Gartensäule - die ??

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StephanHo

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Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Es geht um (m)eine Gartensäule. Irgendwo im Netz habe ich einen Artikel gelesen, da wurde die Adapterplatte mit stramm gefederten Schrauben festgezogen. Weiß jemand, wie diese Teile heißen?

Grüße

Stephan
 
Hi Stephan,

Wie sollte das funktionieren? Vielleicht waren da nur die Schrauben mit Federringen gesichert und so festgezogen. Eine andere Erklärung habe ich nicht.

Gruß + CS Wilfried
 
Hallo,

Ich habe da auch kürzlich ein Bild gesehen, da ging es um die Nivelierplatte zwischen Säule und Montierung.

Da waren Tellerfedern im Einsatz, die dann eine sehr kräftigen Gegendruck zu den Schrauben erzeugten. Das war aber nur eine kleine Montierung, sowas wie ne GP.

Grüße, Martin
 
Nee, das war für ne EQ6 oder ne CGM - die Dinger haben einen Fachausdruck - den oder die Seite damit brauche ich.

Martin hat Recht, die Teile sind zwischen Säule und Montierung und lassen einen Niveauausgleich zu. Klar, geht auch mit Muttern etc., aber ich will Kühe - ehh - diese Dinger ;)

Stephan
 
hab die Seite gefunden (3. Foto von oben):

guggst du hier

Man sollte doch auf die alten Hasen hören. In meiner Euphorie hatte ich eine Abdeckplatte vor Augen. Wie es hier aussieht, sind das Justageschrauben des Fangspiegels. Also Kommando zurück.

Somit muß die Abdeckplatte mit Wasserwaage ordentlich ausgerichtet werden und schon paßt's.

Aber wie sieht das eigentlich mit der Einnordung aus? Geografisch oder magnetisch? Die beiden Pole liegen ja ca. 1200km auseinander - nicht ganz unerheblich. Meine irgendwo gelesen zu haben, die Ausrichtung muß geografisch erfolgen - aber wie?

 
Hallo,

Dein Teleskop ist kein Kompass und damit interessiert dich der magnetische Pol überhaupt nicht.

Die Achse der Montierung muß parallel zur Erdachse ausgerichtet werden:
Richtung geografisch Nord.
Höhe = geografischer Breite.

Ein Polsucher in der Montierung kann einen schnellen Anfang ermöglichen, danach kommt meist das Scheiner-Verfahren zur Anwendung einfach suchen.

Die waagerechtet Ausrichtung der Verbindungsplatte ist nicht wirklich wichtig, da du für die Ausrichtung der Polachse ja zwei Freiheitsgrade an der Montierung hast. Wichtiger ist, das alles möglichst stabil und schwingungsfrei steht.

Grüße,
Martin
 
Hallo Heiko,

genau dieses Bild meinte ich - Tellerfedersystem... Alzheimer-light - man sollte solche Links sofort speichern.

Ob diese Mimik stabil ist oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Aber pfiffig finde ich sie.

Vielleicht kann Stefan von Astro-Mechanik ja mal näher erläutern, warum er es nicht für stabil hält. Wenn dem so sein sollte, kann man die Tellerfedern ja entfernen und hat einen ganz normalen Adapter. Ich muß aber einräumen, daß die lichte Höhe zwischen Bodenplatte und Adapter etwas knapp ist, um die Zentralschraube der Montierung zu erreichen.

Mal ne Frage an die Freaks: kann denn dieses Tellerfedersystem bei der vorhandenen Dimensionierung zum Schwingen neigen (oder "verbiegen" - Hebel), wenn man da einen 10" Newton, meinetwegen mit Fotoequipment, mit knapp 20 kg draufsattelt?

Kann mich an einen Spruch erinnern: kein Vorteil ohne Nachteil...

Ich meine, diese Form von Adapter ist selten, sind aber Rotationsrohrschellen auch und dabei überwiegen die Vorteile.

Hab da einen großen Willson-Effekt :biggrin:

Dank an alle!

Gruß und CS
Stephan
 
Hi,

ich würde die Lösunf mit Telleferderpaketen nicht gleich verteufeln. Es sollte bei guter Auslegung (siehe z.B. auch http://www.mubea.com/tellerfedern/standard_tellerfedern/theorie/kombinationen.html) für kleine Montierungen wie GP oder EQ6 brauchbar sein. Wirklich schwere Klamotten würde ich so aber nicht aufbauen.

Soll so eine Lösung verwendet werden, würde ich die gewindeseitige Platte - wenn sie aus Aluminium sein soll - aus hochfestem Alu wie 7075 machen um das Verschleißverhalten zu minimieren (oder wie auf dem Bild Stehbolzen einkleben). Zwischen den Adaptern und den Federn sollten aus gleichem Grund gehärtete Unterlegscheiben verwendet werden. Die Löcher für die Schrauben würde ich möglichst eng auslegen. Etwas Spiel muß für die Verkippung aber vorhanden sein ...

Die Fertigung von solchen Adaptern würde ich als einfach einstufen wenn die nötigen Werkzeuge vorhanden sind, Normteile wie Schrauben und Federn bekommt man z.B. bei Mädler, Norelem, Schnorr usw. Schnorr ist sicher auch bei der Federauslegung behilflich.

Mal ne Frage an die Freaks: kann denn dieses Tellerfedersystem bei der vorhandenen Dimensionierung zum Schwingen neigen (oder "verbiegen" - Hebel), wenn man da einen 10" Newton, meinetwegen mit Fotoequipment, mit knapp 20 kg draufsattelt?

Es kommt auf die Auslegung an. Wenn die Federn zu schwach gewählt werden und/oder die Federpakete zu hoch gebaut werden, kann es natürlich leicht zum Wackeln oder Verbiegen gebracht werden. Also so wenig und starke Federn wie möglich verwenden. Ersteres wird durch den gewünschten Verstellweg begrenzt, letzteres fordert hohe Kräfte für die Schrauben, weshalb ich weiter oben auf entsprechende Materialauswahl hingewiesen habe.

LG
Janina
 
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