Wellmann
Aktives Mitglied
Hallo!
Für das Gymnasium zu dem ich Kontakt habe waren einige Arbeiten an der Homepage fällig, und ich habe daher mühsame Anstrengungen unternommen aus dem mäßigen Jupiter-Material vom 22.09.2010 noch etwas halbwegs Brauchbares zu extrahieren. Ein Bild hatte ich ja an dieser Stelle schon eingestellt, nun habe ich nach dem selben Verfahren noch ein weiteres Bild bearbeitet, dass kurz zuvor aufgenommen wurde (siehe Stellung der Monde, Roter Fleck).
Als Ergänzung wurden unten vier kleine Bilder eingefügt, die in den vergangenen 10 Jahren entstanden sind. Die Bilder haben teilweise fast „historischen“ Charakter, zeigen sie doch eindrucksvoll die unglaublich rasante Entwicklung der Planetenfotografie. 2001 gab es die ersten primitiven Digitalkameras für stolze 2000 DM(!), heute gibt es entsprechende Kameras für 15 Euro beim Lebensmittel-Discounter. Eine solche Kamera habe ich an ein Teleskop gehalten und damit das völlig unscharfe Bild von 2001 belichtet. Dieses Bild zeigt ein massives NEB und extrem ausgeprägtes Nebenband im Norden, das in den Folgejahren nicht auf den Bildern erscheint. 2003 war die Zeit der einfachen s/w-Videomodule, so entstand das zweite Bild (sogar mit Mondschatten). Dann begann die „große“ Zeit der ToUCam, siehe die Bilder von 2004 und 2005. Heute sind es die DMK/DBK21, mit der das große Bild aufgenommen wurde. Aber auch diese Kameras werden langsam aber sicher durch noch bessere Geräte ersetzt. Trotz aller Fortschritte und Verbesserungen unserer schnelllebigen Zeit macht es aber Spaß, sich mal in die „guten(?) alten Zeiten“ zurück zu versetzten, vielleicht geht es ja dem Einen oder Anderen von Euch ebenso.....
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/jup220910_13_14a.jpg
Volle Auflösung
Das zweite Bild ist noch einmal eine Zusammenstellung zur Technik, die die Unterschiede zwischen einer Farbaufnahme mit Bayer-Maske und einem IR-C Bild zeigt. Interessant ist die Feststellung, dass der GRF auf der IR-Aufnahme praktisch nicht zu erkennen ist. Auffällig ist auch die merkwürdige V- förmige Struktur links vom GRF und die relativ kontrastarme Wirbelschleppe im „verschwundenen“ SEB. Die Aufnahmen zeigen übrigens schön das Nebenband im Norden, dass auf obigem Bild von 2001 zu sehen war, und dann vorübergehend verschwand.
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/Jupiter2010a.jpg
Volle Auflösung
Ich hoffe Ihr habt Weihnachten (so weit möglich) unbeschadet überstanden, ich wünsche Euch ein Gutes Neues Jahr 2011!
Gruß, Peter
Für das Gymnasium zu dem ich Kontakt habe waren einige Arbeiten an der Homepage fällig, und ich habe daher mühsame Anstrengungen unternommen aus dem mäßigen Jupiter-Material vom 22.09.2010 noch etwas halbwegs Brauchbares zu extrahieren. Ein Bild hatte ich ja an dieser Stelle schon eingestellt, nun habe ich nach dem selben Verfahren noch ein weiteres Bild bearbeitet, dass kurz zuvor aufgenommen wurde (siehe Stellung der Monde, Roter Fleck).
Als Ergänzung wurden unten vier kleine Bilder eingefügt, die in den vergangenen 10 Jahren entstanden sind. Die Bilder haben teilweise fast „historischen“ Charakter, zeigen sie doch eindrucksvoll die unglaublich rasante Entwicklung der Planetenfotografie. 2001 gab es die ersten primitiven Digitalkameras für stolze 2000 DM(!), heute gibt es entsprechende Kameras für 15 Euro beim Lebensmittel-Discounter. Eine solche Kamera habe ich an ein Teleskop gehalten und damit das völlig unscharfe Bild von 2001 belichtet. Dieses Bild zeigt ein massives NEB und extrem ausgeprägtes Nebenband im Norden, das in den Folgejahren nicht auf den Bildern erscheint. 2003 war die Zeit der einfachen s/w-Videomodule, so entstand das zweite Bild (sogar mit Mondschatten). Dann begann die „große“ Zeit der ToUCam, siehe die Bilder von 2004 und 2005. Heute sind es die DMK/DBK21, mit der das große Bild aufgenommen wurde. Aber auch diese Kameras werden langsam aber sicher durch noch bessere Geräte ersetzt. Trotz aller Fortschritte und Verbesserungen unserer schnelllebigen Zeit macht es aber Spaß, sich mal in die „guten(?) alten Zeiten“ zurück zu versetzten, vielleicht geht es ja dem Einen oder Anderen von Euch ebenso.....
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/jup220910_13_14a.jpg
Volle Auflösung
Das zweite Bild ist noch einmal eine Zusammenstellung zur Technik, die die Unterschiede zwischen einer Farbaufnahme mit Bayer-Maske und einem IR-C Bild zeigt. Interessant ist die Feststellung, dass der GRF auf der IR-Aufnahme praktisch nicht zu erkennen ist. Auffällig ist auch die merkwürdige V- förmige Struktur links vom GRF und die relativ kontrastarme Wirbelschleppe im „verschwundenen“ SEB. Die Aufnahmen zeigen übrigens schön das Nebenband im Norden, dass auf obigem Bild von 2001 zu sehen war, und dann vorübergehend verschwand.
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/Jupiter2010a.jpg
Volle Auflösung
Ich hoffe Ihr habt Weihnachten (so weit möglich) unbeschadet überstanden, ich wünsche Euch ein Gutes Neues Jahr 2011!
Gruß, Peter