Gesichtsfeldschablonen zum Aufsuchen

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SuW_Astrofan93

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Hallo Sternengucker!

Ich habe vor Kurzem von einer für mich neuen Art der Orientierung am Himmel gelesen: Gesichtsfeldschablonen, die das Gesichtsfeld von Okularen auf eine Karte beziehen.

Meine Frage: Wie finde ich den Durchmesser dieser Schablonen heraus?

Als Beispiel: 26mm Plössl-Okular mit einem wahren Gesichtsfeld von 1,7°. Wie rechne ich das auf die Karte um?


Vilen Dank für Eure Hilfe ;)

LG & CS
Tom
 
Moin Tom,

na Du schnappst Dir deine Karte und misst mit einem Lineal dein Gradnetz. Sinnvollerweise die Deklination und schaust, wieviel Milimeter ein Grad sind. Dann rechnest Du das auf Dein entsprechendes Gesichtsfeld um und schwupps kannst Du Schablonen für Deine Gesichtsfelder zuschneiden.

Gruß aus Bremen
Andreas
 
Moin!

> Du schnappst Dir deine Karte und misst mit einem Lineal dein Gradnetz.

Normalerweise steht der Maßstab irgendwo auf der Karte oder in der Anleitung dazu, genau wie bei Landkarten auf der Erde. Okulargesichtsfelder sind aber winzig klein, wenn man sie auf einen Standard-Atlas aufbringt. Normalerweise nimmt man Telrad-Schablonen zur Aufsuche. Die gibt es für die gängigen Sternkarten auch fertig im Netz - schmeiß mal Google an!
Ein Kollege vom Verein hat sich Fernglas- bzw. Sucher-Schablonen zurechtgeschnippelt - auch sowas geht.
 
Hallo Tom,

wie schon gesagt, hängt es davon ab, wie groß der Maßstab deiner Sternkarten ist. Im Normalfall reicht eine Schablone, nämlich für das Aufsuchokular.

Aber auch ich habe meinen Weg zur Orientierung am Himmel, besser zum Finden von Objekten gefunden: 1-3 Sternbilder über ein Sternkartenprogramm auf A4 gedruckt, wobei nur Sterne (bis ca. 6.5mag) sowie ein recht feines Koordinatengitter eingezeichnet sind. Das ganze noch laminiert. Diese Karten nehme ich zur Übersicht und zum Finden von Sternen, an denen ich mich für's "Starhopping" orientiere. Daneben drucke ich mir nach Bedarf detaillierte Karten aus, wo dann auch meine gewünschten Objekte drauf sind. Diese detaillierten Karten enthalten ebenfalls ein Koordinatengitter sowie i.d.R. einen mit freiem Auge sichtbaren Stern. Über die Koordinaten kann ich diesen Stern dann auf der Übersichtskarte wiederfinden und mich quasi global am Himmel orientieren. Die Deklinationsachse nutze ich dann auch als Orientierung für das Gesichtsfeld meiner Okulare. Damit bin ich bis jetzt sehr gut gefahren, wobei man echt System und Ordnung braucht.

Gruß, Robert
 
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