GerdHuissel
Aktives Mitglied
Hallo Freunde des gestirnten Himmels,
der stahlblaue Himmel am gestrigen Sonntag nachmittag motivierte mich,
an ein paar meiner Sternguckerkumpels die SMS "GG?" zu verschicken.
Übersetzt heißt dies: Gehen wir Gucken?
Um 20 Uhr 45 brummten wir zu zweit mit Mikes Galaxy die Serpentinen nach Bürg hoch.
Von dort aus sahen wir eine blutrote Mondsichel hinter Winnenden auf den Horizont aufsitzen.
Vorfreude für gute Bedingungen kam auf!
Nach weiteren 20 Minuten Fahrt ins schwäbische Outback kamen wir weit abseits von Strassenlampen
und deren störendem Streulicht auf einem Hochplateau (irgendwo im Schwäbischen Wald :biggrin
an.
Mindestens 2 Hügelketten dazwischen sind nötig um der Lichtverschmutzung von Stuttgart und dem Remstal zu entfliehen!
Mein Spazierguck-Fernröhrle, ein alter Jaegers 6"F5 Refraktor auf einer Dobsonmontierung, war schnell aufgebaut.
Während der Mike noch seinen schönen 12,6"F6 Dob zusammansteckt,
habe ich schon M7 zusammen mit Baumwipfeln im Bildfeld.
Der Schmetterlingssternhaufen ist eines der südlichsten Objekte, die im schwäbischen Wald zu erhaschen sind.
Der Schütze bot mir nacheinander die Kugelsternhaufen M69,M70,M54, NGC 6624,6522 sowie M28
und den schönen M22 zum Betrachten an.
M22 ist bei 25x im 6" schon aufgelöst.
Ein Bildfeld von 3,3° mit dem 30mm Widescan III ermöglich ein wirkliches Lustwandeln zwischen diesen Objekten.
M55 steht etwas abseits weiter östlich.Seine Sterne sind zu schwach um diese im 6 Zöller einzeln zu sehen.
Er zeigt sich als etwa 1/4°grosser Wattebausch ohne Mittenkonzentration.
Mikes 12,5 " zerlegt diesen Kugelhaufen in seine Einzelsterne.
Beim Abbiegen in Richtung Milchstrassenzentrum gelange ich bei M8 und M20 an.
Beide stehen im Gesichtsfeld meines Spazierguckfernrohrs bei 25 facher Vergösserung.
Mit einem 2" UHC Filter von Astronomik zeigt M8 schön in Nebel eingebettete Sterne.
Eine dunkle Staubwolke, die Lagune, teilt dieses hübsche Objekt.
Bei M20 sind Dunkelschläuche , welche eine Dreiteilung des Nebels bilden erkennbar.
In Mike,s 12,5" werden beide Objekte einzeln detaillierter und eindrucksvoller gezeigt.
Beide Objekte jedoch schwebend im Weltall in einem Bildfeld, mit den namesgebenden Details im 6"Jaegers zu sehen,
entzückt auch den Mike.
Vorbei wieder ohne Filter ging es am unscheinbaren M21, ein offener Haufen zu M24, der kleinen Schützenwolke.
Etwa 1°x 1,5°großer Teppich glitzender Sterne ist wieder ein Prachtobjekt im 6" Röhrle.
Die Suche nach NGC6567 eienm Plantetary nahe M24 wurde nach ein paar Versuchen aufgegeben.
0,1`sind für 25 fache Vergrösserung ein zu kleines Objekt.
Ein Schwenk um etwa 1,5 Gf von M24 nach Osten zeigt M25,
ein ebensolcher um 2 GF nach Westsüdwest M23, 1 GF(=Gesichtsfeld mit gut 3°)ober halb der Schützenwolke finde ich M18.
Alles sind offene Sternhaufen der Sommermilchstrasse.
Ist M18 bildmittig eingestellt, zeigt sich in meinem Jaegers am oberen Bildrand eine zart strukturierte Gestalt,
der schöne Gasnebel M17.
Die amerikanische Namensgebung"Swan Nebula" ist im 6" viel treffender als die deutsche Bezeichnung Omeganebel.
