HIGH END Geräte für die Astrophotografie

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alp_tau

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Hallo Community,

nun hat auch Österreich seinen Teleskop-Hersteller.

High End Geräte für die Astrofotographie gibts seit neuestem auch hier -> Astro Systeme Austria

Das Angebot, das auf der Homepage präsentiert wird, umfasst derzeit verschiedene Astrographen mit parabolischem und hyperbolischen Spiegel. Öffnungen 8", 9" und 10" sind auf der HP beworben. Größere auf Anfrage. Alle Rohre sind in absoluter TOP-Ausstattung wie z.b. mit Kohlefasertubus, Okularauszüge mit 1:10 Untersetzung, Optik aus Glaskeramik Sital von LOMO (Lambda 1/16 P/V, 1/70 RMS mit Interferrogramm) und vierlinsigen Korrektoren von Herrn Dipl. Phys. Phillip Keller (ermöglichen Spotdurchmesser von unter 0,006mm)

Weiters sind im Angebot 3 Montierungen (25kg, 60kg und 2x 250kg Tragkraft). Diese sind:

eine Neuheit, die es dem Astrofotografen möglich macht, die Technologie von Großteleskopen zu nutzen. Durch spezielle hochauflösende Encoder, ausgetüftelte Elektronik und umfangreiche Software ist es möglich Bogensekundengenau nachzuführen, Teleskopdurchbiegung zu kompensieren - und das ohne Guiding. Weiters ist eine elektronische Einnordung auf paralaktischer Basis möglich.

Weiters sind auch CCD-Kameras im Angebot der A.S.A. Seit Ende 2005 soll sogar eine 16 Megapixel-Cam verfügbar sein.


Auszug aus der Homepage

Astrosysteme Austria hat es sich zur Aufgabe gemacht neueste Technologien der Astrophotographie für den Amateur zugänglich und leistbar zu machen.Kompromissloser Qualitätsanspruch und Praxistauglichkeit stehen im Mittelpunkt.So entstand in den letzten zwei Jahren die Basis einer Produktlinie die die Bezeichnung Referenzklasse beansprucht. Die Astrophotographie hat durch das digitale Zeitalter der CCD-Technologie einen noch nie dagewesenen Quantensprung erfahren.Diese Astro-CCD Kameras sowie die neuen digitalen Spiegelreflexkameras und nicht zuletzt die Möglichkeiten der Bildbearbeitung stellen gänzlich neue Anforderungen an Optik und Mechanik.Genau diese zwei Komponenten, optische Geräte, vollautomatische Montierungen und Nachführungssysteme für die neuesten Anforderungen in der Astrophotographie tauglich zu machen hat sich Astrosysteme Austria zum Ziel gemacht.Besonders stolz sind wir hier auf die Astrographen mit sehr großem Öffnungsverhältnis und optimaler Bildfeldkorrektur sowie den Montierungen mit „Unguiding Modus“ und automatischer Einnordungshilfe.

AstroSysteme Austria ist es gelungen dafür Topleute aus der Brache für diese hochgesteckten Ziele zu gewinnen:

Herr Dipl. Phys. Philipp Keller zeichnet für das optische Design und beliefert uns mit den optischen Komponenten der Fa. LOMO über seine Firma Astrooptik in Neutraubling.

Herr Taubenberger hat lange Jahre Erfahrung im Teleskopbau und stellt die Tuben unserer Astrographen in CFK-Sandwichleichtkonstruktion her.

Konstrukteure, Elektronikspezialisten und CNC Techniker runden das Team von Astrosysteme Austria ab.

Die Entwicklungen, Prototypen und Seriengeräte werden von Astrophotographenprofis wie Gerald Rhemann, Michael Jäger, Wolfgang Promper und vielen anderen auf Herz und Nieren geprüft.



Eine interessante Firma die sicherlich noch sehr schöne Produkte hervorbringen wird.

CS Florian
 
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Ja, leider sind noch keine näheren Infos darüber auf der Homepage. Ist mir auch aufgefallen. Hab mal ne Mail geschickt.

Klingt auf jedenfall sehr viel versprechend, finde ich.

Schöne Grüße
 
Hallo Martin,

bei den drei Montierungen handelt es sich bei den beiden ersten um einen "Umbau" der Losmandy Montierungen G11 und der HGM Titan. Die große Sternwartenmontierung mit 2x250 kg Tragkraft ist einen Eigenentwickung als Knicksäulenmontierung mit 160mm Achsdurmesser in RA und DEK.!!! Das besondere an den Losmandy-Umbauten und der Knicksäule ist die Elektronik und Steuerung. Durch höchstauflösende Encodern an den Achsen und aufwendige Software werden jegliches Spiel, Durchbiegungen, Refraktion usw. eleminiert. Dadurch kann man Unguided mit mehreren
Meter Brennweite ca. 10 min. Belichten ( +/- 1" !!)
Endlich gibt es Geräte für den Amateur mit der Technik der Großsternwarten. Übrigens verwendet Philipp Keller bei seinen Großteleskopen auch diese Technologie.
Ich verwende derzeit den Prototypen der Knicksäulenmontierung in meiner Sternwarte seit 1 jahr und bin äußerst Zufrieden. Bei 1m Brennweite belichte ich ca.15-20 Minuten unguided.
Die G11 Umbau wird im Sommer erhältlich sein und ca. EUR 7500 kosten. Nicht gerade billig aber die Software von Keller ( Autoslew) kostet zum Vergleich z.B. schon ca. EUR 5000 und die verwendeten Renishaw Encoder ca. EUR 2800.
Man erspart sich das Leitrohr, Nachführkamera und vieeeel Zeit <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Egon egond@gmx.at
Knicksäulenmontierung
 
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