Hochzeit : IS & VdS Journal ?

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Heidescoper

Aktives Mitglied
hallo Leute,
mir kam eben beim Duschen eine fixe Idee :

warum sollte man nicht beide Zeitschriften verbinden ?
Ok,

- die VdS übergibt die Redaktionsarbeit an einen professionellen Stab ( Team um Ronald )
-Bezahlung durch die Einnahmen VdS+ freier Verkauf + Werbeeinahmen
- die VdS darf lt. Satzung natürlich nicht dran bereichern
- das Autorenpool ist wesentlich erweitert, wir machen quasi weiterhin UNSERE Zeitschrift
- 6 Ausgaben im Jahr
- Abgabe weiterhin an VdS Mitglieder ( Beitrag wird allerdings erhöht )
- + separater Verkauf am Kiosk zu höherem Preis - wirbt so ev. auch Neumitglieder für die VdS !!!
- Entlasstung der VdS Mitglieder die bisher ehrenamtlich das Journal stemmen, aber trotzdem weiterhin Einbindung wenn gewünscht
- Auflagesteigerung
- damals hatte die VdS, allerdings nur ein paar Seiten in der SuW, und erreichte so über den Kioskverkauf auch neue Leute !

Gruß
Christian
 
Hi Christian,

geht das rechtlich überhaupt, dass eine gewinnorientierte Firma von einem gemeinnützigen Verein finanziert wird?

Ansonsten wäre das doch eher ein Schlag ins Gesicht der VdS Mitglieder die mit viel Engagegment seit Jahren eine Zeitschrift erstellen, wenn man sie von heut auf morgen ihrer Aufgaben entbindet. Zumal der Charakter des Journals verloren ginge, das sind zwei Zeitschriften die meiner Meinung nach sehr gut nebeneinander existieren können, aber schwerlich zusammengehen... aber ist nur meine Meinung, kann mir aber vorstellen, dass das beim VdS auch einige so sehen werden.

CS Benny
 
Natürlich kann man rein rechtlich dafür sorgen, dass der Stab von is das VdS-Journal erstellt. Wenn das aber von Personal erledigt werden soll, dass damit Geld verdienen möchte / will / darf, dann muss die VdS das bezahlen. Will / kann sie das?

Die VdS würde mit einem Projekt ganz sicher keinen Gewinn machen - das erleben wir ja gerade bei IS. Ob das von den Beteiligten inhaltlich so gewollt ist, steht natürlich auf einem komplett anderen Blatt.

...und wenn ein IS-Bezug zwangsweise mit VdS-Mitgliedschaft verknüpft wird, dann wird das auch manchem IS-Leser nicht schmecken, der einfach vereinsunabhängig bleiben möchte.

Schlussfolgerung für mich: Sinn machen würde eine Hochzeit schon, aber ich sehe die Probleme bei der inhaltlichen Umsetzung.

Stefan Korth
 
Hallo Stefan,

vor einigen Jahren habe ich den Bezug von IS beendet, weil mir die inhaltlichen Schwerpunkte und auch das Auftreten des Chefredakteurs bei verschiedenen Anlässen nicht zusagte.

Somit gibt es für mich auch noch einen anderen Aspekt bei einer IS/VdS-Kooperation: Wenn eine Mitgliedschaft in der VdS zwangsweise mit dem Bezug der IS verbunden wäre, würde mir das nicht schmecken, weil ich IS-unabhängig bleiben möchte.

Reinhard
 
Hallo zusammen,

die beiden Publikationen sollten auf gar keinen Fall zusammengelegt werden.

Werner Celnik als "Chefredakteur" des VdS-Journals war etliche Jahre Berufsastronom und außerdem viele Jahre in der astronomischen Bildung als Autor und Dozent tätig. Und auch das restliche Redaktionsteam weist hinreichend Kompetenz als Physiker bzw. Amateurastronomen auf. Weshalb sollte das Team um R.Stoyan da eine Verbesserung bringen? Kann ich nicht sehen. Hier muss unter dem Begriff "professionell" ja wohl eher der Versuch verstanden werden, von der IS leben zu können. Mit Kompetenz im inhaltlichen Sinne ist die Redaktion des VdS-Journals jedenfalls bestens bestückt

Das VdS Journal hat sehr viele Autoren, zumal es eine Vereinszeitschrift ist, die ein weites Spektrum der astronomischen Volksbildung abdeckt, viel weiter als es IS (das ich auch einige Jahre gelesen und abonniert hatte) je getan hat.

Der Vorschlag von Christian (Entlastung der ehrenamtlichen.... und weiterhin Einbindung wenn gewünscht...) klingt eher wie eine Übernahme!

Irgendwie hört sich die "Zusammenlegungsidee" für mich nach einer reinen Rettungsaktion zur Sicherung der finanziellen Grundlage für das IS-Redaktionsteam letztlich durch Rückgriff auf VdS-Gelder und auf Kosten des VdS-Journals an.

Und das würde mir als VdS-Mitglied keinesfalls gefallen.

Wenn IS ein Angebot an seine Leser macht, das diese wünschen, dann wird es seine Käufer finden, ansonsten eben nicht. Als kommerzielles Produkt muss es sich auch in einer kommerziell ausgerichteten Umgebung bewähren, wenn es überleben will

Viele Grüße
Heinrich












 
Hallo Heinrich,
das sehe ich genauso.
außerdem gibt es ja noch SuW, die ebenfalls über VDS als Abo angeboten werden. Das würde sich beissen.

Seit kurzem bin ich VDS-Mitglied, obwohl ich die VDS-Hefte auch in unserem Verein lesen könnte...

Letztendlich geht es den bisherigen Abonennten von IS doch weniger ums Geld, sondern um den Inhalt.
Und da zeigte sich IS in den letzten Jahren trotz Umfragen und
eventuell abgedruckten kritischen Leserbriefen als beratungsresistent.

Insgesamt schade um IS, aber mein bestehendes Abo würde ich erst
wieder verlängern, wenn ich weiß, was geboten wird.

LG Jochen
 
...wie gesagt, die Probleme liegen offensichtlich bei der inhaltlichen Umsetzung.
Ich habe selber ein VdS-Journal herstellerisch mit abgewickelt und weiß, was das für Zeit beanspruchen kann. Dass der aktuelle VdS-Stamm das inzwischen selber kann, steht außer Frage. Dass der dünne Astronomie-Markt in Deutschland nicht alle Medien trägt, wird ja u.a. jetzt offensichtlich und ist auch nicht neu. Da helfen dann nur "Hochzeiten" - wenn es gewollt wird. Wenn nicht, dann nicht.

Stefan Korth
 
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