Stellt man den M17 an den unteren Bildrand auf 6Uhr
erscheint auf 1Uhr ein weiteres schönes Objekt , der Sternhaufen M16.
Mit dem UHC Filter ist IC 4703 zu sehen, welcher M16 einhüllt.
Auch dessen amerikanische Namensgebung "The Eagle" kann man an der Struktur des Nebels mit dem 6" gut nachvollziehen.
Nächste Objekt ist M11.
Eingebettet in der Schildwolke ist dies ein Paradeobjekt für einen Kometensucher.
Mitten in der Nordwestabrisskante der Schildwolke blitzt der konzentrierte Sternhaufen aus der Umgebung heraus.
Mit grösserem Gerät ist der Eindruck nicht in dieser Schönheit nachvollziehbar.
Unterhalb der Schildwolke, etwa 3° südlich finde ich den Kugelsternhaufen NGC 6712,
welcher mit dem im 6" gerade noch erkennbaren Planetary IC1295 ein hübsches Paar bildet.
Der Einsatz des UHC ändert das Bild zu Gunsten des PN ab.
Nach Südosten an die Grenze zum Steinbock führt mich das nächste Objekt, der planetarische Nebel NGC 6818.
Nur 0,4´gross und schon 2 mal überfahren finde ich Ihn als ein klitzekleines Nebelscheibchen bei 25 fach.
-Nun weiss ich, warum es aus dem 0,1`grossen 6567 bei M24 nichts geworden ist.-
Die nahe gelegene Galaxie NGC 6822, auch Barnards Galaxie genannt,
bleibt trotz genauer Lokalisierung der Position im 6er für mich unsichtbar.
10° südöstlicher finde ich mit M75 einem Kugelsternhaufen der hell und sehr stark konzentriert erscheint ein dankbareres Objekt.
Wieder etwa 15° nordöstlich davon, bereits über dem Dreieck des Steinbocks bereits im Sternbild Wassermann
gelange ich über den Kugelsternhaufen M72, und M73, der eigentlich nur aus 4 Sternen besteht,
zum Planetary NGC 7009 , dem Saturnnebel.
Nadelfeine Sternabbildungen des Jaegers Refraktors machen es mir leicht das kleine grüne Scheibchen bei 25x zu erkennen.
Im 12,5" von Mike zeigt sich bei 280 fach (7mm Nagler)ein ovales grünes Scheibchen mit 2 angesetzten Spitzen,
die dem Objekt den Namen geben.
Als nächstes suche ich den Kugelhaufen M30 im Steinbock auf.
Beim Betrachten des kleinen konzentrierten Wattebauschs erinnere ich mich an die Unereichbarkeit dieses Objekts
bei Messiermarathons in Frühjahrsnächten auf unseren Breiten.
Der Helixnebel NGC 7293 ist mit UHC-Filter zwischen Wassermann und Steinbock ein leichtes Objekt.
Der 6" Jaegers zeigt bei 25x einen auffallend hellen gefüllten Ring mit etwa dem halben Monddurchmesser.
An der nördlichen Grenze des Wassermanns zum Pegasus besuche ich den schönen Kugelsternhaufen M2
der bei 25X am Rand aufgelöst wird.
Gut 4 Gesichtsfeldesr das Fernrohr nach Norden geschwenkt gelange ich zum M15 im Pegasus.
Danach habe ich wieder Lust auf die Milchstrasse,nun der Abschnitt im Schwan.Der Cirussnebel wird zuerst eingestellt.
Der hellere östliche Bogen NGC 6992 und der Sturmvogel 6960 passen gerade noch in des Gesichtfeld des Jaegers rein.
Mit dem UHC Filter ist zusätzlich die zarte Struktur des "Hexenbesens" auch Pickerings Triangular Whisp genannt,
in Bildfeldmitte erkennbar.
Auch die Nebel um Gamma Cygni sind mit dem UHC FIlter im über 3° grossen Feld zu erkennen.
Ein Gesichtsfeld in Richtung Albireo geschwenkt taucht der Sichelnebel NGC6888 im Gesichtsfeld auf.
