Funktioniert Koma Korrektor+Barlow

Niklas

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich fotografiere mit meinem Setup gern auch mal Mond und Planeten. Hab dazu eine 3x Barlow von TeleVue. Es gibt aber da ein Problem. Mein Newton hat ein kleines Justageproblem. Die Justage ist genau auf den Korrektor in einer bestimmten Position abgestimmt. Sobald ich den aber um 90° drehe, passt die Justage nicht mehr wirklich. (Ist wahrscheinlich ein OAZ Problem). Bei der Deepsky Fotografie kann mir das mehr oder weniger egal sein, da ich sowieso immer auf dieser Position fotografiere.

Bei der Planetenfotografie aber hab ich das Problem, dass ich keinen Komakorrektor verwende und somit die Justage höchstwahrscheinlich etwas daneben liegt. (Damit meine ich, dass das Fadenkreuz im OCAL Programm außerhalb der HS Markierung liegt). Jetzt stellt sich mir aber die Frage ob es geht wenn ich die Barlow auf den Korrektor schraube, damit kann ich eine Verkippung nämlich nahezu komplett ausschließen. Hier hab ich aber das Problem, dass die Kamera dann ca. einen Abstand von 150mm zum Korrektor hat...

Weiß also jemand ob das trotzdem funktionieren könnte?

Mein bisheriger Aufbau: 8" F5 Newton - 2" Steckhülse - 1.25" Adapter - Barlow - Filterrad - ASI290mm
Das wär dann der neue Aufbau: 8" F5 Newton - Korrektor - 1.25" Adapter - Barlow - Filterrad - ASI290mm

CS Niki
 
Hallo,

Deine Frage ist nicht zielführend gestellt und deshalb in dieser Form nicht beantwortbar.

- Die Kollimation (die richtige Einstellung der Spiegel und damit technisch stark verbunden die Beseitigung von Verkippungen im Imagetrain) und
- das Einstellen der richtigen Abstânde mit/ohne Komakorrektor und mit/ohne Barlow Linse

sind grundsätzlich zwei ganz separate Probleme. Die zwei Probleme sind eigentlich nur dadurch verbunden, dass durch das Einbringen neuer optischer Elemente gleichzeitig auch neue mechanische Verkippungsmöglichkeiten in das System kommen können und der Strahlengang verkürzt/ verlängert wird, sodass bereits bestehende Verkippungen ggf. stärker oder schwächer sichtbar werden.


Wenn es große Verkippungen gibt, wäre das Kollimationsproblem zuerst zu lösen. Für die Kollimation wäre die nächste wichtigste Abklärung:
Ist es ein Skywatcher-Newton mit kippeligem Schrott-Okularauszug und verkippten Schrotti-Schrott Skywatcher Rohrsetadaptern? (Sie investieren das Geld in die Qualität des Spiegels und ziehen die Mehrkostem beim OTA-Zubehör wieder ab.)

Falls ja, ist eine Laserkollimation und eine Cheshirekollimation wegen der Verkippungen im Werksauslieferungszustand nicht möglich. Das ist die sogenannte Skywatcher-Kollimationsfalle. Versuch das bloß nicht, bevor Du das Skywatcher OTA-Zubehör komplett ausgetauscht hast. Sonst verstellst Du die Kollimation nur. Wenn das Skywatcher OTA noch relativ neu ist, lass die Spiegeleinstellungen einfach so wie sie sind.

Die OCAL Kollimation ist grundsätzlich resistenter gegen Verkippungen. Dazu müsstest Du den Tubus waagerecht auf den Tisch legen und den Okularauszug genau senkrecht, damit so wenig wie möglich verkippt.

Zur OCAL Kollimation müssten Dir Andere was sagen, ich habe das Skywatcher OTA-Zubehör komplett ersetzt und benutze Laserkollimation und Cheshire.
Gruß
 
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