Quanten
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Hallo zusammen
Habe heute Morgen Jupiter und seine Monde beobachtet und bin also um 2:30 Uhr aufgestanden und habe so bis zur Dämmerung um 5:15 Uhr beobachtet.
Zum Einsatz kamen meine beiden Lieblinge, ein TS-Orion 8“ f/8 Planetennewton, diesmal als Dobson montiert. Mit jeweils 128fach und 178fach Binokularer Vergrößerung.
Weiter, mein TMB 130 f/9.25 APO parallaktisch montiert. Mit jeweils 150fach, 167fach und 188fach Binokularer Vergrößerung.
Beide Instrumente justiert und ausgekühlt.
Der erste Blick durch den APO bei 188fach war erst mal etwas ernüchternd, was ich mir bei einer Höhe von Dekl. -14°46` schon dachte. Trotzdem beobachtete ich den Planeten eine Weile und da kamen auch schon die ersten Details zum Vorschein.
Leider war der GRF nicht zu sehen, doch gab es einen kleinen weißen Fleck im SEB zum EZ Band. Das NEB war etwas heller und ins gräuliche gezogen, während das SEB eher rot-braun war. Auch waren in den SEB und NEB dunklere fast Kastanienbraune Gebilde zu sehen.
Doch dann störte mich doch das etwas flaue Bild und wechselte zu 167fach. Schon viel besser! Nun kam so richtig die Marmorierung der Planetenscheibe heraus und das Bild war als Ganzes eher weißlich gehalten. Nun stachen auch die Bänder STrZ und NTrZ viel besser heraus in ein richtig leuchtendes Weiß. Auch waren im EZ zwei blaugraue Girlanden zu sehen. Der Wechsel auf 150fach verstärkte den Marmorierungseindruck und ein unglaublich ästhetisches Bild war zeitweise zu sehen mit knalligen Farben. Danach versuchte ich das Spiel noch einmal rückwärts auf 188fach, doch blieb die Vergrößerung bei 167fach die Gewinnbringenste. Die Jupitermonde erschienen in schönen unterschiedlich großen Scheiben.
Nun wollte ich wissen wie Jupiter im Planetennewton aussah. Ich wechselte den Glaswegkorrektor und meine beiden Schätzchen, die Pentax SMC 18mm Orthos kamen zum Einsatz. Doch was war das, bei 178fach ein flaues Jupiterbild, weichgezeichnet und ganz ohne Farben. Es sah so aus, als würden die Spikes der FS-Halterung einmal kreuz und quer das Streulicht über den Planeten zeichnen.
Ich wechselte die Vergrößerung, wobei sich erst bei 128fach wieder der APO-Kontrast einstellte. Aber dennoch blieb das Bild in seinen Farben flau. Die Kastanienbraunen Gebilde im SEB und NEB waren eigentlich nicht auszumachen. Auch erschienen die Bänder STrZ und NTrZ eher in einem Einheitsgelb, welches eher die ganze Scheibe überzog. Schließlich stellte sich dann doch in Momenten besserer Luft im EZ-Band doch etwas mehr Struktur heraus als wie im APO die zwei blaugrauen Girlanden. Doch wer weiß, was ich in diesem Moment im APO gesehen hätte.
Dann wechselte ich noch einmal an den APO und war doch überrascht über den Kontrastunterschied, irgendwie wollte sich am Newton nicht das Marmorierte Kunstwerk einstellen wie im APO. Das Bild im Newton sah dagegen doch etwas blass aus.
Man merkte nun auch, dass der Planet schon in den Westen vorgerückt war und es fing auch schon an zu dämmern. Ich suchte noch ein paar Doppelsterne im Schwan und in der Leier auf.
Nun fingen auch schon die Vögel an zu singen und der Hahn krähte auch schon. Ich schaute noch eine Weile so an den Himmel und dachte mir wieder, dass die Morgendämmerung doch eine ganz eigene Stimmung mit sich bringt.
