Geschäftspraktiken im Biete -Forum HÄNDLER !

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MichaelMeier

Aktives Mitglied
Hallo,

vermehrt sehe ich Händleranzeigen im Biete-Board nach dem Motto : "verkaufe Produkt xy gegen Gebot".

Was soll der Quatsch ? Wir Privatverkäufer werden angehalten, Angebote mit Versteigerungs-Character, als "EBAY" zu titulieren bzw. dort abzuwickeln.

CS Michi <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

 
Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Hallo Michi,

was ist daran so schlimm?
Wenn man daran interessiert ist, gibt man sein Gebot ab und gut.
Vielleicht bekommt ein niedriges Gebot wirklich den Zuschlag, wenn nicht
dann eben nicht - dann ist es zu teuer.

Ebay ist eine andere Plattform als a.de und da kann ich den Wunsch der Mods
auf den Hinweis nachvollziehen/akzeptieren.

Persönlich mache ich mir nicht mal die Mühe solch eine Anzeige komplett
durchzulesen, geschweige sie zu beachten - verkauft der Händler mir eben nichts.

Viele Grüsse
Thomas
 
Das sehe ich unkritisch, schliesslich kann man ja nicht im Forum auf die Angebote antworten, so dass keine Versteigerung im Forum stattfindet. Wer Interesse hat, schickt einfach eine Email mit 'ner Zahl.

zzzip
 
Hi folks!

Das sehe ich unkritisch, schliesslich kann man ja nicht im Forum auf die Angebote antworten, so dass keine Versteigerung im Forum stattfindet. Wer Interesse hat, schickt einfach eine Email mit 'ner Zahl

Darüber sollte man mal nachdenken. Welchen Sinn soll das bitte haben, wenn ein "Gebot" nicht öffentlich einsehbar ist? Da bleibt immer die Frage, wie sehr manipuliert wird oder werden kann. So kann man durchaus das "Gebot" eines potentiellen Interessenten im Bedarfsfall geschickt "heraufverhandeln" ;-)
Und vor allem, wenn private Anbieter dazu angehalten werden, sich möglichst an die Regeln zu halten und Versteigerungscharakter eben untersagt ist - wie Michi anmerkte- wieso haben dann Händler eine (stillschweigende) Sonderregelung?

Ich wäre eher dafür ein eigenes Brett mit Angeboten seitens Händler einzurichten.

cu ...
Luzy
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Sehe ich auch so.

Egal, ob privat oder Haendler - wer keinen Preis reinschreibt, will offenbar nicht verkaufen. Ich kanns ja noch verstehen, wenn jemand einen Zeissrefraktor aus dem Jahr 1914 mit Signatur von Willem dem Zwoten verkauft - da mag es Leute geben, die ihre 114000 Euro dafuer hinblaettern oder auch nicht. Aber wenn jemand einen Feldwaldwiesenartikel "Gegen Gebot" bzw. "Preis VHB" verkauft, zeugt das fuer mich davon, dass er sich nicht mal die Muehe gemacht hat, darueber nachzudenken, wieviel Geld er wirklich haben will. Und wenn ich dann sage "xyz Euro", ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass ich eine ungehaltene Email bekomme, wenn mein Gebot seine Erwartungen unterlaeuft. Oder ich bekomme den Artikel zu diesem Preis, weil er sich viel weniger erhofft hatte ... in beiden Faellen ist der Kaeufer der Dumme.

Supertoll auch von einigen "Profis", Anzeigen zu schalten a la "Artikel besonders guenstig abzugeben, siehe [hier]" - da bekomme ich den Eindruck, der Link wird nur benutzt um den User mit aller Gewalt auf die Haendlerpage zu locken ...

 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Egal, ob privat oder Haendler - wer keinen Preis reinschreibt, will offenbar nicht verkaufen

Nein Jürgen, da liegst du leider falsch. Es kommt nämlich drauf an was
verkauft wird.