Seine Form erinnert mich an ein menschliches Ohr, gepierct mit 4 Sternen am Rand der Ohrmuschel.
Mit dem blossen Auge ist östlich von Deneb eine kleine Dunkelwolke zu sehen, die von einem hellen Haken begrenzt wird.
Mit dem 7x50 Fernglass ist diese Haken als Nordamerikanebel identifizierbar.
Etwas südlicher davon, N-Amerika an den Gesichtsfeldrand des Jaegers gestellt,
ist die Struktur des Pelikannebels IC 5067 bei 25 x zu erkennnen.Eine sehr gute Durchsicht im Zenith!
Leider wird es am Horizont immer dunstiger, und wir beschließen nach einem Schwenk in Richtung Norden
zu Kembles Kascade in der Giraffe , dem schönen Sternhaufen NGC 1502
und dem Planetary 1501 den Abend langsam zu beenden.
Im 12,5" von Mike sieht man bei 1501 einen schwachen grünlichen Ring,
in dem ab und zu beim Schielen zart das Zentralsternchen aufblitzt.
Während der Mike mit Abbauarbeiten beschäftigt ist,
nutze ich die Zeit zu einem kurzen Ausflug zu M31/32/110 und zur Dreiecksgalaxie M33.
Auch der Pacmannebel NGC 281 in der Cassiopeja wird kurz mit UHC Filter begutachtet.
Deutlich sieht man einen 3/4 Nebelkuchen der an den Schittstellen etwas ausgefranst erscheint.
Ha und Chi sind das letzte Schaustück bevor der Deckel auf das Objektiv kommt.
Um 0Uhr 30 werden 2 patschnasse Fernrohre in den Ford Galaxy geladen.
Etwas habe ich noch unterschlagen:
Die Beobachtung von Uranus und Neptun im Aquarius mit Mikes 12,5".
Und:
Am Donnerstag, den 13.9.habe ich zusammen mit meinem Spechtelfreund Micha (MAV)
schon einmal einen ähnlichen schönen Spaziergang am spätsommerlichen Himmel unternommen.
Kabellose Grüsse und ein herzliches Hallali
aus dem Schwäbischen Wald von Gerd
www.bksterngucker.de
der stahlblaue Himmel am gestrigen Sonntag nachmittag motivierte mich,
an ein paar meiner Sternguckerkumpels die SMS "GG?" zu verschicken.
Übersetzt heißt dies: Gehen wir Gucken?
Um 20 Uhr 45 brummten wir zu zweit mit Mikes Galaxy die Serpentinen nach Bürg hoch.
Von dort aus sahen wir eine blutrote Mondsichel hinter Winnenden auf den Horizont aufsitzen.
Vorfreude für gute Bedingungen kam auf!
Nach weiteren 20 Minuten Fahrt ins schwäbische Outback kamen wir weit abseits von Strassenlampen
und deren störendem Streulicht auf einem Hochplateau (irgendwo im Schwäbischen Wald :biggrin
Mindestens 2 Hügelketten dazwischen sind nötig um der Lichtverschmutzung von Stuttgart und dem Remstal zu entfliehen!
Mein Spazierguck-Fernröhrle, ein alter Jaegers 6"F5 Refraktor auf einer Dobsonmontierung, war schnell aufgebaut.
Während der Mike noch seinen schönen 12,6"F6 Dob zusammansteckt,
habe ich schon M7 zusammen mit Baumwipfeln im Bildfeld.
Der Schmetterlingssternhaufen ist eines der südlichsten Objekte, die im schwäbischen Wald zu erhaschen sind.
Der Schütze bot mir nacheinander die Kugelsternhaufen M69,M70,M54, NGC 6624,6522 sowie M28
und den schönen M22 zum Betrachten an.
M22 ist bei 25x im 6" schon aufgelöst.
Ein Bildfeld von 3,3° mit dem 30mm Widescan III ermöglich ein wirkliches Lustwandeln zwischen diesen Objekten.
M55 steht etwas abseits weiter östlich.Seine Sterne sind zu schwach um diese im 6 Zöller einzeln zu sehen.
Er zeigt sich als etwa 1/4°grosser Wattebausch ohne Mittenkonzentration.
