und kein Brillenträger.
Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.
Viele Grüsse
von Reinhard
 
Hallo Reinhard,

grob gesagt funktioniert es so: rechtes Auge zumachen und mit dem sehenden linken Auge das linke Okular einstellen, dann umgekehrt. Dann sollte eigentlich alles passen. Wenn nicht, müssen noch andere Gründe dafür verantwortlich sein.
Gruß
Stephan
 
Möglicherweise leidest du ebenso wie ich an
Astigmatismus. Austrittspupillen über 3mm kann
ich nicht mehr vernünftig scharf stellen,
egal an welchem Gerät.
Ich sehe Sterne nur als Dreiecke und irgendwie
verzerrt.
Wie man diesen Augenfehler korrigieren kann
weiß ich leider nicht, aber ich kann dir zumindest
den Tip geben, beim scharfstellen beide Augen
offen zu lassen. Bei mir klappt's dann am besten.
 
Vielen Dank für Eure Antworten,
ja leider bringt auch das Alter die Sehkraft zum schwinden.
Ich hätte vor 2 Jahren auch nicht gedacht, dass sich
bei mir mal
irgendetwas negatives bzg. der Sehstärke ereignen könnte.
Aber es kam. Auf einmal im Nahbereich alles verschwommen.
Die Zeitung musste weiter vom Gesicht weggehalten werden
wie vorher. Ein Sehtest bei der Messe Pferd und Jagd in Hannover ergab dann eine Honrhautverkrümmung und es wurde
mir ein Gang zum Optiker empfohlen. Bisher bin ich dem nicht nachgekommen. Im Weitbereich meine ich ist alles z. Zt. ok.
Wenn ich also keine punktförmigen Sterne künftig mehr
erkennen kann, dann liegt dies wirklich nicht am Gerät sondern auch am Lebensalter des Beobachters. Dies muss uns
sorry, etwas gereifteren Sternguckern klar werden.
Viele Grüsse
Reinhard <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: "Sehkraftschwund"

Also lieber Reinhardt,

da hilft kein Jammern, sondern Du bist ziemlich wahrscheinlich zwischen 48 und 50 Jahre alt?
Die Altersweitsichtigkeit kommt so exakt zu diesem Zeitpunkt, daß ich mit 3 gleich alten Kollegen
genau bei 48 Jahren an der "maximalen Armlänge" angekommen war und keine Menüs mehr lesen
konnte (schummrige Restaurantbeleuctung). Das ist überhaupt kein Problem und läßt sich am
Anfang mit einer 1 Dioptrien Lesebrille aus dem Supermarkt in Griff bekommen, später ist dann jedoch
eher Zeiss Punktal mit 2-3 Dioptrien und bester Entspiegelung angesagt. Und auf alle Fälle ein Mikrofasertuch
zum Putzen immer dabei (Zitat Dancelot von Silbendrechsler "ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen").

ABER DAS HAT KEINE AUSWIRKUNG AUF DAS FERNGLASSEHEN, der Fokus liegt nur ein wenig anders, sodaß
ein normalsichtiger Beobachter nachfokussieren muß, wenn Du ihm das Glas eingestellt übergibst.

Gruß
 
Re: "Sehkraftschwund"

Lieber Hanz,
ich werde mir Deinen Tipp sehr zu Herzen nehmen und wohl die
Kaufhausbrille übergehen. Meine Augen bedeuten mir schon was.
Auch ist das Zitat sehr originell, das kannte ich noch nicht.
Ich werde im Mai 48 Jahre alt, dann bin ich ja lt. Statistik
etwas zu früh in den Club der nicht mehr so guten Adleraugen
aufgenommen worden.
Aber Du hast recht, da hilft kein jammern, auf gehts.
Viele Grüsse an alle
Reinhard <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: Zitat

Hallo Reinhard,

das Zitat ist aus Walter Moers neuestem Buch "die Stadt der träumenden Bücher" (sehr zu empfehlen),
Walter Moers kennen einige sicher schon von den "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" und "Rumo" -
er ist für mich das deutsche Gegenstück zu Stanislaw Lem ("Robotermärchen" uva), auch wenn er mehr
in Richtung Kinderbuch tendiert.

Viel Freude mit der neuen "Brillen-Sehkraft", laß Dir nicht gleich ne Gleitsichtbrille andrehen - für mich ist auch
heute noch eine klassische Lesebrille das bei weitem beste Konzept.

Gruß
 
Re: Zitat

Hallo zusammen,

ich bin mittlerweile 51 und trage seit 40 Jahren Brille, bin bei -10 Dioptrien mit einigem an Astigmatismus also einen gehörigen Knick in der Optik. Ich trage seit etwa 5 Jahren Gleitsichtgläser für die ganz normalen Beschäftigungen (auch um durch Fernglas und Spektiv zu gucken). Zum längeren Lesen habe ich auch noch eine Lesebrille. Für mich sind diese Gleitsichtbrillen ein Geschenk des Himmels, aber auch hier wie überall zählt die Qualität. Laßt euch nicht vor Gleitsichtbrillen bange machen. Selbst ausprobieren und sehen wie du damit klarkommst.
Viele Grüsse und hoffentlich bald mal wieder klaren Himmel

Peter
 
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