Wenn ich einen 10" GSO-Dobson verkaufe, brauche ich gar keinen
Preis dazuzuschreiben, weil ohnhin jeder Einsteiger schon weiß, was der
am Gebrauchtmarkt wert ist.

Bei irgendeinem Zeiss-Teil aus dem Jahre Schnee hingegen schauts
schon anders aus. Wer kennt von sowas schon den Marktwert?
Da finde ich gehört eine Preisvorstellung rein, sonst kann es leicht
sein, daß man wesentlich zu viel bietet. Darauf hoffen manche Händler
wohl auch.

Also es hängt von der Art der verkauften Ware ab, ob Standardware
oder Spezialteil.

Bino-Tom
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Hallo
Gegen Gebot hat nichts mit einer Versteigerung zu tun. Wenn ich ein Teil verkaufen will, und habe keine Preisvorstellung. Kunde X macht mir einen guten Preis, dann würde ich es weggeben. Habe sowas noch nie gemacht, aber wieso sollte man sowas nicht dürfen ?
Stellt euch mal das Gebrülle vor, Händler XY will für den besagten Zeiss Refraktor von 1914 100.000 €. Dann wird hier wieder seitenweise diskutiert, ob der Preis gerechtfertigt ist.
Bis bald
Marcus

Homepage
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Hi Tom,


ich sehe das anders. Waehrend ein seltenes Sammlerteil keinen definierten Wert hat (haengt eben davon ab wieviel ein Sammler "aus dem Bauch raus" dafuer hergibt), ist eine Preisvorstellung gerade bei Objekten wie den exemplarischen GSO-Dobson wichtig.

Ich weiss nicht, was der so wert sein soll - wie soll es dann ein Einsteiger wissen?

Ausserdem werde ich so gezwungen, erstmal Webseiten abzuklappern, um zu sehen was der so neu kostet. Und dann ? Wieviel Prozent vom Neupreis will der Verkaeufer ? Ist er mit 70 % zufrieden, vielleicht 50 % ?

Wieder stehe ich vor dem Problem: Biete ich zuviel, schneide ich in mein eigenes Fleisch. Biete ich zuwenig, wird womoeglich jemand sauer. Schon aus Angst, jemanden zu vergraulen, biete ich garnicht.

Wenn dagegen der Verkaeufer mit offenen Karten spielte, koennte ich mir in Ruhe ueberlegen was mir der GSO wert ist - unter Zuhilfenahme weiterer Infos wie Zustand des Geraetes etc.




 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Nun, ich bin ja wohl der Angesprochene. Ich denke es ist egal und jedem Überlassen, die Anzeige zu lesen und daraufhin ein Angebot zu machen oder nicht. Warum wieder dieser Negativthread zu einer Sache die zur normalsten der welt zählt ???

Mann bin ich froh das ich andere Dinge zu Tun , als mit der Lupe rumzulaufen und zu forschen, wo kann ich denn wieder was für mich negatives Finden und meine Freizeit dafür aufopfern, einen Thread darüber im Internet loszulassen . Hat dies vielleicht was mit Selbstbestätigung zu tun ?

Verstehen tuh ich solche Threads ganz ehrlich gesagt nicht
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

also so eng sehe ich das nicht, es gibt doch immer die Möglichkeit
zu Handeln. Meiner Meinung nach ist es doch ganz normal, daß man
den endgültigen Preis aushandelt.

Daher biete ich erstmal generell an der untersten Grenze, verkaufe
ich hingegen was, dann geb ich einen Preis an der obersten Grenze
bekannt. Damit gibts so oder so kein Risiko, für beide nicht.

Bist du zum Handeln zu schüchtern oder wo ist das Problem?

Bino-Tom
 
Mein Coming Out ...

"Bist du zum Handeln zu schüchtern oder wo ist das Problem?"

Ja, genau das ist mein Problem. Angst vor Gesten der Ablehnung, des Unwillkommenseins.

