Ich brauch mal eure Hilfe...

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Perry

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Hallo Leute,

ich brauche mal euren kompetenten Rat.
Stehe kurz vor dem Kauf eines Newton nach Jahren der Abstinenz.
Entweder ein GSO 200/800 auf GoTo:
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/gsovorschau.htm#200800
oder Astro Newton 250mm/1200mm CAM
http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/TeleskopeAstro/astro.htm#NT250
Oder ein DSN 254 auf EQ-6 und später mal GoTo.
http://www.teleskop-service.de/Astro/Reflektor/reflektor.htm#DSN254
Ich möchte relativ schnell in die Fotografie einsteigen und bevorzuge eine GoTo Lösung in Verbindung mit meinem Starry Night Pro. Das wichtigste ist natürlich die Optik, aber mein Budget ist auch begrenzt. Bei Lösung 1 u. 2 wäre es komplett und bei Lösung 3 müsste ich später nachrüsten.
Schwierige Entscheidung für mich...
So what?

Danke für eure Hilfe.
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

über den DSN254 gabs vor nicht mal 3 Tagen einen Thread: Teleskope
der hilft Dir vielleicht weiter.

Gruß Heiko
 
Hi Markus,
ehrlich gesagt würde ich zum Start Dir keinen empfehlen wollen.
1. Die Fotomaschine. Mit f/4 schwer für einen Einsteiger zu beherrschen und absolut fordernd, wenn er auch visuell genutzt werden soll, was Okulare betrifft. Dies wäre im Sinne des Budgets wenig ratsam.
2. 10" auf der CAM! Das wird visuell schon wackelig (nach meinem Dafürhalten nicht akzeptabel) geschweige fotografisch. Das diese Kombination immer noch angeboten wird. :smirk:
3. Dazu gabs ja einen Thread dieser Tage dazu. Das Produkt ist nach dem was zu lesen war noch nicht wirklich ausgereift.
Vielleicht erläuterst Du uns zunächst ein wenig mehr zu Deinen Vorstellungen, dem Budget etc. Dann kann man gezielter antworten.
CS
 
Danke Heiko und CS für die Antworten.
Ich versuche meine Vorstellungen noch ein wenig detailierter zu formulieren:
Ich habe mich von der Teleskopform her für einen Newton entschieden und möchte erst einmal visuell beobachten. Auf jeden Fall möchte ich eine computergestütze Lösung um später das Teleskop per Notebook und WLan fernzusteuern und per CCD Kamera das Bild zu übertragen. Man möchte ja im warmen sitzen ;-) . Es soll also später ein völlig autarkes System im Gartenhaus sein. Am meisten interessiert mich dabei die Deep Sky Beobachtung und später auch die Astrofotografie. (primär nur in Verbindung mit dem Computer)
Da ich aus dem IT-Bereich komme, ist die Intstallation der Computer Hardware nicht das Problem, nur bei der Auswahl des geeigneten Teleskops weiß ich nicht genau was sich am besten eignet. Budget max. für das Teleskop ist 1500.- inkl. GoTo.

Viele Grüße
Markus
 
möchte erst einmal visuell beobachten. Auf jeden Fall möchte ich eine computergestütze Lösung um später das Teleskop per Notebook und WLan fernzusteuern und per CCD Kamera das Bild zu übertragen. Man möchte ja im warmen sitzen

Hört sich technisch interessant an. Auf jeden Fall wird dir aber ein Großteil des visuellen Eindrucks (und Genusses) verloren gehen (auch wenn's warm ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ) Im Blickfeld eines Okulars kannst du enorme Helligkeitsunterschiede zwischen den hellsten und schwächsten Sternen wahrnehmen. Das kann das Display eines Laptops niemals wiedergeben, auch Fotografien nicht. Vom Rauschen etc. will ich gar nicht erst reden...

