TiScho
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Hallo!
Kürzlich habe ich ein Wochenende auf der schönen Nordseeinsel Langeoog verbracht. Die Wetterprognosen waren bescheiden bis miserabel, so daß ich es nicht für nötig hielt Karkoschka und Sternenkarte einzupacken und stattdessen lieber den Kosmos-Vogelführer mitnahm.
Nach einem anstrengenden und stürmischen Tag fiel ich dann todmüde ins Bett und wollte mich gerade dem wohlverdienten Schlaf ergeben, als ich durch die Gardine ein paar Sterne blinzeln sah. Die Vorstellung, um die Zeit und in meinem Zustand noch in die kalte Nacht hinauszugehen war zwar ein wenig abschreckend, doch schließlich überwand ich den Schweinehund, stieg in meine wärmsten Klamotten, schnappte mir mein Fernglas und machte mich auf.
Was soll ich sagen? Zwar war der Himmel nut teilweise wolkenfrei, doch der Anblick war schon mit bloßem Auge beeindruckend. Einen solchen Himmel bin ich als Städter wahrlich nicht gewöhnt. Mitten in der Nacht, am Strand und ohne jegliches Streulicht, konnte ich das Band der Milchstraße deutlich vor dem schwarzen Himmelshintergrund erkennen. M42 mit bloßem Auge macht in Bremen keinen Sinn, unter dem Inselhimmel war er jedoch klar und leuchtend als Nebel zu erkennen.
Im Fernglas dann überforderte mich die unglaubliche Vielzahl der Sterne, Haufen nd nebligen Strukturen schier, so daß ich schnell davon absah, nähere Bestimmungen zu machen, zumal ich ja kein Kartenmaterial hatte. Die mir bekannten Klassiker habe ich natürlich alle abgearbeitet und sie boten teilweise wirklich einen ganz neuen Anblick. Einfach viel klarer und brillianter als in der Stadt, einfach unvergleichlich!
Als Stativ diente mir übrigens ein alter Schrubber aus dem Putzmittelraum des Hotels. Hat wirklich gut funktioniert, den Stiel einfach auf den Boden gestellt, das Fernglas auf den Borsten fixiert. Nachteil: Zum Stehen zu kurz, zum Sitzen zu lang...
Lange Rede kurzer Sinn, wer gerne mal einen tollen Himmel erleben will, braucht nicht in die Wüste fahren. Bliebe nur noch das Wetter...
Gruß
Tim
Kürzlich habe ich ein Wochenende auf der schönen Nordseeinsel Langeoog verbracht. Die Wetterprognosen waren bescheiden bis miserabel, so daß ich es nicht für nötig hielt Karkoschka und Sternenkarte einzupacken und stattdessen lieber den Kosmos-Vogelführer mitnahm.
Nach einem anstrengenden und stürmischen Tag fiel ich dann todmüde ins Bett und wollte mich gerade dem wohlverdienten Schlaf ergeben, als ich durch die Gardine ein paar Sterne blinzeln sah. Die Vorstellung, um die Zeit und in meinem Zustand noch in die kalte Nacht hinauszugehen war zwar ein wenig abschreckend, doch schließlich überwand ich den Schweinehund, stieg in meine wärmsten Klamotten, schnappte mir mein Fernglas und machte mich auf.
Was soll ich sagen? Zwar war der Himmel nut teilweise wolkenfrei, doch der Anblick war schon mit bloßem Auge beeindruckend. Einen solchen Himmel bin ich als Städter wahrlich nicht gewöhnt. Mitten in der Nacht, am Strand und ohne jegliches Streulicht, konnte ich das Band der Milchstraße deutlich vor dem schwarzen Himmelshintergrund erkennen. M42 mit bloßem Auge macht in Bremen keinen Sinn, unter dem Inselhimmel war er jedoch klar und leuchtend als Nebel zu erkennen.
Im Fernglas dann überforderte mich die unglaubliche Vielzahl der Sterne, Haufen nd nebligen Strukturen schier, so daß ich schnell davon absah, nähere Bestimmungen zu machen, zumal ich ja kein Kartenmaterial hatte. Die mir bekannten Klassiker habe ich natürlich alle abgearbeitet und sie boten teilweise wirklich einen ganz neuen Anblick. Einfach viel klarer und brillianter als in der Stadt, einfach unvergleichlich!
Als Stativ diente mir übrigens ein alter Schrubber aus dem Putzmittelraum des Hotels. Hat wirklich gut funktioniert, den Stiel einfach auf den Boden gestellt, das Fernglas auf den Borsten fixiert. Nachteil: Zum Stehen zu kurz, zum Sitzen zu lang...
Lange Rede kurzer Sinn, wer gerne mal einen tollen Himmel erleben will, braucht nicht in die Wüste fahren. Bliebe nur noch das Wetter...
Gruß
Tim