Ideen für eine Gartensternwarte

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Michael1974

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Hallo an Alle,

ich hab ein paar Ideen für eine dauerhafte Unterbringung meines Teleskop und wollte mal Eure Meinung dazu hören.

Ich habe eine HEQ5 mit einem 150/750 Newton. Die letzten Jahre lag das Zeug leider nur rum, da mir irgendwie immer die Zeit fehlte, speziell für den Aufbau und das einnorden für Astrofotografie, irgendwie gab es auch immer Probleme mit dem Guiding mit MGEN.

Meine Überlegung ist nun mein Garagendach in eine kleine Sternwarte umzufunktionieren. Ich habe eine große Doppelgarage und meine Idee ist nun 1 oder 2 Europaletten auf dem Dach zu verschrauben und dann die Gewindestange, mit der die Monti am Stativ angebracht wird zu verlängern und unten mit der Palette zu verschrauben. Das ganze hätte dann einen festen Stand und könnte sich nciht mehr bewegen nach dem einscheinern. Das Dach hat zusätzlich die Vorteile, das nicht jeder da rauf kommt. man das Teil nicht unbedingt sieht und ich eine etwas bessere sicht habe (auch wenn große Teile leider immer noch verdeckt sind.
Abdecken würde ich das ganze mit einer atmungsaktiven Oxford 600 plane.

Die Frage ist für mich dabei, wenn die Montierung eingescheinert ist, kann man das Teleskop dann abnhemen und später wieder draufsetzen, oder einzuscheinern, oder gibt es durch die De- und Montage bereits abweichungen?

Meine zweite Idee war das Teleskop, netzteil etc in einer verschraubten Aluexpeditionsksite auf dem Dach aufzubewahren, oder werde ich da zu große Probleme mit Kondenswasser bekommen?

Vielleicht kann mir ja jemand Tipps oder feedback geben.

Vielen Dank

Michael
 
Hallo Peter,

Das Dach wird wohl schwingen wenn ich da gross drauf rumlaufen. Also ruhig dabei sitzen, oder alternativ das setup fertig machen, die Kamera auf Reihenaufnahme, rein ins warme und ein Bier trinken. ;););););)

Wenn ich die Paletten mit den Dachbalken verschraube, sollte das aber eigentlich sehr wenig sein.

Gruß

Michael
 
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Hallo, ich habe so etwas hinter mir: Wenn Du läufst oder noch jemand dazu kommt wird es sehr ärgerlich, auch mit 150/750! Auf jeden Fall: das Dach ggf. lösbar von unten Abstützen (Baustützen fest anziehen, später wieder wegstellen....) oder - das war meine Lösung: Dach im DM der "Säule" öffnen und mit flexibler Manschette abdichten. Gruß Dringo
 
Moin,

die Idee mag ihren Reiz haben, aber das klingt schon vom Konzept her nach Wackeldackel. Die Montierung muss am besten irgendwie ohne mechanische Verbindung zum Restgebäude im Boden stehen.

CS
Jörg
 
Meine Säule in der Hütte ist Betoniert und keine Verbindung zur Hütte, hab da wo die Säule
durch den Boden geht,um die Säule rum mit Bauschaum ausgeschäumt,selbst das überträgt die
Erschütterung beim gehn in der Hütte, schneid es wieder rauß und probier mal Silikon!
 
Hallo Michael,

ich habe meine Ausrüstung auf meinem Balkon mit darunter liegendem Wintergarten montiert. Die Situation dürfte damit ähnlich sein wie auf deinem Garagendach. Die Säule ist ein 150 mm (Edel)Stahlrohr, das mit einem Ringflansch auf den Boden gedübelt ist. Zur Dämmung ist das Rohr mit Sand gefüllt. Der Boden ist mit 5 cm dicken, wetterfesten Gummimatten ausgelegt, wie sie auf manchen Spielplätzen unter den Spielgeräten liegengab es im Baumarkt. Darüber liegt Kunstrasen, weil die Matten nach längerer Zeit etwas anwittern und dann schwarze Füsse machen (bin ja nachts oft barfuss auf dem Balkon). Der so aufgebaute Bodenbelag drainiert auch sehr gut, so dass die Füsse trocken bleiben.

Es gibt keine problematischen Schwingungen. Vorher hatte ich eine kleinere Ausrüstung bei ungedämmtem Boden auf einer Balkonsäule montiert und konnte mich auf dem Balkon kaum bewegen ohne Schwingungen auszulösen. Auf einem weit spannenden Garagendach würde ich die Sache in jedem Fall nahe einer Ecke installieren.

Ich habe lange mit Abdeckhauben gearbeitet und auch das aufgebaute Teleskop darunter gelassen. Dabei waren allle Elektrik und Bedienelemente MGEN etc. an der Säule montiert. Die bei stürmischen Bedingungen auftretenden Kräfte (die Hauben bieten bei aufgebautem Teleskop eine ziemliche Angriffsfläche) und die Angst vor Wasserschäden haben mir aber immer ein schlechtes Gefühl gemacht. Das kann auf die Lager der Monti gehen. Außerdem kam ich in Schlechtwetterperipden teilweise tagelang nicht mehr an die Ausrüstung heran. Deshalb habe ich schliesslich eine Leichtbauhütte mit Schiebdach darum herum gebaut.

Viele Grüße
Peter
 
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