widato
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Hallo Sternfreunde!
Am Samstag hatte sich ein Stau aus zwolf Autos gebildet, der zur Sternwarte Diez wollte. Irgendwer habe ein Artikel ins Lokalblatt gesetzt , der auf die Sternwarte hinwies.
So wurde es mit dem ausgearbeiteten Plan, einige Objekte im Eridanus zu beobachten nichts. Acht Erwachsene und mindestens ebensoviele Kinder wollten Sternegucken. Auf drei Teleskope, ein 12" Dobson, ein sechszölliger Achromat und ein Vierzöller sowie eine Schmidt-Cassegrain-Sehhilfe
verteilten sich die Besucher-kaum ,daß die Teleskope abgekühlt waren. Natürlich würde zunächst der Mond ins Visir genommen. Für die Kids immer eine tolle Sache, mal Berge und Krater auf dem Mond zu sehen. Dann kam Saturn an die Reihe, Jupiter und dann auch der Orionnebel. Für eine Dame, die sich für die Zwillinge interessierte wurde Castor getrennt. Galaxien konnten ob des hellen Mondes nicht begeistern. Die ersten durchgefrorenen Besucher und müden Kinder verabschiedeten sich-das seeing wurde immer besser (-9°C), heißer Tee aus vielen Thermoskannen lies eingefrorene Nasen auftauen. Der 150mm Celestron-Refraktor (Black Velvet) überzog sich mit einer Eiskruste aber unter geradezu genialen Bedingungen wurde Rigel bei 200fach (mit und ohne Kontrast Booster: Test erfolgreich) und dem neuen 2" TS-Barlow ( Test:erfolgreich) getrennt. Der Kontrast Booster nimmt Rigel den blauen Flammen-Saum, einiges an Helligkeit und lässt den Rigel-Begleiter besser sichtbar werden. Die neue 2" zweifach-TS-Barlow ergänzt die 2"-Kellner Okulare um die gebarlowten Brennweiten 20 und 16mm.
Omikron2 Eridiani wurde gefunden und in seine Bestandteile zerlegt: Der einfachste weisse Zwerg in über 80" von gelben Hauptstern-einfach genial! Dann wurde nochmal in aller Ruhe der Mond angefahren: Alpen, Alpental und Plato. Mit dem Kontrast Booster, der wie ein Mondfilter das gleißende Licht abschwächt, den Blausaum am Mondrand entfernt und so zu einem kontrastreicheren Bild führt wurde ein Bild erhalten wie selten zuvor. Mit 200fach und gestochen scharf wurde am Platorand die abgebrochene Kante gesehen auf die die Schatten des gegenüberliegenden Kraterrandes wie nadelscharfe Felszacken zeigten. Brennendhelle Zentralberge die dem Schwarz des im Schatten liegenden Kraterbodens entwachsen sind. Rupes Recta als nadelscharfer Riß...
Nun waren wir nurnoch zu dritt. Philip hatte in seinem 12" Dobson Saturn in einer unglaublichen Schärfe und Jupiter nicht minder brilliant abgebildet daß es eine Freude war.
Der Tee war nun alle, ein kurzes Aufwärmen für die Heimfahrt am Kanonenofen und die letzten der Diezer verabschiedeten sich bis zur nächsten Beobachtungsnacht, die wir in dieser Güte sicherlich nur selten erleben werden.
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
Am Samstag hatte sich ein Stau aus zwolf Autos gebildet, der zur Sternwarte Diez wollte. Irgendwer habe ein Artikel ins Lokalblatt gesetzt , der auf die Sternwarte hinwies.
So wurde es mit dem ausgearbeiteten Plan, einige Objekte im Eridanus zu beobachten nichts. Acht Erwachsene und mindestens ebensoviele Kinder wollten Sternegucken. Auf drei Teleskope, ein 12" Dobson, ein sechszölliger Achromat und ein Vierzöller sowie eine Schmidt-Cassegrain-Sehhilfe
verteilten sich die Besucher-kaum ,daß die Teleskope abgekühlt waren. Natürlich würde zunächst der Mond ins Visir genommen. Für die Kids immer eine tolle Sache, mal Berge und Krater auf dem Mond zu sehen. Dann kam Saturn an die Reihe, Jupiter und dann auch der Orionnebel. Für eine Dame, die sich für die Zwillinge interessierte wurde Castor getrennt. Galaxien konnten ob des hellen Mondes nicht begeistern. Die ersten durchgefrorenen Besucher und müden Kinder verabschiedeten sich-das seeing wurde immer besser (-9°C), heißer Tee aus vielen Thermoskannen lies eingefrorene Nasen auftauen. Der 150mm Celestron-Refraktor (Black Velvet) überzog sich mit einer Eiskruste aber unter geradezu genialen Bedingungen wurde Rigel bei 200fach (mit und ohne Kontrast Booster: Test erfolgreich) und dem neuen 2" TS-Barlow ( Test:erfolgreich) getrennt. Der Kontrast Booster nimmt Rigel den blauen Flammen-Saum, einiges an Helligkeit und lässt den Rigel-Begleiter besser sichtbar werden. Die neue 2" zweifach-TS-Barlow ergänzt die 2"-Kellner Okulare um die gebarlowten Brennweiten 20 und 16mm.
Omikron2 Eridiani wurde gefunden und in seine Bestandteile zerlegt: Der einfachste weisse Zwerg in über 80" von gelben Hauptstern-einfach genial! Dann wurde nochmal in aller Ruhe der Mond angefahren: Alpen, Alpental und Plato. Mit dem Kontrast Booster, der wie ein Mondfilter das gleißende Licht abschwächt, den Blausaum am Mondrand entfernt und so zu einem kontrastreicheren Bild führt wurde ein Bild erhalten wie selten zuvor. Mit 200fach und gestochen scharf wurde am Platorand die abgebrochene Kante gesehen auf die die Schatten des gegenüberliegenden Kraterrandes wie nadelscharfe Felszacken zeigten. Brennendhelle Zentralberge die dem Schwarz des im Schatten liegenden Kraterbodens entwachsen sind. Rupes Recta als nadelscharfer Riß...
Nun waren wir nurnoch zu dritt. Philip hatte in seinem 12" Dobson Saturn in einer unglaublichen Schärfe und Jupiter nicht minder brilliant abgebildet daß es eine Freude war.
Der Tee war nun alle, ein kurzes Aufwärmen für die Heimfahrt am Kanonenofen und die letzten der Diezer verabschiedeten sich bis zur nächsten Beobachtungsnacht, die wir in dieser Güte sicherlich nur selten erleben werden.
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO