Großfernglas oder kleiner Refraktor?

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Sextant

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Meine jetzige Ausrüstung besteht aus einem Celstron C8 auf Vicen GP und Skysensor 3
Uralt Meade ETX90 mit Gabelmontierung und Tischstativ
Fernglas Nikon 10x50 auf Berlebachstativ.

Was ich suche ist ein Fernglas oder Teleskop was man mal schnell aufbauen kann und keine lange Wartezeit zum Audkühlen braucht und leicht zu transportieren ist.

Das C8 ist zwar super in der Leistung, braucht aber lange Vorbereitung, Strom und ist kaum tranportabel. Das ETX hat eine Klasse Optik, ist aber zu dunkel, das "Finden" ist reine Glückssache und wackelt.

Das Nikon 10x50 kommt meinem Wunsch sehr nahe, aber es fehlt aber die nötige Vergrößerung und dann diese sch... Nackenschmerzen.

Kann mir jemand aus eigener Erfahrung raten, was ich mir auf ATH in Hückelhofen noch sinnvolles zulegen könnte. Meine Schmerzgrenze wäre so bei 1000,- Euros erreicht.
Reicht da schon ein Triplet 20x80 aus chinesichem Qualitätsfensterglas? Solltes doch Vixen Fujinon oder Miyauchi sein. Bin ich mit einem Volksapo besser bedient? Wie sieht es mit einem angemessen Unterbau aus? Stativ, Reisemontierung etc?

bin für jeden Tip dankbar

Clear Skies

Sextant
 
Hallo Sextant,

ich würde den Volks-APO nehmen, die GP-Montierung
ist ja vorhanden und trägt den gut.

Ist universeller wie ein Fernglas und sofort einsatzbereit.

Noch besser ist eine azimuthale Montierung dafür, eine
Giro, Ayo, Baader, Wirth o.ä. Das Stativ der GP kann
dafür auch verwendet werden (zumindest bei der Wirth und Giro,
die anderen kenne ich nur vom Hören-Sagen).


Gruß Coyote
 
Hallo Sextant,

erstaunlich, was für Namen die Leute heutzutage haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Ich würde die Sache ganz einfach sehen und zwei Varianten ins Auge fassen:

1. das alte ETX verkaufen und durch einen kleinen APO oder ED Refraktor ersetzen. So ein Gerät ist schnell einsatzbereit, man kann es gut transportieren und es vereint große Sehfelder bei kleiner Vergrößerung mit hohen Vergrößerungen für Mond und Planeten.

2. das alte ETX als Schnellspechtelplanetenteleskop behalten (die Optik sollte ja recht ordentlich sein) und durch ein kleines Großfernglas mit Winkeleinblick ergänzen. Damit hast Du ein transportables Schnellspechtelgerät für Deep-Sky, etwas Mond und Sonne (logischerweise mit ordentlichem Sonnenfilter). Auf ein geradsichtiges Großfernglas würde ich wegen der wenig bequemen Handhabung verzichten. Ob Du ein chinesisches Wunderglas nimmst oder ein Miyauchi, das bleibt Deinem Geschmack überlassen. Ich würde ein kleines Miyauchi aus zwei Gründen vorziehen: die Gläser haben in aller Regel eine gute Optik und sie sind erstaunlich leicht. Gerade das geringe Gewicht hilft bei der Auswahl eines geeigneten Stativs + Montierung/Panoramakopf. Die Anforderungen an Stativ und Montierung sind bei einem kleinen Miyauchi (60 oder 77mm Öffnung) mit 2 bis 3kg Gewicht nicht allzu hoch, was die komplette Einrichtung sehr transportabel macht und dem Kontostand gut tut.

Variante 1 ist bei den Beobachtungsobjekten flexibler, Variante 2 hat von Haus aus den Vorteil des binokularen Einblicks. Entscheiden mußt Du alleine ...

Frank.
 
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Hallo Sextant,

Ich schlage Dir vor (aus purem Eigennutz :-), das Kronos 30x90 anzuschaffen:

http://www.bigbinoculars.com/3090.htm

Und danach berichte doch bitte mal ausführlich hier im Forum, was es leistet - das würde mich nämlich mal interessieren! Was mich an diesem Gerät beeindruckt, ist das relativ grosse scheinbare Sehfeld von etwa 60 Grad - da können die Miyauchis einfach nicht mithalten.

Viele Grüsse,
Holger
 
Hallo,
mein Vorschlag wäre, lass den 80-er Apo, der ist auch nicht heller als das ETX-90, und denk mal über einen Richfield-Refraktor nach, der wie das Nikon 10x 50 große Gesichtsfelder bietet, aber in Grenzen auch höhere Vergrößerungen. Ich nutze neben einem 10"-SCT(Meade) weitaus häufiger einen 150/750 Skywatcher auf Giro2 mit 30mm-Widescan ein Teleskop, das keinen Sucher braucht(Gesichtsfeld < 3°). Auch Wolkenlöcher, die nur 10 min. dauern, machen damit noch Spaß! Und mit dem O-III-Filter sind Objekte wie Cirrus-, Pelikan-, Nordamerika- Orion- und Rosettennebel ästhetisch schöner als auf Fotos zu sehen. Galaxien sucht man nicht mehr, man findet sie! Bei einem Preis von mittlerweile nur noch 498,- € für 6" Öffnung inkl. Zenitspiegel und 1,25"-Adapter in meinen Augen ein "Geheimtipp". Schau auch mal unter dem Stichwort "Farbfernseher" in den Foren nach.
Gruß Achim
 
Der Vergleich hinkt.

> Was mich an diesem Gerät beeindruckt, ist das relativ grosse scheinbare Sehfeld von etwa 60 Grad - da können die Miyauchis einfach nicht mithalten.

Hallo Holger,

ich denke, das ist ein Irrtum. Zumindest mein 60mm Miyauchi schafft bei 3mm AP locker ein scheinbares Sehfeld > 60 Grad. Mit dem 77mm Miyauchi sollte das auch klappen. Ich habe dem kleinen Bino 20x Okulare mit 68 Grad scheinbarem Sehfeld spendiert, kein Problem <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />. Bei größeren Austrittspupillen lassen die Prismensysteme (auch die anderer Winkelbinos) nur Plössl-typische scheinbare Sehfelder zu. Ob das 30x90 hier eine Ausnahme macht, wäre erstmal zu prüfen. Aber vergleichen muß man schon bei ähnlich großen AP'en ...

> Was mich an diesem Gerät beeindruckt ...

was mich beeindruckt, das ist das geringe Gewicht. Von einem russischen 90mm Fernglas hätte ich das doppelte erwartet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ...

Ansonsten würde mich das Gläsle auch interessieren. Zwei russische 90mm Optiken sind am Sternhimmel bestimmt eine Wucht!

Frank.
 
Re: Der Vergleich hinkt.

da fällt mir z.B. noch das BT-80M von Vixen ein
Das Gerät - hier auf der Vixen Gabelmontierung - passt
auch auf jedes stabile Fotostativ und ist im Nu einsatzbereit.

Link zur Grafik: http://altura.speedera.net/ccimg.catalogcity.com/200000/209800/209831/Products/8680744.jpg

Einzigartiges Spektiv und Binokular in einem! Genießen Sie den Komfort des beidäugigen Sehens mit auswechselbaren 1 1/4"-Okularen. Verblüffend kontrastreich auch die langbrennweitige, achromatische Optik: Kein normales Fernglas bietet diese Farbkorrektur!
Technische Daten: 2-linsiger Fraunhofer-Achromat, Objektivdurchmesser 80mm, f=910mm, f/11
Die Grundausstattung enthält: Optiken mit Tuben (weiß), Amiciprismen 45° ,2x Okular 25mm ortho Durchmesser 1 1/4", Montageschiene für Custom-Montierung oder Fotostativ mit 1/4"-Anschluß


Der Doppelrefraktor kostet laut Vixen-Europe`s Liste Euro 1.199.00.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Hallo Holger,
das Gerät hat einen 45°-Einblick. Das ist in meinen Augen auch noch ein Halsverrenker! Wer schon einmal damit Zenitbeobachtungen gemacht hat, weiß, wovon ich rede. Leider sind 90°-Einblicke teurer, ich hatte für mich ursprünglich das TS 20x88 auf dem Plan, hatte es auch ausgiebig am Himmel testen können, habe aber davon Abstand genommen, nachdem ich die ersten Nächte mit dem 6"-Richfield zugebracht hatte. Mit 6" sieht man einfach mehr, 2"-Okulare und der O-III-Filter, die ich schon hatte, machten die Entscheidung leicht. Einziger Nachteil, es ist halt kein Bino. Übrigenbs kann man erstaunlicherweise mit dem Skywatcher sogar ganz passabel fotografieren.
Achim
 
Re: Der Vergleich hinkt.

> Der Doppelrefraktor kostet laut Liste Euro 1.199.00 und ist durch uns lieferbar.

Hallo Herr Vehrenberg,

ich dachte immer, für Werbung gibt es den Astromarkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Aber recht haben Sie, das Gerät ist eine interessante Alternative. Nur hat man den Nachteil eines recht mickrigen realen Sehfeldes. Mehr wie 1,8 Grad (wenn überhaupt) sind wohl nicht machbar. Dafür hat man den Vorteil, gängige Astrookulare zu nutzen. Wird das Gerät eigentlich auch in absehbarer Zukunft noch gebaut? Oder teilt es das Schicksal vom großen Bruder, dem BT 125?

Viele Grüße, Frank Schäfer
 
... Das C8 ist zwar super in der Leistung, braucht aber lange Vorbereitung, Strom und ist kaum tranportabel ...
Von den haarsträubend langen Auskühlzeiten hab ich schon mal gehört, aber sonst ist es ein kleines, kurzes und handliches Tönnchen auf einer absolut kompakten und leichten Montierung. Wenn der Strom Dein Problem sein sollte, dann kann ich Dir folgendes Anbieten: Skysensor mit Motoren gegen: 1 Drehknopf, 1 starre Welle, 1 biegsamme Welle - 1:1
 
Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo Herr Schäfer,
ich habe unseren Text leicht verändert, es dürfte jetzt kein Problem mehr sein, wenn wir lediglich auf den Preis hinweisen, denn das will der Interessent ja wissen. Das BT-80M wird weiterhin hergestellt und angeboten, wie lange, weiß ich natürlich nicht. Es ist ja auch vom Preis her eine ganz andere Kategorie und läßt sich dadurch in größeren Stückzahlen herstellen.
Wir kennen einige Kunden, die mit diesem Gerät sehr zufrieden sind und ein sog. Halsverrenker ist es beileibe nicht, wie `warmduscher`feststellt, hinzu kommt die Preisvorstellung von etwa Euro 1000.00, die vorgegeben war.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo Herr Vehrenberg,

aus diversen Berichten ist mir in Erinnerung, daß es mit manchem Okular Schwierigkeiten am BT-80 gibt (man kommt nicht in den Fokus). Da habe ich doch gleich ein paar Fragen:

Funktionieren diesbezüglich alle 1,25" LV und LVW Okulare?

Wie groß ist der freie Durchlaß vom Prismensystem? Kann man beispielsweise 30mm Eudiaskopische Okulare mit 26mm Feldblende ohne Randvignettierung verwenden?

Mit 30mm Okularen könnte man ja wenigstens eine AP von 2,6mm erreichen und ca. 1,6 Grad Sehfeld am Himmel nutzen. Die Standard Orthos im Lieferumfang sind wahrscheinlich nicht die erste Wahl von Freunden der Deep-Sky Beobachtung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Viele Grüße, Frank Schäfer
 
Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo,
jedes Fernglas, das in Zenitnähe benutzt wird und keinen 90°-Einblick hat, ist definitiv unkomfortabel, das kann auch ein Herr Vehrenberg nicht (ohne Begründung)wegwischen! Ein 45° oder 60°-Einblick ist für terrestrische(!) Zwecke sehr günstig, mit zunehmender Höhe der beobachteten Objekte muss der Kopf irgendwann in den Nacken, da gibt es nix zu schnacken! Einzige Abhilfe ist ein Liegestuhl, der aber für andere Himmelsbereiche wieder umgestellt werden muss, und das ist einfach nur lästig auf die Dauer. Jüngere Beobachter mögen das noch tolerieren könne, aber wer schon HWS-Probleme hatte, kann nachfühlen, dass diese Art Fernrohr eben nicht das Gelbe vom Ei für die Astronomie sind. Geradsichtige Gläser sind astronomisch außer mit ausladenden Parallelogrammontierungen kaum zu gebrauchen (Fehlkauf eines 22x100, wer will's haben?).
Gruß
Achim
 
Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo Herr Schäfer, Hallo Achim ?,
die Fragen will ich gerne morgen beantworten, wir werden das zumindest mit den hier vorhandenen Vixen Okularen ausprobieren. Was die Genickstarre betrifft, hatte ich natürlich in erster Linie an die Verwendung des Glases in Verbindung mit der Vixen Gabelmontierung gedacht. Das vergaß ich zu erwähnen.
Mit freundlichen Grüßen
 
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Re: Der Vergleich hinkt.

> jedes Fernglas, das in Zenitnähe benutzt wird und keinen 90°-Einblick hat, ist definitiv unkomfortabel

Hallo Achim,

wenn Du schon eine "Definition" aufstellst, dann solltest Du auch die nötige Genauigkeit walten lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. In Zenitnähe kann 5 Grad, 10 Grad oder 20 Grad vom Zenit entfernt sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Klar ist ein 45 Grad Einblick nicht optimal. Aber nur weil es jetzt "definitiv unkomfortabel" ist, werde ich das kleine Miyauchi nicht verkaufen. Bis 70 oder 80 Grad Höhe komme ich damit klar, vorausgesetzt man kann etwas unter dem Glas sitzen und kollidiert nicht ständig mit dem Stativ. In den Zenit gucke ich damit auch nicht. Aber um Welten besser wie ein geradsichtiges Großfernglas ist eins mit 45 Grad Winkeleinblick allemal. Und das definitiv <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
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Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo!

Bezüglich des BT-80 möchte ich noch ergänzen, dass dieses Fernglas weniger für Deep Sky, sondern für Planetenbeobachtung (sowie Sonne und Mond) ausgelegt ist. Dafür spricht schon das Öffnungsverhältnis von 1:11. Um in der Nähe der Ekliptik zu beobachten, ist der 45° Einblick optimal.

Frank hat hat schon angedeutet, dass es mit dem BT-80 wohl nicht so einfach ist, große wahre GF und große APs zu erzeugen. Auch das spricht eigentlich für die vorwiegende Nutzung im Bereich der mittleren bis hohen Vergößerung an Objekten mit genug Licht.

Deep Sky wird man damit nur nebenbei betreiben, hier mal eine Galaxis, dort ein plantetarischer Nebel wenns grad so passt.

Viele Grüße
Andreas

 
Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo Frank,
Ihr könnt mir alle viel erzählen, ich habe halt meine Erfahrungen. Das einzige, was mir Freude bereitet, ist ein Bino mit 90°-Einblick. An einer Giro-Montierung mit Fernglasarm sitze ich bequem auf meinem Hocker, das Glas schwenkt neben(!) dem Stativ um eine waagrechte Achse und kommt selbst im Zenit nicht mit den Stativbeinen in Konflikt. Das Glas ist in jeder Stellung ohne Klemmung perfekt ausbalanciert. Ich kenne die TS-Panorama-Monti ebenso wie die Vixen, beide kommen komfortmäßig (ich schreibe nicht wieder definitiv!) nicht mit. Ich wollte eigentlich auch nur anmerken, dass es auch ohne großen Aufwand funktioniert, mit einem Bino bequem zu beobachten. Es soll ja auch Leute geben, die stundenlang an ihrem Teleskop stehend beobachten, ich lasse ihnen ihren Maso-Spaß, mein Ding ist's nicht, bin halt ein Warmduscher!
Achim
 
150/750 Skywatcher auf Giro2 mit 30mm-Widescan
Hallo!
Mit dieser Kombination hab´ ich auch schon mal geliebäugelt...
Dazu hätte ich ein paar Fragen:
Wie ist das mit dem Farbfehler bei Vergrößerungen unter 50x? Sichtbar? Störend? Nur bei hellen Sternen sichtbar?
Abbildung am Rand:
Mit einem 20er Nagler würde ich beim 150/750 FH auf etwa 38x bei >2 Grad Feld kommen. Sind die Sterne am Rand schön punktförmig oder gibt´s da vom FH-Objektiv Probleme mit störenden Bildfehlern?
Gruß
Matthias
 
Re: Der Vergleich hinkt.

Hallo Herr Schäfer,
es gibt ein Problem, denn wir haben zur Zeit kein BT-80M hier vorrätig, um das direkt zu prüfen. Nach Aussagen von Vixen Europe sind alle LV und LVW Okulare am BT-80M verwendbar, natürlich nur im Bereich der sinnvollen Vergrößerungen - also von 5 - 40mm. Die Prismen sind so gerechnet, dass es bei der Verwendung von 1 1/4" Okularen keine Vignettierung gibt. Das müßte dann natürlich auch auf die Eudiaskopischen Okulare von Baader zutreffen. In der Tat ist das BT-80M wegen der 80mm Öffnung eigentlich ein Planetenteleskop und weniger für Deepsky geeignet. Für die
Planetenbeobachtung sind natürlich die Orthos gut geeignet,weniger für Deepsky.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Eine Frage.

Hallo Herr Vehrenberg,

danke für die Info.

> natürlich nur im Bereich der sinnvollen Vergrößerungen - also von 5 - 40mm.

das ist wohl das, was Vixen-Europe für sinnvoll hält <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. In einem Bericht habe ich mal gelesen, daß 60-70x sinnvoll ist, darüber wird's zunehmend bunt. Aber das kann ja jeder für sich herausfinden, wenn Interesse besteht.

Noch eine andere Frage: wissen Sie, wann hierzulande die neue Porta-Montierung verfügbar ist? Bis die Information auf der HP von Vixen-Europe ankommt, ist wahrscheinlich Weihnachten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Bei einem Händler habe ich schon mal ein Bild entdeckt. Die Montierung sieht interessant aus und für kleine Teleskope auf Reisen würde mich das Teil interessieren. Stimmt der Preis von ca. 390 Euro?

Viele Grüße, Frank Schäfer
 
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Re: Eine Frage.

Hallo Herr Vehrenberg,

sieht ja interessant aus die Porta. Wieviel kg wird die schätzungsweise vertragen? Meinen Sie, ein 90L wird noch getragen?

Ganz wichtig: Wie hoch ist das Stativ?

Viele Grüße aus Willich nach Willich!

Andreas
 
Re: Eine Frage.

Hallo Herr Vehrenberg,

noch dieses Jahr - prima! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Dann kläre ich mal meinen Kontostand und melde mich rechtzeitig bei Ihnen. Wenn die Montierung so gut ist, wie sie ausschaut, dann ist das genau das, was ich schon ewig suche. Die Baader BP-60 ist von der Handhabung nicht das wahre und die chinesische TS Montierung verträgt kein 70mm Rohr. Da käme mir die Porta gerade recht ...

Viele Grüße, Frank Schäfer
 
Die Entscheidung ist gefallen.
Zuerst mal dank an alle die mir so zahlreich geantwortet haben. Von den vielen und vor allem konstruktiven Vorschlägen habe ich mich für die Variante von Frank Schäfer entschieden:
Das ETX behalte ich für Planentenbeobachtung, das C8 auch wenn mal wieder ein optimaler Himmel ist.
Neu habe ich ein Großfernglas 20x100 mit 45 Grad-Einblick ähnlich dem APM 100 Binokular. Das ganze habe ich von Scopequipment inclusive Montierung für unter 800 Euronen bekommen. Ich konnte das Glas am Stand testen. Ob es ein Fehlkauf war wird rausstellen wenn mal wieder freier Himmel ist. Ich werde dann mal kurz berichten.

Clear Skies
Sextant

 
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