Anette_Aslan
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Liebes Sternenvolk,
trotz großer Müdigkeit rollte ich meinen 10ner Dob gegen 18h zum Auskühlen in den Garten und konnte mich kaum gedulden, denn mit nur 40% abendlicher Feuchte und wolkenlosem Himmel bei noch über 10 Grad C und absoluter Windstille wurde ich sehr neugierig, was ich dem dahinschwindenden Winterhimmel noch abgewinnen könnte.
Eine solch traumhaft ideale Wetterlage, die ganz Europa begünstigt, müsste doch unzählige Sterndlgucker an die Teleskope locken! Ein riesiges Stargate hat sich aufgetan!
Bevor ich nochmals sämtlichen Offenen Sternhaufen den Besuch abstattete lies ich die beruhigende Wirkung des geordneten Firmaments auf mein Gemüt wirken. Diese zuverlässigen und seit Menschengedenken bekannten Sternformationen rücken einem die Gedanken gerade und ordnen die Sinne wie wohlausgerichtete Magnetfelder. Der für diese Jahreszeit viel zu intensiv wirkende Mutterstern entlockt tagsüber allzu früh die Kräfte, doch dessen so unendlich weit entfernten Schwestern geben in der nächtlichen Kühle zurück, was das grelle Sonnenlicht an Kraft entlockt hat.
Mit Wehmut schaute ich dem schon tief stehenden M42 mit dem 26 Pano nach, noch konnte ich ihn sehen, doch irgendwie hat er mit der winterlichen Pracht nichts mehr zu tun, müde verabschiedet er sich langsam in der Wärme des Frühlings. Auch die Offenen Sternhaufen im Fuhrmann wirken nicht so prächtig, wie in klirrkalten Winternächten. Ihr Bühnenstück wirkt langsam abgeschmackt und muss Platz machen für neues, hoch im Osten winkt schon funkelnd die Wega und kündigt sommernächtliche Verheissungen an.
Hab Euch diese Tour fotografisch eingefangen und wieder einen kleinen Meteor im Westen erwischt.
Das Stargate ist noch eine Weile offen, der Mond kein Thema mehr, Wind auch nicht, Kälte wird erst gegen Morgen spürbar, ich wünsche Euch viel Spass in diesen Nächten.
LG
Anette
trotz großer Müdigkeit rollte ich meinen 10ner Dob gegen 18h zum Auskühlen in den Garten und konnte mich kaum gedulden, denn mit nur 40% abendlicher Feuchte und wolkenlosem Himmel bei noch über 10 Grad C und absoluter Windstille wurde ich sehr neugierig, was ich dem dahinschwindenden Winterhimmel noch abgewinnen könnte.
Eine solch traumhaft ideale Wetterlage, die ganz Europa begünstigt, müsste doch unzählige Sterndlgucker an die Teleskope locken! Ein riesiges Stargate hat sich aufgetan!
Bevor ich nochmals sämtlichen Offenen Sternhaufen den Besuch abstattete lies ich die beruhigende Wirkung des geordneten Firmaments auf mein Gemüt wirken. Diese zuverlässigen und seit Menschengedenken bekannten Sternformationen rücken einem die Gedanken gerade und ordnen die Sinne wie wohlausgerichtete Magnetfelder. Der für diese Jahreszeit viel zu intensiv wirkende Mutterstern entlockt tagsüber allzu früh die Kräfte, doch dessen so unendlich weit entfernten Schwestern geben in der nächtlichen Kühle zurück, was das grelle Sonnenlicht an Kraft entlockt hat.
Mit Wehmut schaute ich dem schon tief stehenden M42 mit dem 26 Pano nach, noch konnte ich ihn sehen, doch irgendwie hat er mit der winterlichen Pracht nichts mehr zu tun, müde verabschiedet er sich langsam in der Wärme des Frühlings. Auch die Offenen Sternhaufen im Fuhrmann wirken nicht so prächtig, wie in klirrkalten Winternächten. Ihr Bühnenstück wirkt langsam abgeschmackt und muss Platz machen für neues, hoch im Osten winkt schon funkelnd die Wega und kündigt sommernächtliche Verheissungen an.
Hab Euch diese Tour fotografisch eingefangen und wieder einen kleinen Meteor im Westen erwischt.
Das Stargate ist noch eine Weile offen, der Mond kein Thema mehr, Wind auch nicht, Kälte wird erst gegen Morgen spürbar, ich wünsche Euch viel Spass in diesen Nächten.
LG
Anette
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