Mikes 12,5 " zerlegt diesen Kugelhaufen in seine Einzelsterne.
Beim Abbiegen in Richtung Milchstrassenzentrum gelange ich bei M8 und M20 an.
Beide stehen im Gesichtsfeld meines Spazierguckfernrohrs bei 25 facher Vergösserung.
Mit einem 2" UHC Filter von Astronomik zeigt M8 schön in Nebel eingebettete Sterne.
Eine dunkle Staubwolke, die Lagune, teilt dieses hübsche Objekt.
Bei M20 sind Dunkelschläuche , welche eine Dreiteilung des Nebels bilden erkennbar.
In Mike,s 12,5" werden beide Objekte einzeln detaillierter und eindrucksvoller gezeigt.
Beide Objekte jedoch schwebend im Weltall in einem Bildfeld, mit den namesgebenden Details im 6"Jaegers zu sehen,
entzückt auch den Mike.
Vorbei wieder ohne Filter ging es am unscheinbaren M21, ein offener Haufen zu M24, der kleinen Schützenwolke.
Etwa 1°x 1,5°großer Teppich glitzender Sterne ist wieder ein Prachtobjekt im 6" Röhrle.
Die Suche nach NGC6567 eienm Plantetary nahe M24 wurde nach ein paar Versuchen aufgegeben.
0,1`sind für 25 fache Vergrösserung ein zu kleines Objekt.
Ein Schwenk um etwa 1,5 Gf von M24 nach Osten zeigt M25,
ein ebensolcher um 2 GF nach Westsüdwest M23, 1 GF(=Gesichtsfeld mit gut 3°)ober halb der Schützenwolke finde ich M18.
Alles sind offene Sternhaufen der Sommermilchstrasse.
Ist M18 bildmittig eingestellt, zeigt sich in meinem Jaegers am oberen Bildrand eine zart strukturierte Gestalt,
der schöne Gasnebel M17.
Die amerikanische Namensgebung"Swan Nebula" ist im 6" viel treffender als die deutsche Bezeichnung Omeganebel.
Stellt man den M17 an den unteren Bildrand auf 6Uhr
erscheint auf 1Uhr ein weiteres schönes Objekt , der Sternhaufen M16.
Mit dem UHC Filter ist IC 4703 zu sehen, welcher M16 einhüllt.
Auch dessen amerikanische Namensgebung "The Eagle" kann man an der Struktur des Nebels mit dem 6" gut nachvollziehen.
Nächste Objekt ist M11.
Eingebettet in der Schildwolke ist dies ein Paradeobjekt für einen Kometensucher.
Mitten in der Nordwestabrisskante der Schildwolke blitzt der konzentrierte Sternhaufen aus der Umgebung heraus.
Mit grösserem Gerät ist der Eindruck nicht in dieser Schönheit nachvollziehbar.
Unterhalb der Schildwolke, etwa 3° südlich finde ich den Kugelsternhaufen NGC 6712,
welcher mit dem im 6" gerade noch erkennbaren Planetary IC1295 ein hübsches Paar bildet.
Der Einsatz des UHC ändert das Bild zu Gunsten des PN ab.
Nach Südosten an die Grenze zum Steinbock führt mich das nächste Objekt, der planetarische Nebel NGC 6818.
Nur 0,4´gross und schon 2 mal überfahren finde ich Ihn als ein klitzekleines Nebelscheibchen bei 25 fach.
-Nun weiss ich, warum es aus dem 0,1`grossen 6567 bei M24 nichts geworden ist.-
Die nahe gelegene Galaxie NGC 6822, auch Barnards Galaxie genannt,
bleibt trotz genauer Lokalisierung der Position im 6er für mich unsichtbar.
10° südöstlicher finde ich mit M75 einem Kugelsternhaufen der hell und sehr stark konzentriert erscheint ein dankbareres Objekt.
Wieder etwa 15° nordöstlich davon, bereits über dem Dreieck des Steinbocks bereits im Sternbild Wassermann
gelange ich über den Kugelsternhaufen M72, und M73, der eigentlich nur aus 4 Sternen besteht,
zum Planetary NGC 7009 , dem Saturnnebel.