Thomas
 
Hallo Thomas und Antares,

danke noch mal für die Anmerkungen und Infos. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Am liebsten möchte ich natürlich alles gut beobachten können. Sprich unser Sonnensystem und Deep Sky, aber das ist mit einem Gerät ja wohl nicht möglich. Ich habe mir am Wochenende noch einmal die verschiedenen Bauformen zu Gemüte geführt und die Astrofotografie sowie Fernsteuerung hinter angestellt.
(Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Meine Anforderungen für den Wiedereinstieg und erst einmal nur für die visuelle Beobachtung:
1. Sonne/Planeten/Mond sollten gut zu beobachten sein
2. Deep Sky sollte auch gehen
3. GoTo muss sein
4. Das Teleskop muss gut zu handhaben sein, also nicht schwerer als 15kg ohne Montierung
5. Preis max. 1500.-

Zu welchem Teleskop könnt ihr mir raten? Muss auch kein Newton sein, obwohl ich immer wieder lese, das der Newton von der Optik das meiste fürs Geld bietet.

gruss
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

ich würde Dir raten, zu erst mit einem 8" / F6 Newton zu beginnen, vielleicht sogar erst "nur" als Dobson, denn der zeigt Dir schon alles aus deiner Liste und braucht keine teuren Okulare. Da eine Dobsonmontierung, das Teleskop bei stabiler Ausführung sicher und leicht bedienbar trägt, steht das "nur" wegen des fehlenden Antriebes dort, der lässt sich aber auch da nachrüsten, z.B. mit Dobsonplattform oder Computergesteuert im Selbstbau. Damit sind dann mit dem F6 auch hervorragende Planetenfotos möglich. Der Start mit visueller Beobachtungen, danach Erweiterung zu Planetenfotografie, ist zum sammeln von Erfahrungen und Praxis der beste Weg mit Erfolgserlebnissen weiter zu kommen.
Die Faszination auf dem Weg dorthinn ist durch nichts zuersetzen! Kein Foto kann so fesseln, wie ein Jupitermond der urplötzlich aus dem Planetenschatten tritt! Dir dann zeigt, da ist ja der Vierte, denn man schon vermisst hatte und einem die Bewegungen im All so deutlich zur vorführt.
Noch kann es zeigen, wie bei einen Kugelsternhaufen bei längerem beobachten, Einzelsterne in immer größer werdenden Zahl vor deinem Augen auftauchen und beginnen den milchigen Haufen langsam aufzulösen und die Kugelgestalt erahnen lassen.
Danach kommt dann auch der Wunsch, es selber abzulichten zu wollen, und jetzt hilft Einem die bis dahin gewonnene Erfahrung beim Umgang mit Optik und Mechanik auch dabei. Da man fotographisch sowieso mit kleineren Optiken beginnen sollte, ist das zu Anfang auch mit einem nachgefühten Dobson hukepack möglich, wie sehr schöne so aufgenommene Fotos zeigen. Mancher ist aber, nach den ersten Guten eigenen Ergebnissen, wieder zum "nur" visuellen zurückgekehrt, weil man nur dort direkt am Geschehen ist und macht nur gelegentlich noch Fotos von seltenen und spektakulären Ereignissen.

Hauptsache ist aber, dass es Spass macht!

Gruß Günter
 
Hallo Günter,

danke für deine Antwort. Ich denke du hast Recht und das "Feeling" beim visuellen beobachten ist durch nichts zu ersetzen. Wenn ich die GoTo auch erst einmal weglasse wäre ein Dobson ideal. Mein Hauptinteresse liegt ja auch bei Deep Sky und ich denke das dann ein großer Dobson ideal wäre. Was haltet ihr von folgendem Gerät und ist der bei TS angebotene Okularkoffer sinnvoll? Welches Zubehör benötigt man zwingend für den Anfang? Software Starry Night Pro habe ich schon angeschafft und übe im Moment im "Trockenen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Dobsons/dobson.htm#GS880
Der wäre vom Gewicht her mit 15,5kg gerade noch akzeptabel für mich.
Oder vielleicht ein Astro Newton 250mm/1200mm von Celestron?
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
gruss
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Markus,
wenn Got ein Muß ist, bleibt eigentlich nur die CAM. HEQ5 oder EQ6 als Skyscanversion verbrauchen schon zu viel vom Budget.
Dazu könnte ein 8" f/5 Newton passen und es bleibt noch etwas Geld für f/5 taugliche Okulare. F/5 ist weniger kritisch wie f/4.
Wo nun noch der Dobson mit ins Spiegel gebracht wird, wird es wahrscheinlich ganz schwer, denn auch der Dob hat Vorteile, wenngleich Du Dich damit von Deiner Erstzielsetzung entfernst.
Spätestens jetzt wäre es angeraten sich das alles mal live anzusehen.
Sternfreunde, Gruppen oder Vereine gibts bestimmt auch in Deiner Nähe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
CS
 
Hi Antares,

ich sehe da aber zuviel wenn und aber in der Geschichte. Alles immer hauchdünn und gerade eben so, damit es ins Budget passt.
Meine Prognose: Das geht am Ende komplett schief!