Genau deswegen werde ich auch NIE Astrohaendler !!!

Beraten gerne, und mit Vergnuegen.

Doch wenn sich das 12-jaehrige Kind in ein Teleskop verliebt, das Papa/Mama nicht bezahlen kann/will, wuerde ich mit dem Preis runtergehen bis untern EK, nur um jemanden gluecklich zu machen.

Weil fuer mich zaehlen wuerde, dass jemand an der Astronomie teilhaben kann. Und nicht mein Profit.

Und *schwupps* waere ich bankrott !

(An dieser Stelle warte ich schon sehnlichst auf den Kommentar von Klarinetto ...)


 
Hi,

die Aufregung verstehe ich nicht wirklich. Ok, ich persönlich antworte auch nicht auf solche Anzeigen, eben weil ich der Meinung bin dass der Verkäufer wissen sollte was ihm das Teil Wert ist, ein Händler erst recht. Ich lese es, antworte nicht und fertig...kein Grund sich zu ärgern. Für diejenigen die Interesse haben: schaut auf der Homepage des Händlers (oder einem anderen) was das Teil neu kostet, bietet mal 70-80% des Neupreises (falls es sich um einen neuen Standardartikel, also nix mit Sammlerwert handelt), er wird dann schon mit einem Gegengebot kommen.

Grüße,
Jochen
 
Re: Mein Coming Out ...

Hi Tom ...

"...die Beratung die du hier schon lange machst ist allererste Sahne, das muß auch mal gesagt werden!"

Danke !

Und viel Erfolg beim Verkauf Deines 7" MN ... haett gern so ein Teil, aber kein Geld (und zu viele Roehren !) ...

 
Welchen Sinn soll das bitte haben, wenn ein "Gebot" nicht öffentlich einsehbar ist? Da bleibt immer die Frage, wie sehr manipuliert wird oder werden kann

Das ist nur ein Problem, wenn Du Dich manipulieren lässt. Wenn überhaupt, dann ist an Gebots-Angeboten höchstens verwerflich, dass der Verkäufer jeden Bieter mit dem Hinweis nicht das höchste Gebot abgegeben zu haben bescheiden kann, und dadurch kostenlos einen Überblick über das Marktinteresse bekommt.

zzzip
 
Hi folks!

Aber wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Wie sieht es denn mit dem Vorschlag aus, ein eigenes Brett für Händlerangebote einzurichten? Dies würde die Übersichtlichkeit enorm steigern.

cu ...
Luzy
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

warum so empfindlich ?
Du rotzt auch öfters mal einen derben Spruch raus und kümmerst dich dabei wenig drum, wie die Empfänger sich fühlen. Wer austeilt muss auch einstecken können.

Soll ich mich jetzt dafür entschuldigen, dass ich keines Händlers Jünger bin und niemandem in den Allerwertesten krieche ?

Dafür gibst hier ja schon genug ergebene Sprachrohre, die alles toll finden, was Händler x oder y macht.

Einen Verlust machst Du bei dem Angebot wohl eh nicht, denn Du kannst bequem abwarten, was dir wer bietet und suchst dir eh das höchste Angebot aus, welches dann höchstwahrscheinlich sowieso sehr dicht am regulären Preis liegt.

CS Michi
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Michi

du hast leider überhaupt nicht verstanden um was es geht und ich habe keine Lust dirs zu erklären

also sucht weiter in den Krümmeln

 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Hallo,

ich habe keine Lust auf Stunk, entschuldige mich also bei Herrn Ludes, dessen kernige Sprüche ich hier im Forum eigentlich auch oft sehr mag, weil er ebenso wie ich niemandem nach dem Mund redet und seine Kompetenz unbestritten ist.

War etwas genervt vorhin - also Sorry Markus ! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
 
Re: Warum? Dann wird eben nicht gekauft...

Hi Michi

schon vergessen, bin fast nie nachtragend, nur deswegen bin ich auch noch hier.

 
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