Ehemaliges Mitglied 31195
Hallo,
im Moment komme ich nicht dazu neue Planetenbilder aufzunehmen, also habe ich die letzten Jupiterbilder noch mal neu bearbeitet. Ganz so katastrophal wie ich es wegen dem niedrigen Stand und dem Seeing erst befürchtet hatte, ist es nicht mehr. Es könnte natürlich besser sein.
Das erste Bild ist mit einem IR-Filter mit der ASI78MM bei nur 1400mm Brennweite mit dem EdgeHD 8" gemacht - also bei nur ca. F/7. Das ideale Öffnungsverhältnis soll für die ASI178MM bei knapp F/9 liegen. Das Bild ist also nur etwas undersampled.
Das zweite Bild wurde auch mit dem EdgeHD und einer ASI178MC gemacht. Original habe ich mit Barlowlinse bei ca. 4000mm Brennweite aufgenommen (F/20). Aber mit Bayermaske soll das ideale Öffnungsverhältnis auch bei nur ca. F/11 liegen. Diesen Abbildungsmaßstab habe ich im Bild benutzt. Bei Abbildungsmaßstab F/20 sieht Jupiter noch relativ unscharf aus - bei F/11 ist das deutlich besser.
Deshalb die Frage: Bringt es überhaupt etwas bei Planeten stark zu "oversampeln"? Die maximale Auflösung ist ja, wie bei Deep-Sky, durch die Öffnung des Teleskops begrenzt. Da hilft auch "Lucky imaging" und längere Brennweite nichts. Die Bilder sehen dann nur etwas unscharf aus, was man dann vielleicht dem schlechten Seeing zuschreibt.
Viele Grüße
*entfernt*
im Moment komme ich nicht dazu neue Planetenbilder aufzunehmen, also habe ich die letzten Jupiterbilder noch mal neu bearbeitet. Ganz so katastrophal wie ich es wegen dem niedrigen Stand und dem Seeing erst befürchtet hatte, ist es nicht mehr. Es könnte natürlich besser sein.
Das erste Bild ist mit einem IR-Filter mit der ASI78MM bei nur 1400mm Brennweite mit dem EdgeHD 8" gemacht - also bei nur ca. F/7. Das ideale Öffnungsverhältnis soll für die ASI178MM bei knapp F/9 liegen. Das Bild ist also nur etwas undersampled.
Das zweite Bild wurde auch mit dem EdgeHD und einer ASI178MC gemacht. Original habe ich mit Barlowlinse bei ca. 4000mm Brennweite aufgenommen (F/20). Aber mit Bayermaske soll das ideale Öffnungsverhältnis auch bei nur ca. F/11 liegen. Diesen Abbildungsmaßstab habe ich im Bild benutzt. Bei Abbildungsmaßstab F/20 sieht Jupiter noch relativ unscharf aus - bei F/11 ist das deutlich besser.
Deshalb die Frage: Bringt es überhaupt etwas bei Planeten stark zu "oversampeln"? Die maximale Auflösung ist ja, wie bei Deep-Sky, durch die Öffnung des Teleskops begrenzt. Da hilft auch "Lucky imaging" und längere Brennweite nichts. Die Bilder sehen dann nur etwas unscharf aus, was man dann vielleicht dem schlechten Seeing zuschreibt.
Viele Grüße
*entfernt*