Abstriche bei den Anforderungen machen, und eine solide Lösung erwerben!

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,
mhm, klar wirds knapp. Die CAM und 8" f/5 , bleiben 300-350 für den Rest. Nicht grade viel, schon gar nicht ausreichend für eine gute, relativ endgültige Lösung. Aber es ginge zumindest zum starten.
Allerdings, und ich hoffte mein Schlußsatz würde dies verdeutlichen, wäre es förderlich die Auswahlgedanken nochmal zu prüfen - am besten live.
Im jetzigen Stadium eine Kaufentscheidung zu treffen, würde ich auch nicht raten.
Oder hast Du was anderes gemeint? So ganz kann ich nicht greifen was Du sagen wolltest.
CS
 
Hallo Antares,

hm, ich seh schon, ich muß es verdeutlichen. Macht ja nix. Ich meine, daß bei einer Lösung, die so eng in den finanziellen Rahmen hineingepresst wird, jeder Einzelpunkt wegen Geldmangels gefährdet ist.
Das heisst die Montierung taugt gerade so von der Tragkraft her und man wünscht sich bald eine stabilere.
Die Okulare arbeiten gerade so mit dem Teleskop zusammen und man möchte sich bald bessere kaufen.
Ein 8" f/5-Newton ist vielleicht doch zu Okularunfreundlich, und man wünscht sich womöglich einen 200/1200 Leichtbau gewählt zu haben.

Das heisst es besteht für große Teile der Ausrüstung der Verdacht, daß man damit nicht zufrieden ist, diese auf mittelfristige Sicht mit Verlust verkauft, um sich dann doch eine solide Lösung anzuschaffen. Und es besteht auch die große Frustrationsgefahr, daß man das Ausrüstungspaket wegen der vielen Unzulänglichkeiten gar nicht mehr nutzt. Frust dann, weil für viel Geld doch eine nicht zufriedenstellende Ausrüstung gekauft wurde. Eine langfristig zufriedenstellende Ausrüstung wäre aber möglich, indem man auf einige Punkte verzichtet, oder diese als "Zukunftsoptionen" im Blick behält.
Zum Beispiel wäre doch eine EQ-6 eine gute und günstige Plattform. Sie bietet kein Goto und sie ist für Deepsky-Fotografie im Lieferzustand eher untauglich. Aber sie bietet Aufrüst- und Umbaumöglichkeiten um diese Ziele später noch verwirklichen zu können. Zum Beispiel gibt es von Astromecanica (richtig geschrieben?) Eine Goto-Nachrüstung für schnelles Goto. Die Steuerungs-Updates bieten auch schon langsames Goto über einen angeschlossenen Laptop. Die Gangungenauigkeit der Nachführung kann über diverse Umrüstmaßnahmen verbessert werden.

Oder man muß eben optisch eine Stufe zurückschalten, einen 150/750 Newton fotografisch nutzen und kommt dann auch mit einer CAM oder einem gebrauchten GP-Paket hin. Zum Beispiel ginge damit ja auch langsames Goto mit einer Vixen GP und einer Littlefoot-Steuerung.

Clear Skies
Sven
 
Danke auch Sven für deine Hilfe. Ich habe auch noch mal in Forum gestöbert und auf der Seite der Deep Sky Brothers eine Menge Infos zum Thema gefunden. (Toll gemacht und sehr informativ!)
Folgende Überlegung:
1. Verzicht auf Goto und Fotografie (später nachrüsten)
2. Kauf eines Dobson in dieser Größe: z.B.
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Dobsons/dobson.htm#CLD8
3. Später kann man den Tubus ja auf eine venünftige Montierung packen (wenn man es dann noch möchte)
4. Mit dem Dobson üben üben üben
Ich denke das sich alles weitere ergibt und diese Optik die meisten Möglichkeiten bietet. Richtig?
Wenn ja, welches Gerät und welches Zubehör könnt ihr mir empfehlen.