Dann schleppte ich mein ganzes Gerödel ins Haus und kochte mir einen schönen Schwarztee. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Gruß Uwe
Habe heute Morgen Jupiter und seine Monde beobachtet und bin also um 2:30 Uhr aufgestanden und habe so bis zur Dämmerung um 5:15 Uhr beobachtet.
Zum Einsatz kamen meine beiden Lieblinge, ein TS-Orion 8“ f/8 Planetennewton, diesmal als Dobson montiert. Mit jeweils 128fach und 178fach Binokularer Vergrößerung.
Weiter, mein TMB 130 f/9.25 APO parallaktisch montiert. Mit jeweils 150fach, 167fach und 188fach Binokularer Vergrößerung.
Beide Instrumente justiert und ausgekühlt.
Der erste Blick durch den APO bei 188fach war erst mal etwas ernüchternd, was ich mir bei einer Höhe von Dekl. -14°46` schon dachte. Trotzdem beobachtete ich den Planeten eine Weile und da kamen auch schon die ersten Details zum Vorschein.
Leider war der GRF nicht zu sehen, doch gab es einen kleinen weißen Fleck im SEB zum EZ Band. Das NEB war etwas heller und ins gräuliche gezogen, während das SEB eher rot-braun war. Auch waren in den SEB und NEB dunklere fast Kastanienbraune Gebilde zu sehen.
Doch dann störte mich doch das etwas flaue Bild und wechselte zu 167fach. Schon viel besser! Nun kam so richtig die Marmorierung der Planetenscheibe heraus und das Bild war als Ganzes eher weißlich gehalten. Nun stachen auch die Bänder STrZ und NTrZ viel besser heraus in ein richtig leuchtendes Weiß. Auch waren im EZ zwei blaugraue Girlanden zu sehen. Der Wechsel auf 150fach verstärkte den Marmorierungseindruck und ein unglaublich ästhetisches Bild war zeitweise zu sehen mit knalligen Farben. Danach versuchte ich das Spiel noch einmal rückwärts auf 188fach, doch blieb die Vergrößerung bei 167fach die Gewinnbringenste. Die Jupitermonde erschienen in schönen unterschiedlich großen Scheiben.
Nun wollte ich wissen wie Jupiter im Planetennewton aussah. Ich wechselte den Glaswegkorrektor und meine beiden Schätzchen, die Pentax SMC 18mm Orthos kamen zum Einsatz. Doch was war das, bei 178fach ein flaues Jupiterbild, weichgezeichnet und ganz ohne Farben. Es sah so aus, als würden die Spikes der FS-Halterung einmal kreuz und quer das Streulicht über den Planeten zeichnen.
Ich wechselte die Vergrößerung, wobei sich erst bei 128fach wieder der APO-Kontrast einstellte. Aber dennoch blieb das Bild in seinen Farben flau. Die Kastanienbraunen Gebilde im SEB und NEB waren eigentlich nicht auszumachen. Auch erschienen die Bänder STrZ und NTrZ eher in einem Einheitsgelb, welches eher die ganze Scheibe überzog. Schließlich stellte sich dann doch in Momenten besserer Luft im EZ-Band doch etwas mehr Struktur heraus als wie im APO die zwei blaugrauen Girlanden. Doch wer weiß, was ich in diesem Moment im APO gesehen hätte.
Dann wechselte ich noch einmal an den APO und war doch überrascht über den Kontrastunterschied, irgendwie wollte sich am Newton nicht das Marmorierte Kunstwerk einstellen wie im APO. Das Bild im Newton sah dagegen doch etwas blass aus.
Man merkte nun auch, dass der Planet schon in den Westen vorgerückt war und es fing auch schon an zu dämmern. Ich suchte noch ein paar Doppelsterne im Schwan und in der Leier auf.
Nun fingen auch schon die Vögel an zu singen und der Hahn krähte auch schon. Ich schaute noch eine Weile so an den Himmel und dachte mir wieder, dass die Morgendämmerung doch eine ganz eigene Stimmung mit sich bringt.
Dann schleppte ich mein ganzes Gerödel ins Haus und kochte mir einen schönen Schwarztee. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Gruß Uwe