Nadelfeine Sternabbildungen des Jaegers Refraktors machen es mir leicht das kleine grüne Scheibchen bei 25x zu erkennen.
Im 12,5" von Mike zeigt sich bei 280 fach (7mm Nagler)ein ovales grünes Scheibchen mit 2 angesetzten Spitzen,
die dem Objekt den Namen geben.
Als nächstes suche ich den Kugelhaufen M30 im Steinbock auf.
Beim Betrachten des kleinen konzentrierten Wattebauschs erinnere ich mich an die Unereichbarkeit dieses Objekts
bei Messiermarathons in Frühjahrsnächten auf unseren Breiten.
Der Helixnebel NGC 7293 ist mit UHC-Filter zwischen Wassermann und Steinbock ein leichtes Objekt.
Der 6" Jaegers zeigt bei 25x einen auffallend hellen gefüllten Ring mit etwa dem halben Monddurchmesser.
An der nördlichen Grenze des Wassermanns zum Pegasus besuche ich den schönen Kugelsternhaufen M2
der bei 25X am Rand aufgelöst wird.
Gut 4 Gesichtsfeldesr das Fernrohr nach Norden geschwenkt gelange ich zum M15 im Pegasus.
Danach habe ich wieder Lust auf die Milchstrasse,nun der Abschnitt im Schwan.Der Cirussnebel wird zuerst eingestellt.
Der hellere östliche Bogen NGC 6992 und der Sturmvogel 6960 passen gerade noch in des Gesichtfeld des Jaegers rein.
Mit dem UHC Filter ist zusätzlich die zarte Struktur des "Hexenbesens" auch Pickerings Triangular Whisp genannt,
in Bildfeldmitte erkennbar.
Auch die Nebel um Gamma Cygni sind mit dem UHC FIlter im über 3° grossen Feld zu erkennen.
Ein Gesichtsfeld in Richtung Albireo geschwenkt taucht der Sichelnebel NGC6888 im Gesichtsfeld auf.
Seine Form erinnert mich an ein menschliches Ohr, gepierct mit 4 Sternen am Rand der Ohrmuschel.
Mit dem blossen Auge ist östlich von Deneb eine kleine Dunkelwolke zu sehen, die von einem hellen Haken begrenzt wird.
Mit dem 7x50 Fernglass ist diese Haken als Nordamerikanebel identifizierbar.
Etwas südlicher davon, N-Amerika an den Gesichtsfeldrand des Jaegers gestellt,
ist die Struktur des Pelikannebels IC 5067 bei 25 x zu erkennnen.Eine sehr gute Durchsicht im Zenith!
Leider wird es am Horizont immer dunstiger, und wir beschließen nach einem Schwenk in Richtung Norden
zu Kembles Kascade in der Giraffe , dem schönen Sternhaufen NGC 1502
und dem Planetary 1501 den Abend langsam zu beenden.
Im 12,5" von Mike sieht man bei 1501 einen schwachen grünlichen Ring,
in dem ab und zu beim Schielen zart das Zentralsternchen aufblitzt.
Während der Mike mit Abbauarbeiten beschäftigt ist,
nutze ich die Zeit zu einem kurzen Ausflug zu M31/32/110 und zur Dreiecksgalaxie M33.
Auch der Pacmannebel NGC 281 in der Cassiopeja wird kurz mit UHC Filter begutachtet.
Deutlich sieht man einen 3/4 Nebelkuchen der an den Schittstellen etwas ausgefranst erscheint.
Ha und Chi sind das letzte Schaustück bevor der Deckel auf das Objektiv kommt.
Um 0Uhr 30 werden 2 patschnasse Fernrohre in den Ford Galaxy geladen.
Etwas habe ich noch unterschlagen:
Die Beobachtung von Uranus und Neptun im Aquarius mit Mikes 12,5".
Und:
Am Donnerstag, den 13.9.habe ich zusammen mit meinem Spechtelfreund Micha (MAV)
schon einmal einen ähnlichen schönen Spaziergang am spätsommerlichen Himmel unternommen.
Kabellose Grüsse und ein herzliches Hallali
aus dem Schwäbischen Wald von Gerd
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