Gruss
Markus
 
Hi Sven,
nun ich denke jeder stellt sich irgendwann die Frage nach dem Equipment und ob nicht vielleicht....
Ist grade an Anfang insgesamt recht schwer die Auswahl und die Möglichkeiten einzusortieren. Deine Argumentation paßt schon an sich, aber genauso könnte es passieren, das z.B. die von Dir angeführte Reduzierung der Optikgröße, zu einem späteren Zeitpunkt die Frage auf wirft, ob nicht vielleicht...
Wie wirs drehen, beides kann eintreffen oder auch nicht.
Da hilft dann der praktische Eindruck des Suchenden, weil er entscheidet wo seine Schwerpunkte oder seine "Das-muss-unbedingt-sein" sind. Eben dies können wir kaum und noch seltener von hier wirklich erfassen. So sehr wir uns bemühen.
CS
 
Hi Markus,
schön, wenn die Seiten gefallen und Dir helfen konnten.
Zur Frage:
Ja und nein.
Ein Dobson kann natürlich irgendwann parallaktisch montiert werden und auch für Fotos herangezogen werden. Da der Standartdobs aber mit f/6 daher kommt isser fotografisch schon nimmer ganz so ideal, gegenüber einem kürzeren Gerät.
Von daher kann dieses Gerät schon recht endgültig sein, muß es aber keinesfalls sein. Da hängt halt davon ab welchen Weg Du letztlich wirklich beschreiten willst und wirst.
Grade da bin ich, vielleicht auch aus dem eigenen Werdegang, etwas geprägt wenn Astrofotografie ( Damit meine ich Langzeit) ins Spiel gebracht wird. Ich hatte die Zielsetzung ursprünglich auch, aber meine Astroentwicklung geht seit geraumer Zeit mehr und mehr davon weg und eher ins visuelle.
Ich glaube das ich da kein Einzelfall bin, zumal die Fotografie nicht eben auf die Schnelle erlernt wird und, wenn sie ernsthaft mit einem gewissen Anspruch gemacht werden soll, auch richtig teuer wird. Schau Dir mal das Equipment der Fotocracks hier im Forum an. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Vor diesem Hintergrund wage ich auch die Aussage, das man zum Einstieg auf Foto zunächst verzichten sollte. Man wird zu Beginn genug andere Themen und Dinge zur Beschäftigung haben, die sich einspielen müssen.
Diesen Gedanken folgend kann ein Dobson natürlich ein Lösung sein. Es könnte auch die parallaktische Variante sein. Beides solltest Du Dir anschauen und wenn es irgend geht probieren.
So oder so denke ich das der rein visuelle Start besser ist. Alles andere wird in der Tat die Zeit zeigen.
8" bieten schon einiges an Seherlebnis und wären sicher ein schöner Start. Ob sie nun Skywatcher, Galaxy oder GSO(TS) heißen ist m.E. weitgehend gleich. Sie unterscheiden sich teilweise im Zubehör und in der Ausstattung. Man sollte vergleichen. Diese Geräte sind preiswerte Fernostware, mit eine gewissen Bastelpotential zur Optimierung. I.d.R. wird man ne ordentliche Optik bekommen, selten nen Topspiegel und sicher ist auch die ein der andere Gurke im Karton. Ein Qualitätsabsprache mit dem Händler wäre anzustreben und deren Einhaltung zu prüfen. Auch hierbei helfen Sternfeunde gerne weiter und wenn es nur dadurch ist das Vergleichsgeräte da sind.
Daher auch immer mein Rat: Sucht Kontakte, schaut Euch vorher alles an, wählt aus und vergleicht anschließend. 1zu 1 Vergleiche sind mitunter sehr hilfreich.
Und: Gemeinsam macht Astro einfach mehr Spaß.
Viel Erfolg und
CS
 
Hallo Antares.

Sorry das ich erst jetzt antworte, aber ich war die letzten Tage berufsbedingt nicht online. Ich werde deinen Rat beherzigen und versuchen mit Sternfreunden in meiner Gegend Kontakt aufzunehmen. Wer ist denn im Raum Moers (NRW) aktiv?
Bei meiner Teleskopwahl ist mir noch was ganz wichtiges eingefallen. Wir bauen gerade ein Haus und das Dachstudio wird mein Hobbyraum (Amateurfunk & Astronomie). Natürlich möchte ich auch von dort aus über die Dachfenster den Sternenhimmel beobachten. Wie sieht es denn dann mit dem Temperaturunterschied aus? Da müsste der Spiegel ja immer beschlagen. Mit auskühlen ist dann ja auch nichts wenn es draussen so richtig kalt ist und der halbe Tubus im warmen steht. Welches Bauart würde sich denn unter diesen Bedingungen anbieten? Ich denke für den Wiedereinstieg reicht auch erst einmal etwas kleineres. Alles weitere wird sich dann ergeben.

Gruss
Markus
 
Hi Markus,
Dachsternwarten sind bestimmt was feines, dennoch stehe ich dem kritisch gegenüber, weil ich mir kaum wirklich vorstellen kann, das man lokales Seeing ausschließen kann. Das ist m.E. eher die Gefahr als ein Beschlagen der Optik.
Wärmeabgabe oder Wärmeverluste des Hauses sind baulich kaum völlig zu verhindern und sorgen für Seeing. Da wäre evtl schon eine Beobachtungsplatform auf der ungeheizten Garage etwas besser, wenn man nicht sogar gleich zur Gartensternwarte geht.
Um mal zur Gerätefrage zurückzukehren, so könnte ich mir ein schönes größeres Fernglas mit passender Montierung für eine Dachsternwarte vorstellen. Quasi als Ergänzung, was ein FG in meinen Augen auch ist. Es fehlt den meisten schlicht an Variabilität gegenüber dem Fernrohr, wenn man nicht was individuelles a la Binoptic bauen läßt.
CS
 
Hi Antares,

wie sieht es denn unter den Voraussetzungen mit einem Refraktor aus?
Das sollte für den Anfang doch genügend flexibel sein und von der Handhabung ist es für mein Dachfenster auch ganz praktisch.

CS
Markus
 
Hi Markus,
Refraktor mit kleiner Öffung bis ~100mm und geringer Vergößerung könnte sicher funktionieren.
Da hohe Vergrößerung, über ~60fach (Schätzwert) ohnehin wegen des Lokalseeing eh nicht geht,
kann das theoretisch auch ein zu kurz geratener FH sein.
Großfeld geht damit prima und auf ner kleinen Montierung geht der auch als Reisegerät durch oder
Du sparst Dir mit einer Kostruktion am Fenster das Stativ, welches ohnehim meist das schwächste Glied
in der Kette ist.
So ein kleiner FH geht dann auch noch als Leitrohr am späteren Hauptgerät durch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.
CS
*entfernt*
 
Hi Markus,
ich denke wie Günther, das lokale Seeing wird eher kleinere Vergrößerungen zulassen und beschneidet in gewisser Weise ein Teleskop gleich welcher Bauart aufgrund des Standortes.
Wenn Du mit der Einschränkung leben kannst, kann ein kleineres Scope schon nehmen. Das könnte ein Richfieldrefraktor sein oder ein kleinerer Newton 130/650 oder in die Richtung. Das Ganze auf ne EQ3, die Ihrerseits ne kleine Säule als Unterbau hat. Denke sowas kann dann schon Spaß machen und auch zufrieden stellen.
CS
 
Hi nochmal,
wenn Du die Möglichkeit hast, das ganze Teleskop außerhalb des Fensters (Dach oder Brüstung) auf eine
einschwenkbare Halterung zu bringen und Dich im Dachfenster in Beobachtungsposition zu bringen
(kleine Standplattform), dann gewinnst Du, je nach Dachneigung sehr viel Beobachtungsspielraum
hinzu und hättest, je nach Fenstergröße sogar Rundumblick.
Da geht dann auch, neben den kurzen FH,s ein kurzer Newton (mit seitlichem Einblick).
Entscheidend ist eigentlich die Größe und Neigung des Fensters und der resultierende Bewegungsspielraum.
CS
*entfernt*
 
Danke noch mal an an allle für die wertvollen Hinweise und Tips. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Das Fernrohr auch auf dem Dach zu betreiben ist eine gute Idee und gar nicht so schwer zu verwirklichen. Ich habe eh große Tritte auf dem Dach und dort könnte das Fernrohr befestigt werden. Mein Dachfenster hat ca. 60cm Durchmesser und ich möchte mich für den Anfang auch mal gemütlich ans Fernrohr setzen. Meine Wahl fällt somit erst einmal auf einen Refraktor, da er mir vom Handling her am besten geeignet erscheint. Da kann man sich schön positonieren und gemütlich durchs Rohr schauen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Melde mich wieder wenn die endgültige Auswahl ansteht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

CS
Markus
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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